Befristeter Arbeitsvertrag: Infos & Tipps

Befristeter Arbeitsvertrag: Infos & Tipps




Eine unbefristete Festanstellung ist der Traum aller Berufstätigen. Die traurige Realität für viele: ein befristeter Arbeitsvertrag. Lesen Sie hier, welche Rechte Sie haben und was Sie beachten müssen.

Ein befristeter Arbeitsvertrag ist heutzutage keine Seltenheit mehr. - Befristeter Arbeitsvertrag: Infos & Tipps
Ein befristeter Arbeitsvertrag ist heutzutage keine Seltenheit mehr.
Ein Jahr, manchmal auch zwei Jahre - ein befristeter Arbeitsvertrag ist aus dem heutigen Joballtag kaum mehr wegzudenken. Gerade Frauen können von einer Festanstellung nur träumen. Berufliche Sicherheit? Perspektiven und ein Job fürs Leben? Das war einmal.

Mittlerweile hangelt sich etwa jeder zehnte Arbeitnehmer von Zeitvertrag zu Zeitvertrag. Betroffen sind neben den Berufsanfängern besonders ältere Frauen. Ein befristeter Arbeitsvertrag ist für sie meist die einzige Chance überhaupt einen Job zu bekommen. Viele sind im Dienstleistungs- oder Gesundheitsbereich beschäftigt und hier sind Zeitverträge an der Tagesordnung.

Besser ein befristeter Arbeitsvertrag als arbeitslos zu Hause sitzen - das mag man beim ersten Zeitvertrag noch denken. Steht jedoch der dritte Stellenwechsel an, fragt man sich, ob es nicht doch einen Ausweg gibt? Und vor allen Dingen: Wie sieht die gesetzliche Lage aus, wie sind die Regelungen?

Befristeter Arbeitsvertrag: Die Rechtslage
Es gibt zwei Formen von Zeitverträgen. Den befristeten Arbeitsvertrag ohne sachlichen Grund und den mit sachlichem Grund. Ohne einen triftigen Grund darf ein befristeter Arbeitsvertrag maximal zwei Jahre dauern mit maximal drei Vertragsverlängerungen. Sprich, dreimal ein halbes Jahr und dann müsste der Arbeitgeber Ihnen einen festen Job geben oder das Arbeitsverhältnis beenden. Ein sachlicher Grund für eine Befristung liegt vor, wenn nur ein zeitlich begrenztes Projekt besetzt oder ein Mitarbeiter aufgrund von Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Schwangerschaft oder Elternzeit ersetzt werden soll. Insgesamt darf hier ein befristeter Arbeitsvertrag dreimal um zwei Jahre verlängert werden auf maximal acht Jahre.

Auch für neu gegründete Unternehmen gelten Ausnahmen, was die Befristung angeht. Hier sind in den ersten vier Jahren Zeitverträge von maximal vier Jahren Dauer zulässig.

Tipps für den befristeten Arbeitsvertrag
Ein befristeter Arbeitsvertrag kann ganz schön belastend sein. Schließlich schwebt immer die Unsicherheit über einem, wie lange man die Stelle noch hat. Besonders, wenn Kinder oder Immobilien im Spiel sind, für die man aufkommen muss. Versuchen Sie sich davon aber nicht unterkriegen zu lassen. Denken Sie positiv und kennen Sie Ihre Rechte! So kann es Ihnen nicht passieren, dass Sie von Ihrem Arbeitgeber hingehalten oder ausgenutzt werden.

  • Ein befristeter Arbeitsvertrag gibt Ihnen das gleiche Recht auf Urlaub, Teilzeit, Weiterbildung, Überstunden und Weihnachtsgeld. Auch Sozialversicherungen müssen wie bei einer Festanstellung gezahlt werden.
  • Wird das Arbeitsverhältnis nach Ablauf des Zeitvertrags mit Wissen des Arbeitgebers fortgeführt, gilt es als unbefristet verlängert.
  • Achten Sie darauf, dass im Arbeitsvertrag der sachliche Grund aufgeführt wird, wenn einer vorliegt.
  • Melden Sie sich drei Monate vor Ablauf des Zeitvertrags beim Arbeitsamt. Nur so können Sie sicher sein, dass Sie im Fall der Fälle sofort Arbeitslosengeld bekommen.
  • Hängt Ihre Befristung an einem sachlichen Grund, muss der Arbeitgeber Ihnen mindestens zwei Wochen vor Ablauf der Befristung Bescheid geben, dass der Vertrag ausläuft, ansonsten verlängert sich das Verhältnis um weitere zwei Wochen.
  • Auch wenn mündlich getroffene Arbeitsverträge gültig sind, bestehen Sie auf einer schriftlichen Vereinbarung.
  • Es ist nicht erlaubt, im Fall einer Schwangerschaft das befristete Arbeitsverhältnis vorzeitig zu beenden, da Kündigungen nicht zulässig sind.

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Veröffentlicht von der Menschen & Leben-Redaktion
am 23/02/2013

Die Lesernote:4/5 
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