29.03.2018

Anti-Krebs-Gemüse Brokkoli: Darum sollten Sie das gesunde Gemüse öfter essen

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Brokkoli kann guten Gewissens als Super-Gemüse bezeichnet werden. Machen Sie sich seine gesunde Wirkung zu Nutze!

Foto: iStock / id-art

Brokkoli kann guten Gewissens als Super-Gemüse bezeichnet werden. Machen Sie sich seine gesunde Wirkung zu Nutze!

Seit Wissenschaftler die krebsschützenden Eigenschaften des Brokkolis erkannt haben, gilt der Kohl als das Anti-Krebs-Gemüse schlechthin. Wir zeigen Ihnen, wie Sie von der gesunden Wirkung des leckeren Gemüses am meisten profitieren.

Brokkoli ist schon lange für seine gesundheitsfördernde Wirkung bekannt. Das liegt vor allem an den vielen Mineralstoffen und Vitaminen, die das Kreuzblütengewächs enthält. Aber Brokkoli ist nicht nur sehr vitaminreich, sondern auch kalorienarm. Er eignet sich daher ideal für die leichte Küche. Erfahren Sie hier alles über die richtige Lagerung und Zubereitung des Superfoods Brokkoli.

Brokkoli: Herkunft

Brokkoli (oder: Broccoli) wird wegen seines feinen spargelähnlichen Aromas auch Spargelkohl genannt und ist eng verwandt mit dem Blumenkohl. Er gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (bot.: Brassicaceae). Über Asien gelangte der Brokkoli in den Mittelmeerraum und galt schon bei den Griechen als Geheimrezept gegen Kater nach Ess- und Trinkgelagen.

Zu uns kam er über Italien auf die Marktstände und wird letztlich auch wegen seines hohen Gesundheitswertes immer beliebter auf deutschen Tellern.

Das müssen Sie zu Einkauf und Lagerung wissen

Brokkoli wird das ganze Jahr über in Europa angebaut. Heimischen Brokkoli gibt es von Juni bis November auf dem Markt. Achten Sie beim Kauf auf eine frische grüne Farbe und geschlossene Blüten, dann ist der Kohl wirklich frisch und schmeckt angenehm mild. Gelbe Verfärbungen sind ein Hinweis darauf, dass der Kohl schon welkt und alt ist. Der Brokkoli schmeckt dann leicht bitter und sein Strunk wird holzig.

Eigentlich gehört der Brokkoli sofort nach dem Einkauf in den Kochtopf. Sollten Sie ihn nicht direkt verbrauchen, so lagern Sie den Kohl in Frischhaltefolie verpackt im Kühlschrank. Die Folie hält die Luftfeuchtigkeit für das Gemüse konstant und der Kohl bleibt länger frisch. Länger als 1 - 2 Tage sollte der Brokkoli allerdings nicht aufbewahrt werden, da durch die Lagerung der Vitamin- und Mineralstoffgehalt stark abnimmt.

Diese Inhaltstoffe machen ihn so gesund

Brokkoli ist sehr kalorienarm und liefert gerade einmal 52 kcal pro Portion (200g). Genießen Sie das Gemüse also nach Herzenslust, denn sein hoher Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen versorgt den Körper optimal mit wichtigen Nährstoffen.

Eine Portion Brokkoli enthält bereits 230 mg Vitamin C. Mit seinem hohen Anteil an Niacin und ß-Carotin hilft das Kohlgemüse dem Immunsystem, die Zellen gegen schädliche Radikale zu schützen. Darüber hinaus wirkt Brokkoli Magnesiummangel entgegen. Der Mineralstoff ist wichtig für die Herz- und Muskeltätigkeit und die Nervenreizübertragung ist.

Auch als Calciumlieferant für das Knochensystem ist Brokkoli sehr zu empfehlen. Dies gilt vor allem für Menschen, die keine Milchprodukte vertragen und ihren Calciumbedarf über alternative Lebensmittel decken müssen.

Für die krebshemmenden Eigenschaften machen Wissenschaftler neben den Vitaminen die sekundären Pflanzenstoffe wie Geruchs- und Geschmackstoffe verantwortlich. Für den Inhaltsstoff Sulforaphan wurde in verschiedenen Studien nachgewiesen, dass er dem Körper hilft, Krebs erregende Stoffe gefahrlos abzubauen.

Auch die im Kohl generell enthaltenen Senföle sollen eine hemmende Wirkung auf bestimmte Krebsarten haben.

Die richtige Zubereitung

Zerkleinern Sie die Brokkolistaude in kleine Röschen und schneiden Sie den Strunk in Stücke. Genießen Sie Brokkoli roh oder in wenig Wasser bzw. Gemüsebrühe gedünstet. In 8 - 10 Minuten sind die kleinen Röschen bissfest.

Brokkoli schmeckt sehr gut als Zutat in Aufläufen, wie zum Beispiel in diesem gesunden Blumenkohl-Brokkoli-Gratin . Aber auch in einer herrlichen Brokkolicremesuppe, in Soßen oder als Gemüsebeilage mit etwas Butter und Mandelblättchen bestreut macht sich Brokkoli hervorragend. Ein Spritzer Zitrone unterstützt den zarten Geschmack, Kräuter und starke Gewürze hingegen übertönen sein edles Aroma leicht.

Brokkoli lässt sich sehr gut einfrieren. Dazu zerkleinern Sie den Kohl in kleine Röschen und blanchieren diese 2-3 Minuten in kochendem Wasser. Schrecken Sie das Gemüse in Eiswasser kurz ab, damit die grüne Farbe erhalten bleibt. Der tiefgefrorene Kohl hält sich bis zu 10 Monate im Gefrierschrank.

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Brokkoli ist nicht das einzige Gemüse, dem eine positive Wirkung gegen Krebs nachgesagt wird. Lesen Sie hier mehr über die neusten Errungenschaften der Krebsforschung. Alle, die jetzt Lust auf Brokkoli haben, finden auf unserer Themenseite viele köstliche und gesunde Brokkoli-Rezepte zum Nachkochen.

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