Die Änderungen 2012




Im neuen Jahr ändern sich viele Verordnungen und Gesetze. Lesen Sie, welche Änderungen 2012 auf Sie zukommen.

Neues Jahr, neue Regeln: 2012 gibt es einige Änderungen, unter anderem was das Rentenalter angeht. - Die Änderungen 2012
Neues Jahr, neue Regeln: 2012 gibt es einige Änderungen, unter anderem was das Rentenalter angeht.
1. Rentenalter steigt

Die erste von neun Änderungen für 2012: Ab diesem Jahr wird das Eintrittsalter für die Rente schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben. Wer 1964 und später geboren ist, kann dann erst mit 67 in Rente gehen. Beispiele: Der Geburtsjahrgang 1947 muss einen Monat länger arbeiten, erhält die Rente also mit 65 Jahren und einem Monat. Der Jahrgang 1960 muss arbeiten, bis er 66 Jahre und vier Monate alt ist. Ab Jahrgang 1964 gibt es die Rente ohne Abzüge in der Regel erst mit 67 Jahren.

2. Rentenversicherungs-Beitrag sinkt

Die Rentenbeitragssätze sinken zum 1. Januar von 19,9 auf 19,6 Prozent. Bei einem Brutto-Durchschnittsverdienst in Höhe von 2.500 Euro monatlich macht das 3,75 Euro weniger Abzug aus. Gleichzeitig steigt die Beitragsbemessungsgrenze bei der Rentenversicherung auf 67.200 Euro pro Jahr oder 5.600 Euro im Monat (im Osten 57.600 Euro pro Jahr oder 4.800 Euro im Monat).

3. Pendler: Ticketkosten oder Kilometerpauschale

Eine weitere Änderung für 2012: Wer mal mit dem Auto und mal mit Bus oder Bahn zur Arbeit fährt, konnte bislang frei wählen, ob er an den Bus- und Bahntagen die Ticketkosten oder die Pendlerpauschale von 30 Cent pro Kilometer ansetzt. Künftig müssen Pendler sich entscheiden: Entweder sie machen für alle Fahrten die Pauschale geltend, oder sie setzen nur die Ticketkosten ab. Achtung: Vorher ausrechnen, was für Sie besser ist, damit sich der Steuervorteil nicht verringert.

4. Hartz IV: Ab Januar mehr Geld 

Dann steigen die Regelsätze für Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe um 10 Euro auf 374 Euro. Erwachsene erhalten zukünftig 337 Euro. Keinen Aufschlag gibt es für Kinder zwischen sechs und 13 Jahren sowie für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. Für sie werden weiterhin 251 bzw. 287 Euro gezahlt. Eine kleine Erhöhung gibt es für Kinder bis sechs Jahre: Statt 215 werden 219 Euro überwiesen.

Streichen Sie sich das Änderungsdatum im Kalender an. In vielen Fällen können Sie so Geld sparen.
Streichen Sie sich das Änderungsdatum im Kalender an. In vielen Fällen können Sie so Geld sparen.
5. Zahnarzt-Besuche werden teurer

Für gesetzlich versicherte Patienten werden in erster Linie Kronen, Brücken und Prothesen mehr ins Geld gehen. Grund: Die Krankenkasse übernimmt nur die Kosten für die sogenannte Regelversorgung, die nach dem Bewertungsmaßstab zahnärztlicher Leistungen (BEMA) honoriert wird. Alle sonstigen Behandlungen, wie eben Kronen und Co., können nach der privatärztlichen Gebühren-Ordnung für Zahnärzte (GOZ) abgerechnet werden, die ab 2012 mehr Honorar verlangen dürfen.

6. Analoges Fernsehen wird abgeschaltet

Wer per Satellit noch analog fernsieht, muss bis Ende April auf digitalen Empfang umschalten. Betroffen sind in Deutschland immerhin rund drei Millionen Haushalte. Sie brauchen dann ein Empfangsgerät (ca. 60 Euro) für digitales Sat-Fernsehen oder einen Fernseher mit eingebautem Digital-Sat-Tuner.

7. Krankenkassen müssen frühzeitig informieren

Ab Januar müssen Krankenkassen ihre Kunden acht Wochen vor der Schließung über eine drohende Insolvenz informieren und im Fall des Falles beim Krankenkassenwechsel unterstützen (Versorgungsstrukturgesetz). Heil- oder Hilfsmittel, die die bisherige Kasse bereits bewilligt hat, muss auch die neue bezahlen.

8. Kindergeld ohne Verdienstnachweis

Sind Kinder (unter 25 Jahre) in der Ausbildung, erhalten Eltern jetzt weiterhin Kindergeld und den Kinderfreibetrag angerechnet, auch wenn der Nachwuchs mehr als 8.004 Euro im Jahr verdient. Die bisherige Einkommensprüfung entfällt ersatzlos. Tipp: Bei einer zweiten Ausbildung fallen Kindergeld bzw. Kinderfreibeträge nur weg, wenn das Kind neben der Ausbildung noch mehr als 20 Wochenstunden in einem anderen Job arbeitet.

9. Gleiche Versicherungs-Tarife für Frau und Mann

Die letzte der Änderungen 2012: Spätestens ab 21.12.2012 müssen Versicherer für Frau und Mann gleich teure Policen (Unisex-Tarife) anbieten. Das gilt aber nur für neu geschlossene Verträge.
 

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Veröffentlicht von der Menschen & Leben-Redaktion
am 05/01/2012

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