12.04.2019

Figurfreundlich Intervallfasten und Sport: Ideale Kombination zum Abnehmen

Intervallfasten und Sport: Moderates Ausdauertraining passt ideal und unterstützt gezielt die Fettverbrennung.

Foto: iStock/gpointstudio

Intervallfasten und Sport: Moderates Ausdauertraining passt ideal und unterstützt gezielt die Fettverbrennung.

Mit der Kombination aus Intervallfasten und Sport können Sie gezielt abnehmen. Doch es gibt einige Dinge zu beachten. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Intervallfasten erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit, nachdem es sowohl erfolgreich beim Abnehmen unterstützt, als auch verschiedenste gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Auch das Energielevel soll dadurch höher sein, und das obwohl beim Intervallfasten regelmäßig auf Nahrung – die Hauptenergiequelle – verzichtet wird.

Kein Wunder, dass dabei irgendwann die Frage aufkommt, wie Intervallfasten und Sport eigentlich zusammen passen. Bekommt der Körper ausreichende Energie für die gesteigerte körperliche Anstrengung? Darf man beim Intervallfasten überhaupt Sport machen? Und wenn ja, was sollte man dabei beachten?

Passen Intervallfasten und Sport zusammen?

Die wichtigste Antwort zuerst: Ja, Sie dürfen beim Intervallfasten Sport machen. Beziehungsweise sollten Sie das sogar, denn Bewegung ist für unseren Körper und unsere Gesundheit enorm wichtig. Keinesfalls sollten Sie Intervallfasten als Ausrede verwenden, um den Gang zum Fitnessstudio zu vermeiden.

Gerade wenn Sie intermittierendes Fasten zum Abnehmen nutzen, unterstützt Sie regelmäßige Bewegung dabei abzunehmen, in Form zu kommen und diese beizubehalten. Allerdings sind dennoch ein paar wesentliche Dinge zu beachten, wenn Sie täglich fasten und gleichzeitig Sport machen.

Welche Sportarten sind beim Intervallfasten erlaubt?

Grundsätzlich ist beim Intervallfasten jegliche Art von Sport erlaubt. Selbst Fitnessfans und Profisportler sollen schon positive Erfahrungen mit Intervallfasten gemacht haben. Allerdings sollten Sie beachten, wie Sie Sport machen und wann.

Wenn Sie zum Beispiel Intervallfasten nach der 16:8-Methode machen, was bedeutet, dass Sie das natürliche Fasten über Nacht auf insgesamt 16 Stunden verlängern, sind Ihre Energiespeicher am Ende der Fastenzeit so gut wie aufgebraucht. Der Körper greift für körperliche Leistung auf die Energiereserven in Form von Fettdepots zurück. Ideal zum Abnehmen, oder etwa nicht!?

Im Prinzip ja und dennoch sollten Sie nun darauf achten, wie Sie nach dem Fasten Sport machen. Denn wenn Sie mit leeren Energiereserven ein intensives Ausdauertraining machen, greift der Körper nicht unbedingt nur auf die Fettreserven zur Energiegewinnung zurück, sondern auch auf die Muskeln. Das kann dazu führen, dass Sie zwar abnehmen, jedoch weiterhin einen hohen Körperfettanteil besitzen. Gleichzeitig kommt Ihr Körper auf Dauer durch die fehlende Muskelmasse nicht "in Form".

Daher ist beim Intervallfasten grundsätzlich ein moderates Ausdauertraining kombiniert mit Krafttraining die bessere Wahl. Als Frau brauchen Sie übrigens keine Angst zu haben, dass Sie durch Krafttraining zur Bodybuilderin werden. Krafttraining sorgt vielmehr dafür, Muskeln gezielt aufzubauen und damit die Figur zu straffen.

Intervallfasten, Sport und der Zeitfaktor

Nicht nur wie Sie Sport machen, sondern auch wann Sie Sport machen, sollten Sie beim Intervallfasten beachten. Wie bereits beschrieben, sind nach der Fastenzeit Ihre Energiereserven geleert und der Sport sollte daher moderat ausfallen. Natürlich können Sie in diesem Moment Fett ganz gezielt abbauen und dennoch ist Training nach der Esspause nicht für jeden das Richtige.

Die fehlenden Energiereserven und der leere Magen können bei manchen zu Schwindel, Kreislaufproblemen und Übelkeit führen. Achten Sie in diesem Moment also unbedingt auf Ihren Körper. Wenn das Training direkt nach der Fastenzeit nicht das Richtige für Sie ist, können Sie auch während der Essenszeit Sport machen. Hier sollten Sie jedoch darauf achten, nicht direkt vor dem Sport eine große Mahlzeit zu sich zu nehmen, denn das wiederum kann zu Aufstoßen und Übelkeit führen. Gleichzeitig fehlt dem Körper die Energie, die zur Verdauung benötigt wird, sodass Sie weniger leistungsfähig sind.

Auch Sport am Abend, nach der täglichen Essenszeit ist eine Option – allerdings nicht ideal. Denn hier liegt zum einen die Gefahr, dass Sie hungrig ins Bett gehen. Auf der anderen Seite, fehlt dem Körper Energie für Regenerationsprozesse. Hier sollten Sie wenn dann moderate bis leichte Sportübungen machen.

Intervallfasten und Sport: Das Wichtigste auf einen Blick

Für die Kombination Intervallfasten und Sport haben wir die folgenden Tipps für Sie:

  • Weniger ist mehr: Achten Sie beim Intervallfasten darauf, beim Sport nicht über Ihre körperlichen Kräfte hinaus zu gehen. Betreiben Sie lieber leichte oder moderate Trainingseinheiten und hören Sie auf, wenn Sie sich während eines Trainings nicht gut fühlen.
  • Energiereserven nach dem Sport auffüllen: Gerade wenn Sie Sport am Ende der täglichen Fastenzeit machen - sprich morgens - sollten Sie direkt nach dem Sport Ihre Energiereserven auffüllen. Ein nährstoffreiches Müsli mit Haferflocken und frischen Obst ist hier zum Beispiel eine gute Wahl.
  • Keine Mahlzeit vor dem Sport: Auf eine große Mahlzeit vor dem Sport sollten Sie besser verzichten, da dies kontraproduktiv auf Ihre Leistung wirkt und zu flauem Magen führen kann.
  • Energiekick vor dem Sport: Direkt vor dem Sport können Sie Ihren Körper mit ein wenig leicht verdaulicher Energie versorgen, wie zum Beispiel mit einem Apfel, einer Banane, ein paar getrockneten Früchten oder Nüssen.
  • Ausreichend trinken: Generell beim Sport und auch beim Intervallfasten sollten Sie genügend Wasser trinken.
  • Achten Sie auf Ihren Körper: Welche Art von Sport und wann Sie diese im Rahmen des Intervallfastens machen, liegt letztlich bei Ihnen und Ihrem Körper. Machen Sie nur das, was Ihnen persönlich gut tut.
  • Generell gesund und ausgewogen ernähren: Beim Intervallfasten ist es im Allgemeinen wichtig, dass Sie während der Essenszeit auf eine gesunde, ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung achten. Diese unterstützt nicht nur beim Abnehmen, sondern auch die körperliche Leistung beim Sport und liefert wichtige Nährstoffe für Muskeln und Knochen.

Fazit: Intervallfasten und Sport passen gut zusammen

Auch beim Intervallfasten sollten Sie auf ausreichend Sport und Bewegung achten. Das unterstützt nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch Ihre Figur, da es zusätzlich bei der Fettverbrennung und der Muskeldefinition hilft.

Dennoch sollten Sie bei der Kombination Intervallfasten und Sport auf ein paar Dinge achten, wie die Intensität einer Sporteinheit und auch deren Zeitpunkt. Achten Sie dabei generell darauf, das zu tun, was Ihnen und Ihrem Körper individuell gut tut und es nicht zu übertreiben.

Wenn Sie noch mehr zum Thema Abnehmen erfahren möchten, schauen Sie auf unserer Themenseite Diäten vorbei. Mehr zum Thema Sport erfahren Sie auf unserer Themenseite Sport und Fitness: Bleiben Sie geschmeidig!

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