29.10.2018

Von wegen sauer macht lustig Mit der Basendiät abnehmen und gesund bleiben

Von

Diese basischen Lebensmittel machen schlank und fit

Wenn es mit dem Abnehmen einfach nicht klappen will, könnte es auch an einer Übersäuerung des Körpers liegen. Mit basischer Kost schaffen Sie Abhilfe.
Di, 23.10.2018, 10.37 Uhr

Diese basischen Lebensmittel machen schlank und fit

Beschreibung anzeigen

Bringen Sie ihren Säure-Basen-Haushalt in Ordnung! Denn sauer macht nicht lustig, sondern raubt wertvolle Lebensenergie.

Das Volksleiden Sodbrennen zeigt sehr eindrücklich und schmerzhaft, wenn man sprichwörtlich sauer ist. Aber schädliche Übersäuerung passiert schon vorher, oft schleichend, und bedroht Bereiche in unserem Körper, die eigentlich alkalisch, also basisch sein sollten. Die Folge: Abgeschlagenheit, Müdigkeit, schwindende Konzentration – unspezifische Symptome, die bei fortschreitender chronischer Übersäuerung in handfestere Leiden münden können. Basische Lebensmittel können hier Abhilfe schaffen.

Chronisch übersäuert: Wenn der Säure-Basen-Haushalt verrückt spielt

In einem gesunden Körper wird der pH-Wert ständig in engen, spezifischen Grenzen gehalten. Blut, Lymphe, Galle, Dünndarm oder Bindegewebe sollten zum Beispiel immer basisch sein, Magen, Dickdarm und der weibliche Intimbereich liegen dagegen im sauren Bereich. Eine falsche, ungesunde Ernährung stört dieses System und bringt die Zellen und Organe aus dem Gleichgewicht. Selbst in eigentlich sauren Milieus, wie im Magen, kann ein gestörter Säure-Basen-Haushalt dafür sorgen, dass der Körper mit der Säureflut nicht mehr klarkommt. Sodbrennen ist ein eindeutiges Signal für chronische Übersäuerung.

Basische Hautpflege: Das steckt dahinter

In den ersten Jahrzehnten kann unser Körper die Übersäuerung noch relativ gut verkraften. Erst mit fortschreitendem Alter machen sich die ersten Beschwerden bemerkbar. Das ist das besonders Tückische an der Übersäuerung, die Raubbau am Körper betreibt. Viele Heilpraktiker sind sich einig, dass immer mehr Frauen mit einem unausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt kämpfen. Die Folge sind nicht nur Probleme mit gereizter, schnell alternder Haut, brüchigen Nägeln, Antriebsschwäche oder rasches Ermüden. Auch Muskel- und Gelenkbeschwerden, Migräne, Osteoporose, Bluthochdruck und eine Reihe anderer Krankheiten werden im Zusammenhang mit Übersäuerung diskutiert.

Basische Lebensmittel: Schutz vor chronischen Leiden

Basen können den Säurespiegel abfedern. Da unsere moderne Ernährung aber oft nur 20 Prozent basische Lebensmittel enthält, sind die körpereigenen Basenspeicher bald aufgebraucht – dazu gehören auch die lebensnotwendigen Mineralstoffe Calcium, Magnesium und Kalium. Übersäuerung führt deshalb häufig auch zu Mineralstoffmangel.

Der pH-Wert der Nahrungsmittel selbst sagt nichts über ihre Wirkung aus. Saure Zitrusfrüchte werden beispielsweise basisch verstoffwechselt. Das Eiweiß aus Fleisch und Milchprodukten erzeugen dagegen Säure. In einer basischen Ernährung wird deshalb vor allem zu Obst und Gemüse gegriffen. Käse, Wurst und Brot werden gemieden, hochverarbeitete Lebensmittel sowieso. Basische Lebensmittel haben einen hohen Wassergehalt, sind reich an Antioxidantien, sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und den richtigen Fettsäuren.

So eine Basendiät fördert die Darmgesundheit und lindert Entzündungen – auch eine aus dem Ruder gelaufene Magensäureproduktion pendelt sich auf ein gesundes Maß ein. Und das Beste: Mit dieser Ernährung lässt sich auch viel leichter abnehmen.

Entsäuerung: Basenkur bringt Sie zurück in Balance

Zusammengefasst: Ein chronischer Säureüberschuss macht schleichend krank, und basische Lebensmittel greifen regulierend ein. Aber wenn Sie einen Blick in die Liste der basenbildenden Lebensmittel werfen, wird schnell klar: Eine rein basische Ernährung schränkt den Speiseplan erheblich ein. Das muss nicht sein. Eine basenüberschüssige Ernährung reicht in den meisten Fällen schon aus und ist zudem viel besser dazu geeignet, sich einfach und dauerhaft im Gleichgewicht zu halten.

Auf ihrem Einkaufszettel sollten demnach mindestens 70 Prozent basische Lebensmittel stehen. Die restlichen 30 Prozent dürfen Sie mit säurebildenden Lebensmittel auffüllen. Vermeiden Sie aber die besonders aggressiven Produkte wie Zucker oder Alkohol. Eine vorhergehende einmonatige Basenkur kann aber durchaus sinnvoll sein,

um überhaupt erstmal in Balance zu kommen und überschüssige Schlacken, Säuren und Gifte loszuwerden.

Top 10 basische Lebensmittel

  • Obst
  • Gemüse
  • Kräuter und Salate
  • Pilze
  • Kartoffeln
  • Sprossen und Keimlinge
  • Ölsaaten wie Sesam oder Leinsamen
  • Mandeln und Walnüsse
  • Kräutertee
  • Stilles Wasser

Diese Lebensmittel erzeugen besonders viel Säure

  • Milchprodukte
  • Getreide
  • Zucker
  • Alkohol
  • alle Fertigprodukte
  • Fleisch und Wurst

>> Mehr zum Thema

Diese basischen Lebensmittel machen schlank und fit

Täglich detoxen ohne Aufwand: Mit diesen 5 Lebensmitteln

Ernährungsumstellung: Wie gelingt sie?

Viele Regeln, wenig Kilos? Was hinter Trennkost steckt

Seite