Schluss mit der nervigen Werbe-Flut




Reklameschreiben verstopfen Ihren Briefkasten, Spam-Mails den Internetanschluss, und am Telefon will Ihnen andauernd ein Finanzberater Anlage-Chancen aufschwatzen. Stoppen Sie die Werbeflut!

Das muss nicht sein! Gegen Werbe-Müll können Sie sich wehren. - Schluss mit der nervigen Werbe-Flut
Das muss nicht sein! Gegen Werbe-Müll können Sie sich wehren.
Meist ist sie weder informativ noch erwünscht: Werbung. Sie verstopft den Briefkasten und unser Mail-Postfach. Manchmal werden wir auch gegen unseren Willen angerufen. Alle wollen sie uns etwas verkaufen. Das kann mitunter ganz schön nervig sein. Wenn Sie selbst entscheiden wollen, wann Sie etwas kaufen und wann nicht, schieben Sie der unerwünschten Werbe-Flut den Riegel vor. Wie, das sagen wir Ihnen in unseren folgenden Tipps.

Gegen Prospekte kleben Sie ein Schild an Ihren Briefkasten: „Keine Werbung!“. Briefträger und seriöse Zusteller beachten das.

Werbebriefen widersprechen Sie schriftlich oder per Mail bei den Absendern: „Schicken Sie mir in Zukunft keine Werbung mehr zu.“ Nach einem BGH-Urteil (Az.VI ZR 182/88) müssen sich Unternehmen daran halten, sonst verletzen sie Persönlichkeitsrechte. Bringt Ihr Widerspruch nichts, zeigen Sie die Firma bei der Verbraucherzentrale an. Die sammelt solche Informationen, mahnt dann Unbelehrbare mit hohen Geldstrafen ab.

Telefon-Werbung ist seit 2009 verboten, außer Sie haben dafür ausdrücklich Ihr Einverständnis erklärt. Das hat das Landgericht Bonn (Az. 11 O 49/11) gerade in einem Urteil gegen die Telekom bestätigt. Werden Sie trotzdem angerufen, fragen Sie nach der Firma, dem Namen des Anrufers, und notieren Sie dessen Telefonnummer (wird oft im Telefon-Display angezeigt). Dann sagen Sie: „Rufen Sie mich nicht mehr an. Ich will keine Telefonwerbung.“ Bringt das nichts, melden Sie den Störenfried bei der Bundesnetzagentur (0291/9955206 oder www.bundesnetzagentur.de) oder der Verbraucherzentrale. Wichtig: Datum und Uhrzeit des Anrufs notieren!

Ungewollte Mails lassen sich gleich in den Müll (Junk)-Ordner verschieben.
Ungewollte Mails lassen sich gleich in den Müll (Junk)-Ordner verschieben.
Newsletter oder Internetwerbung von Onlineshops, bei denen Sie mal etwas bestellt haben, können Sie per Mausklick abbestellen. Denn meist steht unten in der Mail der Hinweis „Newsletter abbestellen“. Auf das Feld klicken und den weiteren Infos folgen.

Werbe-Mails von unbekannten Firmen auf keinen Fall öffnen oder beantworten. Sonst erfährt der Versender dieser Spam-Mails (Müll-Post), dass ihre Mail-Adresse aktiv ist – und schickt in Zukunft noch mehr. Tipp: Ihr Mail-Programm kann lernen, Spam auszusortieren: Klick mit rechter Maustaste auf die Mail und dann als „Spam“ markieren. Danach erkennt Ihr Mail-Programm diesen Absender und verschiebt alles automatisch in den Spam-(Junk-Mail)Ordner.

An Ihre Adresse kommen Firmen meist durch Händler, bei denen Sie mal etwas bestellt, eine Kundenkarte beantragt oder sich an einem Gewinnspiel beteiligt haben. Die verkaufen dann oft die Adresse weiter. Tipp: Schließen Sie in Kaufverträgen immer aus, dass Ihre privaten Daten weiterverwendet werden dürfen. Streichen Sie Klauseln oder Häkchen, die das gestatten. Geben Sie nur die Daten an, die wirklich gefordert und benötigt werden.

Ihre Zukunft ohne Reklame
Lassen Sie sich in die sogenannte Robinsonliste aufnehmen. So können Sie die Werbeflut eindämmen. Antragsformulare gibt’s hier: DDV Robinsonliste, Postfach 1401, 71243 Ditzingen (Tel. 07156/951010).

Oder gehen Sie auf die Internetseite: www.ichhabediewahl.de. Sind Sie auf der Liste, ist allen Werbern klar, dass Sie keine Reklame bekommen wollen. Viele Unternehmen streichen Sie dann aus ihrem Postverteiler.


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Veröffentlicht von der Menschen & Leben-Redaktion
am 03/11/2012

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