06.05.2019

Schwere Beine? Aufgequollen? So können Sie Ihren Körper entwässern: Die besten Tipps

Di, 04.06.2019, 16.07 Uhr

Sanft den Körper Entwässern - die besten Tipps

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Es ist ein unangenehmes Gefühl, oder? Ihr Körper lagert Wasser ein, Sie fühlen sich unwohl und aufgequollen. Schuld daran sind Wassereinlagerungen im Gewebe. Was Sie dagegen tun können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Wassereinlagerungen im Gewebe sind überaus unangenehm: Betroffene fühlen sich aufgequollen, und betroffene Körperregionen – meist Arme, Beine, Hände, Füße und der Bauch – sehen unschön aus. Darüber hinaus sind sie ein echtes Risiko für Ihre Gesundheit, vor allem für Ihr Herz und Ihren Blutkreislauf. Es gibt aber Möglichkeiten, mit denen Sie Ihren Körper entwässern können.

Körper entwässern? Nicht für jeden geeignet!

Ganz wichtig! Viele Menschen leiden an Wassereinlagerungen, doch nicht für jeden ist eine Entwässerung ratsam. Das gilt zum Beispiel für jene, bei denen die Einlagerungen aus gesundheitlichen Problemen resultieren – etwa aus einer Niereninsuffizienz oder Leberzirrhose. Wer gesundheitlich nicht völlig fit ist, sollte eine Entwässerung niemals auf eigene Faust durchführen. Konsultieren Sie in diesem Fall unbedingt zuvor Ihren Arzt! Das gilt auch für Schwangere. Wenn Ihnen ganz plötzlich Schwellungen an bestimmten Körperteilen auffallen, sollten Sie ohnehin direkt zum Arzt gehen.

Wenn Sie gesund sind und abnehmen wollen, kann eine Entwässerung aber durchaus hilfreich sein. Übergewicht entsteht nämlich nicht nur durch Bauchfett und Co, sondern eben auch aus Wassereinlagerungen, die es sich zwischen den Fettdepots gemütlich gemacht haben. Um gesundheitliche Risiken auszuschließen, sollten Sie aber dennoch mit einem Arzt sprechen und nachhaken, ob eine Entwässerung in Ihrem Fall sinnvoll ist.

Übrigens: Den Körper entwässern hilft nicht nur beim Abspecken. Neben dem überschüssigen Wasser werden auch Giftstoffe aus dem Körper ausgeschwemmt. Nach einer solchen Kur sollten Sie sich ausgeglichener und vitaler fühlen.

Wann Sie übers Entwässern nachdenken können

Eigentlich schafft unser Körper das mit der Regulierung des Wasserhaushaltes ganz gut selbst. Rund 65 Prozent Wasser weist der Körper eines Erwachsenen im Normalfall auf.

Bei Krankheiten rund um Herz oder Niere oder etwa in der Schwangerschaft kann es aber zu Wasseransammlungen im Körper kommen. Daher ist es – wir wiederholen es gerne nochmal – unbedingt wichtig, dass Sie zuvor beim Arzt nachfragen und sich untersuchen lassen, damit Krankheiten oder auch eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden können. Nicht einfach so anfangen!

Gibt der Arzt sein Ja, wenn es sich also um temporäre Wassereinlagerungen handelt, dann können Sie starten. Betroffen sind hier vor allem Menschen, die viel sitzen oder stehen. Wo sich das Wasser ansammelt, ist verschieden. Bei vielen sind die Beine betroffen, aber auch die Finger können anschwellen.

Sanft Entwässern: So geht es!

Eigentlich ist der Prozess der Entwässerung gar nicht so kompliziert. Integrieren Sie folgende Punkte in Ihren Tagesablauf:

  • Ausreichend trinken! Achten Sie darauf, ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen – so paradox das auch klingen mag. Wenn Sie nämlich zu viel Flüssigkeit verlieren, kann der Kaliumspiegel im Körper gefährlich ansteigen, was unter anderem schlecht für das Herz sein kann. Trinken Sie also während der Entwässerung mindestens drei Liter am Tag – am besten Wasser, Fruchtschorle oder ungesüßten Kräutertee. Auf diese Weise spülen Sie den Körper, die Nieren und den Verdauungstrakt durch und regen den Stoffwechsel an. Die besten Durstlöscher finden Sie hier. Beachten Sie aber, dass Sie auch nicht übermäßig trinken sollten. Bis zu vier Liter sind zeitweise okay. Drei Liter sind allerdings ein guter Anhaltspunkt. Allgemein sollten Sie rund zwei Liter Wasser oder ungesüßte Kräutertees am Tag trinken.
  • Genügend Bewegung: Bloß kein Stillstand! Rad fahren, Walken und Yoga sind perfekte körperliche Betätigungen für die Zeit der Entwässerung. Wenn Sie dafür noch Ideen benötigen, stellen wir Ihnen hier zehn Yoga-Arten vor. Und eine Massage danach, etwa eine Fußreflexzonenmassage, kann helfen, das Lymphsystem wieder auf Vordermann zu bringen.
  • No-Gos: Verzichten Sie unbedingt auf Alkohol und koffeinhaltige Getränke. Auch Zucker und Salz sollten eingespart werden, da beides Wasser im Körper bindet und dem erfolgreichen Ergebnis der Entwässerungs-Kur im Wege stehen kann.

Diese Tipps sind unerlässlich, wenn Sie erfolgreich entwässern wollen. Wenn Sie das Ergebnis optimieren wollen, sollten Sie außerdem folgende Lebensmittel in Ihren Speiseplan einbauen. Die Zutaten wirken ebenfalls entwässernd und schwemmen – wie auch die getrunkene Flüssigkeit – überschüssiges Wasser und Giftstoffe aus dem Körper.

Diese Lebensmitteln entwässern den Körper:

  • Kräuter: Basilikum, Brennnessel, Ingwer, Löwenzahn, Petersilie, Zitronenmelisse
  • Gemüse: Fenchel, Gurken, Kopfsalat, Kürbis, Möhren, Sauerkraut, Spargel, Tomaten, Zucchini
  • Obst: Ananas, Birnen, Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Wassermelone, Zitrone
  • Sonstiges: Kartoffeln, Reis

Insgesamt sollten Sie es mit der Entwässerungs-Kur nicht übertreiben. Ein paar Tage Körper entwässern sind vollkommen ausreichend. Noch besser ist es, einen Entlastungstag in der Woche einzulegen und nur an diesem zu entwässern. Toll geeignet ist etwa ein Reis-Tag.

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