21.11.2019 - 15:00

Bremst den Appetit Pfefferminze: Mit dem Wunderkraut natürlich abnehmen

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Pfefferminze riecht gut und lässt sich zu köstlichem Tee verarbeiten. Doch das Kraut kann noch viel mehr – nämlich beim Abnehmen helfen.

Foto: istock/wmaster890

Pfefferminze riecht gut und lässt sich zu köstlichem Tee verarbeiten. Doch das Kraut kann noch viel mehr – nämlich beim Abnehmen helfen.

Gegen Übergewicht ist tatsächlich ein Kraut gewachsen! Viele Studien haben die Pfefferminz-Wirkung nachweisen können. Wir verraten Ihnen, wie Sie die natürliche Fettbremse optimal nutzen und Ihr Hungergefühl so zügeln können.

So leicht war es noch nie, Pfunde purzeln zu lassen! Wenn Sie öfter Pfefferminze essen, verschwinden sie nämlich fast wie von selbst – laut einigen wissenschaftliche Studien. Wie Sie mit Pfefferminze abnehmen – und das Kraut prima in Ihre Mahlzeiten integrieren.

Mit Pfefferminze abnehmen: Kaugummi spart Kalorien

"Kauen Sie dreimal pro Tag für je 20 Minuten zuckerfreien Pfeffferminz-Kaugummi", rät US-Professorin Kathleen Melanson. Wer das tut, spart Kalorien und steigert den Stoffwechsel um fünf Prozent. Ihr australischer Kollege Professor Andrew Scholey entdeckte noch einen anderen positiven Effekt: Kaugummi-Kauen reduziert das Stresshormon Cortisol. Das hilft besonders Menschen, die sich sonst mit Essen oder Süßigkeiten beruhigen.

SOS-Einsatz: Überlegen Sie, zu welchen Uhrzeiten Sie besonders snackgefährdet sind. Greifen Sie dann jeweils zehn Minuten vorher zum Minz-Kaugummi.

Pfefferminze ist übrigens nicht das einzige Gewürz, das Sie beim Abnehmen unterstützen kann.

Pfefferminztee bremst Appetit

Die ätherischen Öle bremsen den Appetit auf natürliche Weise. „Pfefferminz-Duft stärkt die Produktion von Hormonen, die das Satt-Signal senden – auch wenn wir gar nichts gegessen haben“, erklärt Neurologe Dr. Alan Hirsch. Der warme Tee verströmt viel Aroma und füllt außerdem den Magen mit null Kalorien. Das ist vor jeder Hauptmahlzeit optimal.

So kochen Sie den Tee richtig:

  • Pro Becher 4 bis 6 frische Minze-Blätter zerzupfen.
  • 300 ml Wasser zum Kochen bringen und die Blätter mit der Hälfte der Flüssigkeit überbrühen.
  • Bis 30 zählen und sofort wieder abgießen (zuerst lösen sich die Bitterstoffe aus den Blättern).
  • Dann die restlichen 150 ml (nicht noch einmal aufkochen) Wasser über die Blätter geben und 5 bis 10 Minuten ziehen lassen. Wenn es schnell gehen muss, ist ein Tee aus getrockneten Blättern (auch Teebeutel) besser als gar keiner!

Frische Minzblätter bauen Fett ab

Weil Geruchs- und Geschmackssinn eng zusammenhängen, bringt frische Minze auch als Gewürzkraut viel: Es reduzierte bei Versuchspersonen automatisch die tägliche Essmenge. Forscher an der Universitäts-Klinik in Maryland (USA) empfehlen Pfefferminze außerdem, weil sie den Gallenfluss anregt und die Darmmuskeln entspannt.

Beides ist wichtig für eine bessere Fettverdauung, Polster werden nicht auf-, sondern abgebaut. Pfefferminze ist extrem vielseitig, passt zu Fleischgerichten genauso wie zu Desserts. Probieren Sie die leichten Gerichte auf dieser Seite!

Wildkräuter, die Sie auf jedem Spaziergang finden, eignen sich im Übrigen grandios zum Entgiften.

Tipp: Pfefferminze hat keine tiefen Wurzeln, ist extrem pflegeleicht und gedeiht auch in einem Topf auf der Fensterbank. Sie braucht Licht und leicht feuchte Erde, hasst Staunässe. Deshalb etwa jeden zweiten Tag sehr vorsichtig gießen. Pfefferminze im Bund hält sich in einem Wasserglas eine Woche (untere Blätter entfernen).

Minze eignet sich wirklich hervorragend als Zutat für die verschiedensten Gerichte. Hier ein paar Rezeptideen:

Wie wäre es zum Beispiel mit einem erfrischenden Feta-Minze-Dip – toll zu Fleisch & Brot? Auch unsere gebackene Aubergine mit Zitronenjoghurt und Minze muss sich nicht verstecken. Ein echter Durstlöscher an heißen Tagen hingegen ist diese .

Mehr zum Thema Gewürze finden Sie auf unserer Themenseite.

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