10.05.2017

Trend aus den USA Raindrop-Cake: Der Null-Kalorien-Kuchen

Diese glibbrige Masse wird als Kuchen verkauft und hat keine Kalorien.

Foto: iStock/ Hydrogenn

Diese glibbrige Masse wird als Kuchen verkauft und hat keine Kalorien.

Ein Kuchen ohne Kalorien? Allein bei der Vorstellung bekommen die meisten Schnappatmung. Wir verraten, was es mit der Backware auf sich hat.

Es ist ja so gemein! Die leckersten Dinge wandern zumeist über den Mund direkt auf die Hüften – insbesondere, wenn es sich um Süßigkeiten und Kuchen handelt. Diese Zeiten könnten nun vorbei sein! Zumindest, was den Kuchen betrifft. Zu verdanken haben wir das Darren Wong.

Eigentlich arbeitete Wong ja in einer Werbeagentur im angesagten New Yorker Bezirk Williamsburg. Doch dann unternahm er eine Reise nach Japan und lernte dort den japanischen Wasserkuchen kennen. Das inspirierte ihn zu seiner bahnbrechenden Erfindung: den Raindrop Cake – ein Null-Kalorien-Kuchen, der auf der Zunge zergehen soll.

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Ein Dessert mischt New York auf

Die New Yorker zumindest sind begeistert. Sie stehen sich auf dem Smorgasburg-Streetfood-Market in Williamsburg die Beine in den Bauch, um das Dessert an Wongs Stand kaufen zu können – für einen stolzen Preis von acht Dollar pro Portion. Dazu bekommt man immerhin ein formschönes Bambusschälchen, das an den japanischen Ursprung der Köstlichkeit erinnern soll.

Was die hungrigen Kunden in ihrer Schale begutachten können, ist irgendetwas zwischen Silikonimplantat und Wackelpudding – zumindest rein optisch. Man könnte auch sagen, der Kuchen sieht aus wie ein Wassertropfen, daher wohl auch der Name Raindrop Cake.

Keine Sorge – Sie müssen nicht extra nach New York reisen, um in den Genuss dieses Kuchens kommen zu können. Tatsächlich lässt sich das Dessert auch einfach und unkompliziert zu Hause zubereiten.

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Zutaten für 1 Portion Raindrop Cake

  • 300 ml Mineralwasser, still
  • 1 TL Agar Agar
  • 2 EL Sojamehl
  • 2 EL Zuckersirup

So bereiten Sie den Null-Kalorien-Kuchen zu

Kochen Sie das Wasser in einem Topf auf und geben Sie nach und nach das Agar Agar hinzu. Fleißig rühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Hitze reduzieren und das Ganze bei kleiner Flamme für drei Minuten köcheln lassen.

Eine tiefe Müslischüssel nehmen und die Masse hineinfüllen. Alles kurz auskühlen lassen, dann in den Kühlschrank stellen. Nach etwa drei Stunden hat die Masse eine ähnliche Konsistenz wie Wackelpudding.

Kurz vor dem Servieren das Sojamehl in einer Pfanne ohne Zugabe von Öl anrösten, bis es eine goldene Farbe hat. Nun den Raindrop Cake auf einen flachen Teller stürzen und mit dem gerösteten Sojamehl sowie Zuckersirup anrichten. Das war es auch schon! Gegessen werden sollte der Kuchen übrigens innerhalb einer halben Stunde, da er sonst wegschmilzt.

Null Kalorien? Nur ohne Topping

Klingt nicht wirklich kompliziert! Aber: strenggenommen hat der Kuchen dann doch ein paar Kalorien zu bieten. Praktisch kalorienfrei ist zwar die Mischung aus Wasser und Agar Agar, doch Sojamehl und auch Zuckersirup sind nicht ganz ohne.

Je nach Sojamehl-Sorte schlagen zwei Esslöffel mit rund 80 Kalorien zu Buche – die erforderliche Menge Zuckersirup erhöht um etwa weitere 30 Kalorien. Die Bezeichnung Null-Kalorien-Kuchen stimmt also nicht ganz. Aber okay: Wenn wir uns vor Augen führen, dass ein kleines Stück Donauwelle gute 450 Kalorien beansprucht, ist der Raindrop Cake durchaus eine schlanke Alternative. Und das reicht doch schon für den Anfang.

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Siehe auch: Diäten

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