10.01.2017

Heftvorschau Die aktuelle BILD der FRAU Nr. 3

Frisch aus dem Ofen: Winter-Apfelkuchen

Frisch aus dem Ofen: Winter-Apfelkuchen

Trennkost mit Kokos-Trick: Verlieren Sie 5 Pfund mit diesen leckeren Rezepten! Mehr in der BILD der FRAU Nr. 03, ab Freitag, den 13. Januar im Handel!

Kommentar von Sandra Immoor, Chefredakteurin

Es ist Unrecht, was wir Millionen Tieren antun!

Wenn’s alle paar Wochen mal Fleisch gab, das war für uns wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zugleich“ – so beschreibt mein Vater seine Kindheit in der Nachkriegszeit. Und meine Oma, die hat immer vom Schweinestall erzählt, der direkt ans Wohnzimmer grenzte. Selbst hab ich als Kind auf dem Land neben einem Bauernhof noch hautnah miterlebt, wie Ferkel und Kälber aufgezogen wurden.

>> Brauchen Tiere Rechte?

Man war den Tieren nah. Ja, man schlachtete sie – aber man wertschätzte sie auch. Das ist alles weg. Reden wir heute von Tierliebe, meinen wir unsere ziemlich verwöhnten Hunde und Katzen. Wir unterschreiben auch Protestlisten gegen Delfinarien, sind gegen sinnlose Tierversuche und tragen weniger Pelz.

Aber die 750 Millionen Schweine, Rinder, Puten und anderen „Nutztiere“, die unter schlimmsten Bedingungen in Massenställen dahinvegetieren, sind für uns unsichtbar. So kann’s nicht weitergehen – sagt Philosoph Richard David Precht in diesem Heft auf S. 26. Es ist Unrecht, was wir diesen Tieren antun und es ist unmoralisch.

>> Glücklich ohne Fleisch: Der Welt-Vegetariertag

Hören wir auf, uns über einen Quadratzentimeter mehr Platz für Käfighühner zu streiten. Denken wir neu, handeln wir anders, übernehmen wir Verantwortung – für Mitgeschöpfe, die Schmerz und Freude, Angst und Leid empfinden wie wir. Das zu tun, ist auch ein Teil unserer Würde.

Was das heißen soll? Dass wir, wenn wir’s ernst meinen, verzichten müssen – auf Billigstflisch. Der Kilopreis im Supermarkt gibt vor, wie Millionen Tiere gehalten werden. Sechs Euro kriegt ein Bauer heute für ein Schwein. Es ist uns so viel Wert wie eine Schachtel Zigaretten – sind wir denn noch bei Trost?

>> Pflanzen und Tiere: Aus dem Wald in die eigene Küche

Es nützt nichts: Wer Fleisch ohne Beigeschmack von Gift und Quälerei will, muss weniger davon essen und mehr dafür ausgeben. Von der Politik dürfen wir verlangen, dass sie das Tierwohl grundsätzlicher in den Blick und ins Gesetz nimmt. Es ist ja bald Wahlkampf – wir hören genau hin.

Sandra Immoor

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Schnuppern Sie schon einmal ins Heft und erhalten einen ersten Überblick über die Themen der neuen Ausgabe von BILD der FRAU, ab dem 13. Januar 2017 am Kiosk. Übrigens: BILD der FRAU gibt es auch im Abo und als ePaper.

Die Themen der Ausgabe Nr. 03/2017:

Medizin-Sensation aus Japan: Augen-Yoga als Brillen-Ersatz
Zum Schnurren schön: Bob der Streuner ist jetzt Kinostar
Schneller Kalorien verbrennen: Trennkost mit Kokos-Trick
Drunter wird's bunter! Zarte Wäsche
Bezahlen per Funk! Das können die neuen Geldkarten
Richard Precht:
"Wir brauchen echten Tierschutz!"
Beim Brautmoden-König:
Das perfekte Kleid für jede Frau
Dreifach-Mama:
Kinder brauchen Natur
Smart, smarter: Ryan Gosling ist angesagt

Und noch vieles mehr gibt es im Heft!

Die BILD der FRAU erscheint wöchentlich - die nächste Ausgabe am Freitag, den 20. Januar 2017.

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