13.10.2017

Süß und saftig Das beste Basis-Rezept für Low-Carb-Muffins

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Low-Carb-Muffins stehen ihren herkömmlichen Varianten in nichts nach.

Foto: imago/Science Photo Library

Low-Carb-Muffins stehen ihren herkömmlichen Varianten in nichts nach.

Für die schlanke Linie: So gelingen Ihnen Low-Carb-Muffins auch ohne Mehl und Zucker – lecker, einfach und ruckzuck fertig.

Kein Zucker, kein Mehl: Wer sich nach dem Low-Carb-Prinzip ernähren will, stößt schnell auf Probleme bei der Zubereitung lieb gewonnener Gerichte. Auch beim Backen von Muffins, da Mehl und Zucker nun einmal zu deren Grundzutaten gehören. Zum Glück gibt es inzwischen Alternativen: Kokosmehl und Birkenzucker (Xylit) beispielsweise. Wie Low-Carb-Muffins damit lecker, locker und saftig werden, erfahren Sie hier.

Basis-Rezept für süße Low-Carb-Muffins

Damit Low-Carb-Muffins ihren Namen auch verdienen, müssen Zucker und Mehl ausgetauscht werden. Das ist nicht immer einfach, da Zucker beim Backen nicht nur für die Süße sorgt, sondern dem Teig auch Volumen und Textur verleiht. Einfach Zucker mit Süßstoff tauschen, klappt daher nicht. Xylit, auch Birkenzucker genannt, kann Abhilfe schaffen. Dieser moderne Zuckerersatz ist natürlichen Ursprungs, sieht aus wie Zucker, hat dieselbe Süßkraft und lässt sich deshalb auch genauso dosieren – liefert aber viel weniger Kalorien. Xylit gibt es inzwischen in vielen gut sortierten Supermärkten. Aber: Konsumieren sie dieses Xylit nicht im Übermaß, denn dann kann es den Magen belasten.

Herkömmliches Mehl lässt sich hervorragend durch Kokosmehl ersetzen. Gewonnen wird dies aus dem stark entölten, getrockneten und gemahlenen Fruchtfleisch der Kokosnuss – ohne Gluten, kaum Kohlenhydrate, dafür reich an Proteinen und Ballaststoffen. Also eine gesunde Alternative zu Weizenmehl. Es schmeckt leicht süßlich und hat eine sehr hohe Saugfähigkeit, weshalb der Teig auf jeden Fall mehr Eier und Flüssigkeit als üblich benötigt.

Zutaten:

  • 100 g Kokosmehl
  • 60 g Mandeln (gemahlen)
  • 100 g Birkenzucker (Xylit)
  • 100 g weiche Butter
  • 5 Eier (mittelgroß)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Tütchen Backpulver
  • evtl. etwas Milch

So geht’s:

  1. Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Muffinform mit etwas Butter ausfetten oder mit speziellen Papierförmchen auslegen.
  2. Die Butter zusammen mit dem Xylit cremig schlagen. Dann die Eier nach und nach einrühren. Zum Schluss das Kokosmehl, die gemahlenen Mandeln, Salz und Backpulver zügig unterheben. Falls der Teig zu fest geworden ist, einfach einige Esslöffel Milch dazugeben. Wichtig: Der Teig sollte jetzt nicht mehr lange rumstehen, sondern rasch weiterverarbeitet werden.
  3. Den Teig in die Förmchen füllen und ungefähr 20 Minuten auf der mittleren Schiene fertig backen. Die fertigen Low-Carb-Muffins noch in der Form auskühlen lassen.

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So verfeinern Sie das Basis-Rezept

Die Muffins schmecken natürlich auch einfach nur so, vielleicht noch mit einem Klecks frischer Schlagsahne. Den richtigen Pfiff bekommen unsere Low-Carb-Muffins aber erst mit ein paar zusätzlichen Zutaten.

Sie lieben Schokolade? Dann rühren Sie unter den Teig noch einen Esslöffel Kakaopulver. Nach Belieben können Sie auch noch einige Schoko-Tropfen unterrühren. Die gibt es extra zum Backen im Handel, schmelzen nicht und sorgen für etwas Biss im Muffin. Die restlichen Schokostückchen legen Sie zum Garnieren oben auf den Teig in der Muffinform, bevor er in den Ofen kommt. Sie können statt der Schoko-Tropfen auch ein paar Nüsse in den Teig rühren.

Fruchtiger werden die Muffins mit ein paar Heidelbeeren, die Sie einfach nur unter den Teig heben müssen. Denken Sie aber daran, dass die Früchte noch etwas Flüssigkeit abgeben. Nehmen Sie nicht zu viele Beeren! Noch etwas geriebene Zitronenschale und fertig ist ein fruchtig-süßer Low-Carb-Muffin. Lassen Sie ihrer Kreativität ruhig freien Lauf!

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