24.04.2019

Tipps vom Haarstylisten In zwei Schritten zu mehr Feuchtigkeit für die Haare

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Sind Ihre Haare zu trocken? Was heißt das genau? und wie kommt man einfach zu mehr Feuchtigkeit für die Haare? Das sind einfache Fragen für unseren Haarstylisten...

Foto: Shutterstock/Kanea

Sind Ihre Haare zu trocken? Was heißt das genau? und wie kommt man einfach zu mehr Feuchtigkeit für die Haare? Das sind einfache Fragen für unseren Haarstylisten...

Was meint der Friseur, wenn er sagt, das Haar ist trocken und braucht mehr Feuchtigkeit? Haar-Experte Sacha Schütte erklärt, was sie tun können.

Feuchtigkeit für die Haare – was meint das eigentlich: Haarkur, mehr Conditioner oder ein zusätzliches Feuchtigkeitsspray? Pantene Pro-V Haar-Experte Sacha Schütte erklärt, was Sie tun müssen, damit Ihr Haar gesund und glänzend aussieht.

Erste Anzeichen dafür, dass das Haar nicht ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt ist, ist Spliss in den Spitzen. Sacha Schütte: "Haare, denen es an Feuchtigkeit mangelt, erkennt man daran, dass sie sich stumpf anfühlen, spröde und glanzlos sind. Auch Spliss entsteht häufig durch trockenes Haar, was bedeutet, dass die Haarspitzen sich aufspalten und gar in den Längen brechen. Wenn man zu trockenem Haar neigt, kann man dem mit einer intensiven Feuchtigkeitspflege entgegenwirken."

Schritt 1: Feuchtigkeit für die Haare mit intensiver Pflege

Gesunde Haare, die mit ausreichend Feuchtigkeit und mit der richtigen Pflege versorgt sind, glänzen und fühlen sich geschmeidig an. Das Haar wirkt kräftiger und gesünder. Gerade die Pflege macht hier sehr viel aus, denn sie sorgt für eine geschlossene Schuppenschicht und verleiht dem Haar Spannkraft. "Daher empfehle ich eine reichhaltige Pflege", sagt der Haarstylist. "Außerdem ist es wichtig, die Pflegeserie immer als Systempflege anzuwenden – das heißt, bei jeder Haarwäsche Shampoo und Conditioner derselben Pflegeserie zu verwenden."

Außerdem rät der Experte, die Pflegespülung einmal die Woche durch eine Kur zu ersetzen: "Das Haar wird sich mit Glanz und Geschmeidigkeit bedanken." Diese intensive Pflege setzt einen gesunden Kreislauf in Gang. Denn: "Gut gepflegtes und mit Nährstoffen versorgtes Haar ist in der Lage, ausreichend Feuchtigkeit zu speichern und das Haar so gesund und geschmeidig zu halten."

Die Produkte: 1. Die Olaplex-Haarkur Hair Perfector No. 3 repariert Strukturschäden in trockenem Haar und kostet ab ca. 15 Euro. 2. Die Pflegespülung aus der Repair & Care-Pflegelinie für feines Haar spendet Feuchtigkeit und schenkt Volumen. Von Pantene Pro-V, ca. 4 Euro. 3. Die Karité Nutri intensiv-nährende Haarmaske von Rene Furterer regeneriert trockenes Haar ohne zu beschweren und kostet ab 27 Euro. 4. Der Leave-in Sprühcondioner Rosemary schenkt dem Haar neuen Glanz und Feuchtigkeit. Von Urtekram, kostet ab 5 Euro. 5. Die Pflegeprodukte des skandinavischen Labels Eleni & Chris gewannen zwei Jahre hintereinander den Beauty Shortlist Award. Das Curlimin Defining Shampoo eigenet sich für lockige Haare und kostet ca. 23 Euro.

Bei der Wahl der Pflegeprodukte lohnt sich ein Blick auf die Inhaltsstoffe. Haarpflege ohne Silikone ist nicht umsonst ein Trend. Silikone schaden sowohl dem Haar als auch der Umwelt. Neben Silikonen sollten Sie ebenfalls auf Produkte verzichten, die Parabene, Sulfate, Polyethylenglykol (PEG), Propylene Glycol, Paraffine, Alkohol und Formaldehyd enthalten.

"Um Haarschäden und Austrocknung zu vermeiden, empfehle ich eine auf den jeweiligen Haartypen abgestimmte Systempflege, bestehend aus Shampoo und Spülung für die tägliche Haarwäsche sowie einmal wöchentlich die Verwendung einer Intensivmaske/Kur", sagt Sacha Schütte. "Mit einer Pflegespülung bei jeder Haarwäsche und einmal wöchentlich einer Haarkur wird das Haar optimal mit Nährstoffen versorgt." Auf diese Weise wird die Kämmbarkeit verbessert und Spliss vorgebeugt.

Schritt 2: Haare vor dem Austrocknen schützen

Eine intensive Feuchtigkeitsversorgung ist jedoch nur die halbe Miete. Im Alltag ist das Haar mechanischem und thermischem Stress ausgesetzt, der austrocknet. "Auf keinen Fall sollte man sein Haar nach dem Waschen auswringen, trocken rubbeln oder zu heiß föhnen", warnt Haarstylist Sacha Schütte. Kann man auf das Fönen nicht verzichten, ist ein Hitzeschutz-Produkt obligatorisch.

Apropos Haarwäsche: Sehr hartes Wasser macht die Haare ebenfalls matt. Inzwischen gibt es spezielle Duschfilter und Handbrausen mit integriertem Filter, die Abhilfe schaffen und das Wasser weicher machen. Das kommt Haut und Haaren zugute. Grobe Sedimentfilter befreien das Wasser beispielsweise von relativ großen Partikeln wie Sand und Kalk. Sie sind also für die Dusche als Kalkfilter durchaus geeignet. Aktivkohlefilter entfernen sogar Geruchspartikel und Keime aus dem Wasser. KDF (Kinetic Degradation Fluxion)-Filter wandeln Chlor in unbedenkliches Chlorid um.

Im Sommer kommt eine Schädigung der Haare durch massive UV-Strahlung hinzu – Sonne und Haare sind nicht gerade ein Traumpaar. Durch UV-Strahlen können die im Haar enthaltenen Proteine aufgespalten werden. In der Folge wirkt das Haar stumpf und kraftlos. Die Pigmente in dunklen Haaren sind dagegen etwas besser gewappnet, sie können diese Schäden besser herausfiltern als helles Haar. Haarspray und Haarcremes mit UV-Schutz und eine extra Portion Pflege helfen dem Haar gegen die UV-bedingten Schäden.

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Sacha Schütte ist Haar-Experte von Pantene Pro-V, der schon mit Promis wie Sila Sahin, Palina Rojinski, Karoline Herfurth und Nazan Eckes gearbeitet hat.

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