13.06.2017

Probleme beim Abnehmen? Diese basischen Lebensmittel machen schlank und fit

Ein ausgeglichenes Säure-Basen-Verhältnis ist unerlesslich, wenn man bei einer Diät Erfolg haben will.

Foto: iStock/FangXiaNuo

Ein ausgeglichenes Säure-Basen-Verhältnis ist unerlesslich, wenn man bei einer Diät Erfolg haben will.

Wenn es mit dem Abnehmen einfach nicht klappen will, könnte es auch an einer Übersäuerung des Körpers liegen. Mit basischer Kost schaffen Sie Abhilfe.

Immer wieder tauchen neue Trends in Sachen Ernährung auf. Einer, der sich hartnäckig hält, ist die basische Ernährung. Wir verraten Ihnen, was genau das bedeutet – und welche Lebensmittel basisch sind.

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Die Theorie

Der Säure-Basen-Haushalt eines Körpers muss im Gleichgewicht sein. Doch in der alltäglichen Kost besteht ein beträchtlicher Teil aus säurebildenden Lebensmitteln. Deren Wirkung wird durch Faktoren wie Rauchen, Alkoholgenuss, Stress und zu wenig Bewegung noch verstärkt.

Wer viele säurebildende Lebensmittel (Zucker, Weißmehl etc.) konsumiert, übersäuert seinen Körper. Bei Übersäuerung geht der Körper an seine Mineralstoffdepots. Die Folgen sind weitreichend: verschiedene Symptome wie Verstopfungen, Allergien, verstopfte Blutgefäße bis hin zu Abgeschlagenheit und Übergewicht können auftreten.

Übersäuerung als Ursache von Übergewicht

Bei einer Ernährung mit vielen säurebildenden Lebensmitteln legt sich der Körper möglichst viele Fettzellen zu. Fett schützt die Organe nämlich vor den gefährlichen Säuren – je mehr Säure in den Körper gelangt, desto mehr Fettzellen werden aufgebaut. Die Übersäuerung kann dazu führen, dass viele Menschen trotz großer Mühen nicht abnehmen.

Die logische Konsequenz: Beugen Sie Übersäuerung vor und greifen Sie stattdessen zu basenbildenden Lebensmitteln – dann stehen ihre Chancen weit besser, abnehmen zu können. Wir verraten Ihnen, welche Lebensmittel Säure bilden (und auf die verzichtet werden soll), und welche Zutaten basenbildend sind (und daher unbedingt auf den Speiseplan gehören).

>> So vermeiden Sie eine Übersäuerung Ihres Körpers

Basische Lebensmittel

  • Obst: Bananen, Aprikosen, Mandarinen, Rosinen, getrocknete Feigen, Äpfel, Birnen
  • Stärkehaltiges: Kartoffeln
  • Gemüse: Spinat, Möhren, Kohlrabi, Fenchel, Sellerie, Zwiebel, Brechbohnen, weiße Bohnen, Wirsing
  • Sonstiges: Pilze, Mandeln

Neutrale Lebensmittel

  • Pflanzliche Öle und hochwertige Fette, z.B. Oliven-, Hanf-, Kürbiskern-, Leinöl oder Bio-Butter

Säurebildende Lebensmittel

  • Fleisch, Wurst, Geflügel
  • Milchprodukte
  • Meeresfrüchte, Fisch
  • Zucker
  • Kaffee, Alkohol
  • Eier
  • Fast Food, Fertigprodukte
  • Glutenhaltige Lebensmittel

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Auf das Gleichgewicht kommt es an

Es gibt auch säurebildende Lebensmittel, die Sie problemlos zu sich nehmen dürfen. 'Warum? Es gibt auch gute Säurebildner, die – in Maßen konsumiert – eine ausgewogene Ernährung aus basischen Zutaten ergänzen und abrunden. Dazu zählen:

Produkte aus Vollkorn, Haferflocken, Hülsenfrüchte, Nüsse, Pseudogetreide (Quinoa, Buchweizen etc.), Tofu und Vollkornreis

Viele Ernährungsberater empfehlen, bei der eigenen Ernährung zu 70 bis 80 Prozent auf basische Lebensmittel zurückzugreifen und zu 20 bis 30 Prozent auf gute Säurebildner.

Tipps für den Alltag

  1. Essen Sie häufiger eine basische Suppe. Einfach Kartoffeln, Möhren oder Kohlrabi in Gemüsebrühe gar kochen und anschließend pürieren.
  2. Verzichten Sie auf Sahne oder andere Milchprodukte zum Verfeinern von Speisen. Nehmen Sie lieber gutes Öl.
  3. Probieren Sie mehr Kräuter aus. Sie verleihen allen Gerichten mehr Pepp.
  4. Trinken Sie mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßten Tee – so wird die Säureausscheidung über die Nieren begünstigt.
  5. Halten Sie die Zufuhr von tierischem Eiweiß möglichst gering. Verzehren Sie nicht öfter als zwei Mal in der Woche Fleisch, außerdem nicht mehr als drei Eier.
  6. Gönnen Sie sich leckere, grüne Smoothies. Sie sind in der Regel reich an basischen Zutaten.
  7. Lassen Sie die Finger von Süßigkeiten und essen stattdessen lieber Obst.
  8. Ihnen fehlt Milch? Nehmen Sie stattdessen Mandelmilch.
  9. Bei Pasta-Heißhunger greifen Sie am besten zur glutenfreien oder Vollkorn-Variante.

Siehe auch: Detox und Diäten

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