30.04.2019

Für einen flachen Bauch Mit diesen Tricks kann Ihnen Kaffee beim Abnehmen helfen

Sie wollen abnehmen? Mit einigen einfachen Tricks kann der Genuss von Kaffee Sie zusätzlich beim Abspecken unterstützen.

Foto: iStock/vgajic

Sie wollen abnehmen? Mit einigen einfachen Tricks kann der Genuss von Kaffee Sie zusätzlich beim Abspecken unterstützen.

Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke der Deutschen – wie praktisch, wenn er auch noch beim Abnehmen helfen kann. Wie genau, das verraten wir Ihnen im Folgenden.

Eigentlich klingt es ja wirklich zu schön um wahr zu sein: Einfach Kaffee trinken und schon purzeln die Pfunde. Zugegeben – ganz so einfach ist es dann vielleicht doch nicht. Nichtsdestotrotz kann Sie das koffeinhaltige Heißgetränk bei Ihrer Diät unterstützen. Er regt im Körper die Wärmebildung an und dadurch verbrennen wir mehr Fett. Seine Bitterstoffe hemmen zusätzlich den Appetit. Hier erfahren Sie, wie genau Ihnen Kaffee beim Abnehmen helfen kann..

Abnehmen mit Kaffee 3 goldene Tassen-Regeln

Damit Sie die Schlank-Wirkung des Kaffees für sich nutzen können, gilt es ein paar Dinge zu beachten, die die Wissenschaftler in ihren Studien herausgefunden haben. Halten Sie sich also am besten an folgende drei Regeln:

  1. Am besten schwarz: Um die positive Wirkung auf Blutzuckerspiegel und Fettverbrennung nicht zu stören, sollten Sie Zucker und Süßstoff auf jeden Fall weglassen. Wenn Sie unbedingt Milch benötigen, nehmen Sie möglichst wenig und nur die fettarme Variante. Alternativ dazu können Sie auch eine pflanzliche Alternative für Milch auswählen – diese haben oft weniger Kohlenhydrate und auch weniger Kalorien, etwa Mandelmilch.
  2. Die optimale Menge: Zwei bis drei Tassen Kaffee pro Tag haben den besten Schlank-Effekt. Sechs Tassen pro Tag sind schon zu viel und können den positiven Effekt umkehren und sogar dick machen.
  3. Die richtige Trinkzeit: Vor dem Essen bremst Kaffee den Appetit. Nach dem Essen regt er die Fettverbrennung an und schleust Dickmacher aus dem Körper. Nutzen Sie beides! Trinken Sie den ersten Becher zum Frühstück. Der Antihunger-Effekt hält bis zu vier Stunden. Die zweite Tasse statt Dessert nach dem Mittagessen und die dritte am frühen Nachmittag. Koppeln Sie den Kaffee dann nicht an Kekse und Kuchen. Trinken Sie ihn 30 bis 60 Minuten vor (!) Ihrer üblichen Nachmittagspause. Anschließend können Sie problemlos auf das süße Extra verzichten.

Klingt doch gar nicht so kompliziert, oder? Wer diese Regeln befolgt, kann ganz nebenbei seiner Figur etwas Gutes tun. Damit das Ganze dann auch noch möglichst gut schmeckt, sollte der Kaffee allerdings auch richtig zubereitet werden. Denn ja: Auch beim Kaffeekochen kann man einiges falsch machen...

Kaffee richtig kochen

60 Gramm Kaffee auf einen Liter Wasser – das ist die Faustregel für bestes Aroma und idealen Koffein-Gehalt. Für einen 200-ml-Becher brauchen Sie also 12 Gramm Kaffee. Da Teelöffel unterschiedlich groß sind, sollten Sie das Pulver einmal abwiegen, um genau zu wissen, wie viel Sie brauchen.

Das Wasser sollte 92 bis 96 Grad haben, also nicht kochen (100 Grad). Den richtigen Zeitpunkt erkennen Sie am beginnenden Perlen. Wenn das Wasser sprudelt, ist es zu heiß, schadet den wertvollen Pflanzenstoffen und dem Geschmack. Am besten kontrollieren Sie Menge und Temperatur, wenn Sie den Kaffee immer frisch per Hand aufgießen. Wie früher! Übrigens: Wenn Sie sich generell sehr für Kaffee interessieren und sich zum Beispiel schon immer gefragt haben, was eigentlich 'Arabica' und 'Robusta' genau bedetet, lesen Sie hier weitere, spannende Indormationen.

Ihnen ist es wirklich ernst mit dem Abnehmvorhaben? Dann kombinieren Sie unsere Kaffee-Tricks doch einfach mit einer gesunden, kalorienarmen Ernährung. Unsere besten Rezepte unter 300 kcal pro Portion sehen Sie in der Bildergalerie:

Neben Kaffee gibt es übrigens noch einige weitere Getränke, die Ihnen beim Abnehmen helfen können. Infos und Ratgeber wie diese rund um verschiedene Diäten finden Sie auf unserer Themenseite.

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Dieser Artikel erschien zuerst in der FUNKE-Zeitschrift "Frau von heute", Ausgabe 15/2019 vom 5. April.

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