17.11.2009

Und so wird’s gemacht

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Es ist wie in der Mode: Cleveres Mixen führt zu einem tollen Outfit. Ähnlich verhält es sich mit der Trennkost: Wenn Sie hier richtig kombinieren, brauchen Sie auf gar nichts zu verzichten und machen am Ende eine gute Figur!

Eigentlich handelt es sich bei der Trennkost weniger um eine Diät als vielmehr um eine Ernährungsumstellung mit gewissen Regeln. Die wichtigste Regel besteht darin, dass man eiweißhaltige Lebensmittel wie Eier, Fleisch und Fisch nicht zusammen mit kohlenhydrathaltigen Nahrungsmitteln wie Kartoffeln, Reis und Nudeln verzehren sollte. Der Grund: Proteine werden ganz anders verdaut als Kohlenhydrate. Für die Aufspaltung der Eiweiße ist nämlich ein saures Milieu notwendig, für Kohlenhydrate genau das Gegenteil, eine basische Lösung.

Unsere Vorfahren waren Trennkostler!

Zu beginn der Menschheit waren wir Jäger und Sammler, erzwungenermaßen, denn wir lebten von der Hand in den Mund. Eine Mahlzeit bestand aus dem, was gerade zu finden war. Einmal waren das vielleicht Waldbeeren, ein anderes Mal Wurzeln oder Pilze. Gelang es, ein Wildtier zu erlegen, gab es Fleisch.
Vermutlich hat sich unser Verdauungssystem genau diesen Verhältnissen angepasst und unterschiedliche Stoffwechselvorgänge entwickelt, um Proteine beziehungsweise Kohlenhydrate optimal verwerten zu können.

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