Aktualisiert: 12.01.2021 - 16:43

Hohe Bußgelder Im harten Lockdown: So teuer werden Verstöße gegen die Corona-Regeln!

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Aktuell ist Deutschland noch im Lockdown. Wer sich den derzeit geltenden Corona-Regeln widersetzt, wird zur Kasse gebeten.

Foto: imago images / Christian Spicker

Aktuell ist Deutschland noch im Lockdown. Wer sich den derzeit geltenden Corona-Regeln widersetzt, wird zur Kasse gebeten.

Der harte Corona-Lockdown hat Deutschland fest im Griff. Die Schließung von Einrichtungen und Kontaktminimierung sollen helfen, Infektionen zu reduzieren. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit hohen Bußgeldern rechnen.

Der harte Corona-Lockdown bleibt weiterhin bestehen. Bis mindestens Ende Januar sind in Deutschland unter anderem der Einzelhandel, die Gastronomie und Hotels geschlossen. Mit der Initiative "Wir machen auf" regt sich Widerstand, Läden und Restaurants wollen ab 18. Januar trotz des Verbots wieder öffnen. Dabei drohen den Uneinsichtigen hohe Bußgelder und sogar Freiheitsstrafen gemäß den Infektionsschutzgesetz-Bestimmungen. Auch bei Verstößen gegen Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht oder Ausgangssperren können harte Sanktionen folgen.

Wer im harten Lockdown die Corona-Regeln missachtet, zahlt!

Das Infektionsschutzgesetz (IfSG) regelt in seinen Bußgeld- und Strafbestimmungen, welche Sanktionen in Falle von Verstößen möglich sind. Grundsätzlich regeln die Bundesländer Verstöße gegen die Corona-Regeln gemäß ihren Landesverordnungen unterschiedlich. Der VFR Verlag für Rechtsjournalismus hat in einem Corona-Bußgeldkatalog zusammengefasst, welche Strafen verordnet werden können.

Das droht bei Nichteinhaltung des Kontaktverbots

Grundsätzlich kann eine Ordnungswidrigkeit im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes bis zu 2.500 Euro kosten. Wer die Aufzeichnungs- oder Meldepflicht verletzt, riskiert sogar eine Strafe von bis zu 25.000 Euro. Bei einem unzulässigen Weiterbetrieb von Verkaufsstellen droht eine Geldstrafe von mindestens 2.500 Euro, bei wiederholtem Betrieb ebenfalls bis zu 25.000 Euro. Eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren wird riskiert, wenn Personen entgegen der Verordnung Menschen beschäftigen oder eine Tätigkeit ausüben.

Bei Verstoß gegen ein geltendes Besuchsverbot sind Bußgelder von mindestens 200 Euro möglich. Hält sich jemand mehrmalig nicht an das Kontaktverbot, riskiert er eine Strafe von mindestens 400 Euro. Eine öffentliche Ansammlung von mehr Personen als erlaubt wird mit mindestens 200 Euro geahndet. Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, riskiert ein Bußgeld von rund 50 Euro.

Mehr zum Coronavirus im Allgemeinen, zur Lockdown-Lage und zum Impfgeschehen lesen Sie auf unserer informativen Themenseite, die wir Ihnen zusammengestellt haben.

Beispielsweise lesen Sie dort auch, dass Corona sogar schon im Zoo angekommen ist: Die ersten Gorillas sind infiziert.

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