28.07.2017

Schwere Beine? Aufgequollen? So können Sie Ihren Körper entwässern

Wer unter Wassereinlagerungen leidet, kann mit einer kleinen Entwässerungs-Kur Abhilfe schaffen.

Foto: iStock/ GlobalStock

Wer unter Wassereinlagerungen leidet, kann mit einer kleinen Entwässerungs-Kur Abhilfe schaffen.

Kennen Sie das auch? Ihr Körper lagert Wasser ein, Sie fühlen sich unwohl und aufgequollen. Schuld daran sind Wassereinlagerungen im Gewebe.

Wassereinlagerungen im Gewebe sind überaus unangenehm: Betroffene fühlen sich aufgequollen, und betroffene Körperregionen – meist Arme, Beine, Hände, Füße und der Bauch – sehen unschön aus. Darüber hinaus sind sie ein echtes Risiko für Ihre Gesundheit, vor allem für Ihr Herz und Ihren Blutkreislauf.

Entwässern? Nicht für jeden geeignet

Viele Menschen leiden an Wassereinlagerungen, doch nicht für jeden ist eine Entwässerung ratsam. Das gilt zum Beispiel für jene, bei denen die Einlagerungen aus gesundheitlichen Problemen resultieren – etwa Niereninsuffizienz oder Leberzirrhose. Wer gesundheitlich nicht völlig fit ist, sollte eine Entwässerung niemals auf eigene Faust durchführen. Konsultieren Sie in diesem Fall unbedingt zuvor Ihren Arzt. Das gilt auch für Schwangere. Wenn Ihnen ganz plötzlich Schwellungen an bestimmten Körperteilen auffallen, sollten Sie ohnehin direkt zum Arzt gehen.

Wenn Sie gesund sind und abnehmen wollen, kann eine Entwässerung durchaus hilfreich sein. Übergewicht entsteht nämlich nicht nur durch Bauchfett und Co, sondern eben auch aus Wassereinlagerungen, die es sich zwischen den Fettdepots gemütlich gemacht haben.

Übrigens: Entwässern hilft nicht nur beim Abspecken. Neben dem überschüssigen Wasser werden auch Giftstoffe aus dem Körper ausgeschwemmt. Nach einer solchen Kur sollten Sie sich ausgeglichener und vitaler fühlen.

Das müssen Sie beim Entwässern beachten

Achten Sie darauf, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen – so paradox das auch klingen mag. Wenn Sie nämlich zu viel Flüssigkeit verlieren, kann der Kaliumspiegel im Körper gefährlich ansteigen, was unter anderem schlecht für das Herz sein kann. Trinken Sie also während der Entwässerung mindestens drei Liter am Tag – am besten Wasser, Fruchtschorle oder ungesüßten Kräutertee. Auf diese Weise spülen Sie den Körper, die Nieren und den Verdauungstrakt durch und regen den Stoffwechsel an.

>> Die besten Durstlöscher für den Sommer

Verzichten Sie unbedingt auf Alkohol und koffeinhaltige Getränke. Auch Zucker und Salz sollten eingespart werden, da beides Wasser im Körper bindet und dem erfolgreichen Ergebnis der Entwässerungs-Kur im Wege stehen kann. Hilfreich ist außerdem ausreichend Bewegung. Gehen Sie eine Runde Walken, fahren Sie Fahrrad oder machen Sie Yoga.

>> 10 Yoga-Arten: Welcher Stil passt zu mir?

Diese Tipps sind unerlässlich, wenn Sie erfolgreich entwässern wollen. Wenn Sie das Ergebnis optimieren wollen, sollten Sie folgende Lebensmittel in Ihren Speiseplan einbauen. Die Zutaten wirken ebenfalls entwässernd und schwemmen – wie auch die getrunkene Flüssigkeit – überschüssiges Wasser und Giftstoffe aus dem Körper.

Diese Lebensmitteln entwässern den Körper:

  • Kräuter: Basilikum, Brennnessel, Ingwer, Löwenzahn, Petersilie, Zitronenmelisse
  • Gemüse: Fenchel, Gurken, Kopfsalat, Kürbis, Möhren, Sauerkraut, Spargel, Tomaten, Zucchini
  • Obst: Ananas, Birnen, Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Wassermelone, Zitrone
  • Sonstiges: Kartoffeln, Reis

Insgesamt sollten Sie es mit der Entwässerungs-Kur nicht übertreiben. Ein paar Tage sind vollkommen ausreichend. Noch besser ist es, einen Entlastungstag in der Woche einzulegen und nur an diesem zu entwässern. Toll geeignet ist etwa ein Reis-Tag.

>> Reis-Tag

Siehe auch: Diäten

Seite

Kommentare