17.08.2010 - 00:00

Aubergine - mediterraner Genuss

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Die Auberginen gehören zur Familie der Nachtschattengewächse und sind Beerenfrüchte bzw. Fruchtgemüse. Die uns bekannten Auberginen sind keulenförmig und fallen durch ihre intensive violette Farbe auf.

In Asien werden sie in gelb, grün, weiß, orange-rot und sogar grün-weiß marmoriert angeboten. Genauso vielfältig sind auch die dort angebotenen Formen. So gibt es gurkenförmige, längliche, kugelförmige und schlangenförmige Auberginen, die bis zu einem Meter Länge erreichen können.

Die Aubergine wächst nur in warmem Klima. In Deutschland werden Auberginen deswegen nur im Gewächshaus angebaut. In südeuropäischen Ländern wie Italien, Spanien und Frankreich wachsen sie im Freien. Wir können Auberginen das ganze Jahr über einkaufen. Während sie ab Mai größtenteils aus Südeuropa stammen, werden sie uns in den Wintermonaten aus Israel und Marokko geliefert.

Einkauf

Kleinere Auberginen sind weniger bitter als die großen Früchte. Die Schale sollte glänzend, fleckenlos, die Frucht prall und glatt sein. Der Stiel muss grün und frisch aussehen. Auf leichten Daumendruck gibt die Schale der reifen Frucht etwas nach. Sind Auberginen überreif, erkennt man dies am leicht matschigen Fruchtfleisch und bräunlichen Kernen.

Lagerung

Im Kühlschrank können Auberginen im Gemüsefach bis zu sieben Tage gelagert werden. Sind die Früchte beim Einkauf noch sehr fest, reifen sie neben Tomaten und Äpfeln schnell nach, da diese das Gas Ethylen abgeben, das den Reifungsprozess beschleunigt.

Zubereitung

Auberginen waschen und in Scheiben oder Stücke schneiden. Sie werden gedünstet, gedämpft oder gebraten genossen. Um das Braunwerden des Fruchtfleisches zu vermeiden, mit etwas Zitronensaft beträufeln und anschließend wie gewünscht garen.

Die Auberginenscheiben werden in vielen Rezepten gesalzen, um ihnen die Bitterstoffe und das Wasser zu entziehen. Nach etwa 10 Minuten werden die Auberginen mit Küchenpapier abgetupft, nun saugen sie beim Braten nicht mehr so viel Fett auf. Im rohen Zustand enthalten sie Solanin, deshalb sollten Auberginen nicht roh verzehrt werden, da das Magenbeschwerden, Kopfschmerzen und Übelkeit hervorrufen kann.

Nährstoffe

Die Aubergine enthält mit 25 kcal auf 100 g nur wenige Kalorien. Leider wird dieser Vorteil häufig durch Verwendung großer Mengen Öl bei der Zubereitung zunichte gemacht. Die Aubergine besitzt einen hohen Anteil an fettlöslichen Ballaststoffen, welche das schädliche LDL-Cholesterin im Blut binden können. Außerdem enthalten sie die sekundären Pflanzenstoffe Terpene. Von diesen Stoffen vermutet man, dass sie eine präventive Wirkung gegen Krebs haben.

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