18.03.2016

PROMI-GEBURTSTAG Ursula Andress: Das erste Bond-Girl der Welt wird 80

Nicola Millies

Foto: © imago

Keine Frau entstieg so sexy dem Meer, wie die gebürtige Schweizerin in „James Bond jagt Dr. No“. Die Rolle machte Ursula Andress weltberühmt.

Ursula Andress ist eine der letzten lebenden Leinwandgöttinnen. Die schönsten Männer lagen ihr zu Füßen: Marlon Brando, James Dean, Jean-Paul Belmondo – um nur einige zu nennen. Dabei mag sie sich selbst mit Begriffen wie „Sex-Symbol“ und „Schönheit“ so gar nicht in Verbindung bringen. Und tief in ihrem Inneren bleibt Ursula Andress, trotz ihres Weltruhms, immer auch die „Ursle“ aus der Schweiz.

Marlon Brando entdeckt ihr Talent

Dort kam sie am 19. März 1936 im Kanton Bern zur Welt. Sie wuchs mit ihren Geschwistern – da variieren die Zahlen von vier bis sechs – im Gärtnereibetrieb ihres Großvaters auf. Gerade mal 16 Jahre alt, lernte sie den französischen Filmstar Daniel Gélin kennen und lieben. Mit ihm brannte sie durch, erst nach Paris, dann nach Rom, und lernte das Jet-Set-Leben kennen. Aufträge als Modell und Schauspielerin für kleine Filmrollen folgten und schließlich war es Marlon Brando, der ihr Talent erkannte und sie mit nach Amerika nahm. Im Filmgeschäft gelang ihr zunächst nicht der große Durchbruch. Zu groß waren die sprachlichen Barrieren. 1957 heiratet sie den Filmproduzenten John Derek.

Als Bond-Girl zu Weltruhm

Blutjunge 26 war Ursula Andress, als sie sich 1962 um die Rolle der Honey Rider in dem James-Bond-Film „Auf der Jagd nach Dr. No“ bewarb. Angeblich verdankt sie es nur einem Zufall, dass sie sie auch bekam. Produzent Albert Broccoli verriet einmal: „Sie war die einzige, die ein Porträt mit nassen Haaren eingereicht hat.“ Dass Ursula Andress mit dieser Darstellung Film-Geschichte schreiben würde, war wohl anfänglich niemandem klar.

Heute ist die Szene, in der sie als Muscheltaucherin in einem Bikini aus dem Meer kommt, weltbekannt. Alle weiteren Bond-Girls wurden an diesem Vorbild gemessen. Ursula Andress wurde für ihre Rolle mit dem Golden Globe als „Beste Nachwuchsdarstellerin“ ausgezeichnet und bis heute mehrfach zum „Besten Bondgirl aller Zeiten gewählt“. Der Bikini wurde übrigens 2001 für knapp 100.000 Franken vom Auktionshaus Christies in London versteigert.

Spitzname: Ursula Undressed

Auch in ihrer weiteren Rollenwahl blieb die schöne Blondine immer leicht bekleidet und geizte nicht mit ihren offensichtlichen Reizen. Das brachte ihr bei Kritikern hin und wieder den Beinamen „Ursula Undressed“ ein.

Nachdem ihre Ehe mit dem amerikanischen Filmproduzenten 1966 scheiterte, war Ursula Andress acht Jahre lang mit Jean-Paul Belmondo liiert. 1981 lernte sie Harry Hamlin kennen, mit dem sie ihren einzigen Sohn, Dimitri, bekam.

Heute lebt der Filmstar zurückgezogen in Rom. „Viele Menschen machen mir Angst“, sagte sie einmal in einem Interview. „Vor allem, wenn sie meinetwegen kommen.“ Vermutlich wird sie ihren runden Geburtstag deshalb auch in diesem Jahr ganz ruhig im engsten Kreis feiern.

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