29.01.2017

Diät-Tipps Diese 22 Gewohnheiten erschweren das Abnehmen

Nicht nur das Kalorienzählen ist entscheidend, ob die Pfunde purzeln. Kleine Veränderungen im Alltag können wahre Wunder bewirken.

Foto: iStock/ Squaredpixels

Nicht nur das Kalorienzählen ist entscheidend, ob die Pfunde purzeln. Kleine Veränderungen im Alltag können wahre Wunder bewirken.

Trotz Diät werden die Kilos einfach nicht weniger? Schlaf, Essen oder Arbeit: Diese 22 Gewohnheiten verhindern, dass die Pfunde richtig purzeln.

Dieses Mal soll die Diät aber wirklich zum Ziel führen. Sie haben bereits Ihre Ernährung umgestellt, treiben nun regelmäßig Sport und versuchen Ihrem Körper viel Gutes zu tun. Und trotzdem wollen die Pfunde einfach nicht verschwinden. Was bleibt ist die Enttäuschung. Aber geben Sie nicht sofort auf. Manchmal können kleine Veränderungen im Alltag die entscheidende Lösung sein, um das Wunschgewicht doch noch zu erreichen. bildderfrau.de zeigt 22 Gewohnheiten, die das Abnehmen verhindern können.

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1. Kaffee nach dem Aufstehen

Nach dem Schlafen ist der Körper dehydriert. Bevor Sie einen Kaffee trinken, sollten Sie vorher ein großes Glas Wasser zu sich nehmen, das bringt den Stoffwechsel in Schwung. Getränke mit Koffein beziehungsweise Teein (schwarzer und grüner Tee) verstärken dagegen die Austrocknung des Körpers und das steigert den Appetit.

2. Ohne Plan in den Tag

Überlegen Sie sich vorher, was Sie an diesem Tag essen wollen. Nehmen Sie gesunde Snacks für Zwischendurch mit. Sollte eine Hunger-Attacke kommen, dann sind sie vorbereitet. Das gleiche gilt für den Einkauf. Schreiben Sie auf, was Sie brauchen. Planen Sie den Gang zum Supermarkt vorher und gehen Sie nicht hungrig einkaufen.

3. Milchprodukte verbannen

Milchprodukte, wie Milch, Käse oder Joghurt enthalten viel Kalzium. Der Mineralstoff ist ein wichtiger Bestandteil für die Blutgerinnung und die Muskelkontraktion – ausreichend Kalzium kann den Abnehmprozess positiv beeinflussen. Deshalb sollten Sie während der Diät nicht komplett auf Milchprodukte verzichten.

4. Handy im Bett

Abends und vor allem im Bett sollte das Smartphone zur Seite gelegt werden. Denn das blaue LED-Licht behindert die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Schlaflosigkeit und Heißhungerattacken können die Folge sein. Beides ist schädlich für den Abnehm-Plan.

5. Gestresst in den Tag starten

Stress am Morgen sorgt für die Ausschüttung von Cortisol. Das Hormon hemmt den Aufbau von Proteinen im Körper und zieht stattdessen Proteine aus den Muskeln, um diese in Glukose umzuwandeln. Ein zu hohes Cortisol-Level löst Heißhunger-Attacken aus.

6. Kurze Nächte

Das richtige Schlafpensum ist beim Abnehmen enorm wichtig. Wenn Sie regelmäßig zu wenig schlafen, befindet sich Ihr Körper in einem ständigen Stresszustand und lagert dadurch reichlich Fett ein. Außerdem werden bei Schlafmangel appetitanregende Hormone ausgeschüttet, um Ihrem Körper mehr Energie zu liefern. Diese führen in den meisten Fällen zu Heißhungerattacken.

Versuchen Sie täglich mindestens sieben Stunden zu schlafen, im Optimalfall sogar neun. Dadurch wird nicht nur Ihr Cortisolspiegel gesenkt, sondern auch vermehrt Somatropin ausgeschüttet, welches den Fettabbau begünstigt.

Übrigens: Der Körper verbrennt im Schaf rund 70 Kilokalorien pro Stunde.

7. Eine Mahlzeit auslassen

Wer eine Mahlzeit am Tag auslässt, tut sich und seinem Körper keinen Gefallen. Denn der Körper fährt dann automatisch seinen Energieverbrauch runter, und das bremst auch den Fettabbau. Drei ausgewogene und gesunde Mahlzeiten am Tag sollten die Regel sein. Das verhindert zudem die fiesen Heißhungerattacken.

8. Über die Diät jammern

Wenn die Diät nur eine Qual ist, dann sollten Sie sich abbrechen. Denn die Erfolgschancen sind in so einem Fall nur minimal. Schauen Sie sich besser nach einer anderen Abnehmstrategie um, es gibt genug davon und sicherlich wird auch eine zu Ihnen passen.

9. Zu faul sein

Jeder Schritt zählt. Deshalb sollten Abnehmwillige mehr zu Fuß gehen und häufiger die Treppe nutzen statt des Aufzugs. Beides lässt sich meist ganz leicht in den Alltag integrieren.

10. Zu viel Gesundes

Auch zu viele gesunde Lebensmittel können den Abnehmerfolg verhindern. Wer täglich an immer demselben Salat knabbert, sich von Abnehm-Drinks und viel Eiweiß ernährt, langweilt seinen Körper schnell. Dieser weiß irgendwann nichts mehr mit der altbekannten Energie anzufangen und verbrennt dadurch weitaus weniger Fett als er eigentlich könnte. Das Ergebnis: Sie nehmen nicht ab. Ein abwechslungsreicher Speiseplan und der regelmäßige Verzehr von Kohlenhydraten sind daher wichtig für den Körper.

11. Entspannungs-Musik beim Sport

Wer beim Sport langsame Musik hört, der bewegt sich auch langsamer. Suchen Sie den richtigen Beat raus und fordern Sie Ihren Körper, nur so schmelzen die Pfunde. Sie sollten es beim Sport nicht übertreiben aber trotzdem müssen Sie immer wieder an Ihre Belastungsgrenze gehen, um fitter zu werden.

12. Essen als Belohnung

Wer hart an seiner Figur arbeitet, der möchte natürlich zwischendurch auch eine Belohnung. Aber hier sollten Sie die richtige Wahl treffen. Zuckerhaltige oder fettige Speisen können die Erfolge der letzten Tage schnell wieder zunichtemachen. Überlegen Sie sich etwas, das Sie stattdessen glücklich macht. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Massage, einem Kino-Abend oder einer Maniküre?

13. Auf Öl verzichten

Öl hat jede Menge ungesättigte Fettsäuren, diese sind gut für den Körper und helfen beim Abnehmen, das haben bereits verschiedene Studien belegt. Es ist deshalb kontraproduktiv auf Öl während einer Diät zu verzichten. Die ungesättigten Fettsäuren in Olivenöl setzen beispielsweise ein Hormon frei, das den Appetit reduziert, Heißhungerattacken vorbeugt und den Cholesterinspiegel senkt.

14. Vor dem Fernseher essen

Der Fernseher lenkt ab beim Essen. Die Nahrung wird dadurch schneller und in größeren Mengen verzehrt. Studien haben ergeben, dass Personen bei eingeschaltetem TV rund 25 Prozent mehr Nahrung als üblich zu sich nehmen. Deshalb: Essen Sie bewusst, ohne eine Ablenkung und hören Sie auf Ihren Körper. Und essen Sie langsam, dann merken Sie rechtzeitig, wenn das Sättigungsgefühl einsetzt.

15. Heizung im Schlafzimmer an

Bei kälteren Schlafzimmer-Temperaturen muss der Körper mehr Energie aufwenden, um den Körper auf die geeignete Schlaftemperatur zu bringen. Und das verbrennt Kalorien. Also: Heizung aus im Schlafzimmer und vor dem Schlafen gehen den Raum noch einmal richtig durchlüften.

16. Keine Zeit fürs Essen

Sie hetzen von Termin zu Termin und haben nur wenig Zeit dazwischen etwas zu essen? Gar nicht gut, denn die Nahrung sollte bewusst aufgenommen werden. Ansonsten fallen die Portionen meist zu groß aus, weil das Sättigungsgefühl gar nicht so schnell einsetzen kann. Tipp: Organisieren Sie Ihren Tag und planen Sie feste Zeiten für das Essen ein.

17. Extrem-Kalorienzählen

Durch eine zu geringe Nahrungsaufnahme kann der Traum vom Wunschgewicht verhindert werden. Bei weniger als 1000 Kilokalorien am Tag schaltet der Körper in den Sparmodus. Er geht davon aus, dass er sich in einer Hungersnot befindet und versucht somit seine Reserven – also das Fett – zu schützen und verbrennt stattdessen wichtige Muskelmasse.

Um dies zu verhindern sollten mindestens 1200 Kilokalorien pro Tag aufgenommen werden. Nur dann wird der Körper ausreichend versorgt. Außerdem ist das ein guter Schutz vor Heißhunger-Attacken durch Unterzuckerung.

18. Im Dunkeln anziehen

Ziehen Sie nach dem Aufstehen die Vorhänge auf und lassen Sie Licht ins Schlafzimmer. Die Morgensonne soll helfen, dass der Stoffwechsel angekurbelt wird, das hat eine Studie ergeben. Ein intakter Stoffwechsel wirkt sich effektiv auf die Fettverbrennung aus.

Noch besser als nur die Vorhänge aufzuziehen, ist morgens zwischen 8 und 12 Uhr für mindestens 20 Minuten rauszugehen, das belegt eine US-Studie. Vielleicht können Sie morgens vor der Arbeit einfach mal eine Station früher aus dem Bus aussteigen oder die Mittagspause für einen kleinen Spaziergang nutzen.

19. Zu wenig Trinken

Der Körper braucht genügend Flüssigkeit. Ist die Zufuhr zu gering, dann verlangsamt sich die Nierentätigkeit. Der Körper versucht dies auszugleichen und vernachlässigt den Fettabbau.

Faustregel: Sie sollten über den Tag verteilt mindestens zwei Liter Wasser trinken.

20. Nur Ausdauer-Training machen

Ausdauersportist natürlich sehr gut zum Abnehmen. Noch mehr Erfolg haben Sie allerdings, wenn Sie Cardio-Training mit Krafttraining kombinieren. Denn: Je mehr Muskeln Sie haben, desto mehr Fett verbrennen Sie – selbst im Ruhezustand.

21. Light-Produkte

In einer Studie der Universität von Cornell verzehrten Personen, die Light-Produkte bevorzugen, um fast 30 Prozent mehr Kalorien, als diejenigen die normales Essen zu sich nehmen.

In den meisten Fällen werden nämlich die Fette dieser Produkte durch Zucker oder andere chemische Zusätze ersetzt. Deshalb ist es besser eine kleine Portion eines „normalen“ Lebensmittels als ein Light-Produkt zu verspeisen.

22. Zu viel Ehrgeiz

Wer den Entschluss fasst und abnehmen will, der übertreibt es meist am Anfang. Wer täglich bis zur absoluten, körperlichen Erschöpfung schwitzt und trainiert, tut weder seinem Gewicht noch seinem Körper einen Gefallen.

Tipp: Beschränken Sie Ihr Trainingspensum als Anfänger auf zwei bis drei Workouts pro Woche und bieten Sie Ihrem Körper dabei einen Mix aus Ausdauer- und Krafttraining.

Kleiner Tipp: Die zehn Lebensmittel im Video können Ihnen beim Abnehmen helfen:

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