30.11.2018

3-Erfahrungsbericht So funktioniert Basenfasten nach Wacker

"Fasten mit Biss" gibt es bei der Basenfastenkur nach Wacker. Unsere Kolumnistin hat es ausprobiert.

Foto: Nadine Hüttenrauch

"Fasten mit Biss" gibt es bei der Basenfastenkur nach Wacker. Unsere Kolumnistin hat es ausprobiert.

Entsäuern, entgiften, entspannen: Was unsere Kolumnistin Nadine Hüttenrauch während einer 3-tägigen Basenfasten-Kur im Wellnesshotel erlebt hat, wie es ihr ergangen ist und wie die Kur genau funktioniert, erfahren Sie hier.

Ein Wohlfühlprogramm für Körper, Geist und Seele: So heißt es im Willkommensschreiben der Basenfasten Kur nach Wacker, die ich im Hotel Lindenwirt im Bayerischen Wald, getestet habe. 3 Tage lang sollte mein Körper entlastet und beim Entsäuern unterstützt werden. Wie genau die Kur ablief, was es zu essen gab und wie ich mich während und nach Kur gefühlt habe, erfahren Sie hier.

Basenfasten nach Wacker: Wie ist die Kur aufgebaut?

Basenfasten nach Wacker ist Fasten mit Obst und Gemüse. "Fasten mit Biss" sozusagen, wie es Frau Wacker selbst nennt. Tatsächlich handelt es sich bei der Basenfasten Kur nicht um Fasten im klassischen Sinne, denn es werden pro Tag 3 Mahlzeiten auf Basis von Obst und Gemüse gegessen. Ziel des Basenfastens ist es, dem Körper die Möglichkeit zu geben, sich von übermäßigen Säuren und Schadstoffen zu befreien und beim Abnehmen zu unterstützen. Beim klassischen Fasten wiederum wird durch eine stark unterkalorische Ernährung im Körper der sogenannte Fastenstoffwechsel angestoßen, der neben der Entsäuerung des Körpers diverse Heilungsprozesse fördern soll.

Ergänzt wird das Basenfasten-Programm um Anwendungen, Massagen, Basenbäder sowie ausreichend Bewegung, die die Entsäuerung unterstützen sollen.

100% basisch: Was gab es zu Essen?

Im Zentrum des Basenfastens nach Wacker steht die 100% basische Kost, die den Körper dabei unterstützten soll Säuren auszuscheiden. Es werden also nur Lebensmittel, die der Körper basisch verstoffwechselt, gegessen. Dazu zählen Gemüse, Obst, Salate, frische Kräuter, Keimlinge, Samen und Nüsse. Hinzu kommen kaltgepresste pflanzliche Öle, die als neutral gelten. Außerdem soll viel getrunken werden – vor allem stilles Wasser sowie basischer Kräutertee.

Was das Essen betrifft, so sah ein typischer Basenfastentag im Hotel Lindenwirt so aus:

  • Frühstück: Basischer Frühstücksteller mit eingeweichten Erdmandelflocken, zahlreichen frischen Früchten sowie Nüssen und Saaten
  • Mittagessen: Geschmorter Chicorée mit Orangenfilets und frischen Sprossen gefolgt von Fächerkartoffeln aus dem Ofen mit Wirsinggemüse und Champignons
  • Abendessen: Rote-Bete-Essenz mit Meerrettich gefolgt von einem herbstlichen Gemüsechili mit Creme und Chip von der Pastinake
  • Außerdem: Reichlich stilles Wasser aus der hauseigenen Quelle sowie basischer Kräutertee

Entsäuern: Was gehört noch zum Basenfastenprogramm?

Wie auch bei anderen Fastenansätzen und Entgiftungskuren steht auch beim Basenfasten nicht nur das Essen (bzw. Nicht-Essen) im Mittelpunkt. So sind Entgiftungsanwendungen sowie tägliche Bewegung und Entspannung ein ebenso wichtiger Teil des Programms.

Zu Beginn der Kur steht ein Einlauf auf dem Programm, um den Darm zu reinigen und optimal auf die Kur vorzubereiten. Außerdem werden durch klassische Entgiftungsanwendungen, wie basische (Fuß)Bäder, Leberwickel und Sauna, der Stoffwechsel und die körpereigene Entgiftung angestoßen.

3 Tage Basenfasten: Wie ging es mir und was hat es gebracht?

3 Tage Basenfasten sind nicht gerade lange und normalerweise sollte die Basenfasten Kur nach Wacker idealerweise 7 bis 10 Tage dauern. Nach den 3 Tagen im Wellnesshotel mit basischer Kost und viel Entspannung fühlte ich mich dennoch leichter und entspannter – einfach mal raus aus dem Alltag zu sein hat hierzu sicher auch beigetragen.

Während des Programms hatte ich mit "Entsäuerungssymptome" zu tun, die sich zunächst in Kopfschmerzen und am 2. und 3. Tag in Schmerzen im unteren Rücken zeigten. Die basische Kost ist mir jedoch insgesamt sehr gut bekommen – sie war leicht bekömmlich und gut verdaulich.

Fazit zum Basenfasten: Körper entlasten ohne Hunger

Aus meiner Sicht ist das Basenfastenprogramm nach Wacker ganz besonders für Menschen geeignet, die beim Fasten Angst vorm Hungern haben. Die 3 basischen Mahlzeiten pro Tag sorgen dafür, dass so gut wie kein Hungergefühl aufkommt. Auch für Menschen, die wenig Zeit haben, ist das Programm passend. Denn schon mit 3 Tagen Basenfasten kann der Körper entlastet werden – ohne dabei Aufwand zu haben, da im Hotel das "Rundumsorglospaket" geboten wird. Das kommt natürlich zu einem gewissen Preis. 3 Tage Basenfasten nach Wacker im Hotel Lindenwirt im Bayerischen Wald mit 4 Übernachtungen sind ab EUR 553 zu haben.

Als Wundermittel darf auch Basenfasten nicht gesehen werden, denn auch wenn die Kur eine Auszeit für Körper und Verdauung bedeutet, die Gesundheit fördern kann und auch beim Abnehmen unterstützt, so liegt es dennoch am Lebens- und Ernährungsstil insgesamt, inwieweit Gewicht gehalten und die Gesundheit erhalten wird. Dennoch sehe ich die Basenfastenkur als einen guten Einstieg für jeden, der eine langfristig gesündere Ernährung- und Lebensweise anstrebt.

Mehr zum Basenfasten nach Wacker sowie Basenfasten-Hotels – darunter auch das Hotel Lindenwirt – finden Sie unter www.basenfasten.de. Eine Anleitung zum Basenfasten nach Wackerfinden Sie hier. Alle weiteren Ratgeber und Rezepte rund ums Heilfasten gibt's auf unserer umfangreichen Themenseite.

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