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Profil von Annettchen007
Annettchen007 kontaktieren Annettchen007 auswählen Ich mag / Ich mag nicht Familie, Freunde, Sonnenschein, nach der Arbeit Zeit zum Lesen, Schreiben, Tanzen, Musizieren, Spielen, Feiern, Faulenzen / Dauerstress und Langeweile. ... hat mein PC komponiert. Copyright bei Annettchen007.
Hier entstand zuerst der Text - My GoiNoiDong - in fröhlicher Gesellschaft, den Rest erledigte mein PC. Copyright bei mir.
Er war ein Staubfänger. Groß, grell, fett und plüschig hockte er auf dem Kleiderschrank im Kinderzimmer. Als Leuchtfleck war er recht praktisch. Wem der Teddy ins Auge sprang, der sah nicht auf die Kratzer und Aufkleberspuren der beigen Frontschiebetüren und sah auch nicht durch die schrägen Spalten links und rechts der Schiebetüren ins Schrankinnere. Die mit schwachen Schrauben verbundenen Seitenwände des Schrankes standen längst nicht mehr im rechten Winkel zur Grundplatte. Glücklicherweise hielt eine Zimmerwand die rechte Oberkante des Schrankes in Stellung. So wagte ich auch heute, mit einem Staubwedel bewaffnet auf einen Stuhl zu steigen und, mich am Schrank festhaltend, den großen Koffer abzustauben, aus dem ich frische Bettwäsche nehmen wollte. Der selbst montierte wackelige Schrank war ja viel zu klein, als dass in ihn auch noch unsere Bettwäsche gepasst hätte. Durch meine Aktion von noch mehr Staubmuzeln gepudert und umgeben, sah mich der Teddy mit großen Augen an. Mein Sohn Thomas, sechs Jahre alt, kam ins Zimmer. Ich warf den Teddy auf den Fußboden.
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"Was machst du mit meinem Teddy?" "Der ist total dreckig. Spielst du überhaupt noch mit dem?" "Aber Mutti! Ich bin doch schon ein Schulkind. Ich spiele doch nicht mehr mit Teddys!" Ich hing mir je 2 Kopfkissen-, Bettbezüge und Laken über den Arm und stieg vorsichtig vom Stuhl. "Naja, dann können wir den ja wegwerfen," meinte ich und blickte zum fetten lilapinkfarbenen Teddy zu meinen Füßen. "Ja, klar. Kein Problem." Der Teddy sah mich traurig mit großen runden Augen an. Vielleicht erinnerte er sich an die Zeit, als er noch fröhlich in den Auslagen einer Tombola hockte, vielleicht erinnerte sich der Teddy an den Abend, als wir das große Los gezogen hatten und mein winziger Sohn ihn stolz vom Rummelplatz zur Straßenbahn trug. Damals erhob sich sogar eine alte Dame vom Sitzplatz, als wir in die überfüllte Straßenbahn einstiegen. Teddypapas dürfen sich setzen, meinte sie. Immer noch strahlend, unermüdlich den viel zu großen, weit leuchtenden Teddy in seinen kleinen Armen tragend, lief mein Sohn dann auch den Rest des Weges fröhlich plappernd nach Hause. Und alle Passanten durften erfahren, dass dies Thommis Teddy war.
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Da lag er nun, der Teddy, staubig und traurig. "Naja. Ich weiß nicht, bist du sicher, dass wir den wegwerfen sollen?" "Wir können ihn ja neben die Mülltonnen setzen. Das machen viele so, dass die ihr altes Spielzeug dahin tun. Da freuen sich dann andere Kinder." "Und du wärst überhaupt nicht traurig, den Teddy nicht mehr zu haben?" "Nö." "Wirklich nicht?" "Mutti, ich bin ja nun wirklich schon groß! Der Teddy kann weg." Ich warf die Bettwäsche aufs Bett. "Nun ja, ich mache ihn sauber, dann kannst du ihn zur Mülltonne tragen." "Kein Problem." Kurz darauf stand ich im Flur. An meiner rechten Hand baumelte der frisch gebürstete und gekämmte Teddy und mein Sohn band sich umständlich die Schnürsenkel zu. Endlich erhob er sich, bereit zum Abtransport des plüschigen Mitbewohners.
Vom Hopsen und Mopsen
Auf Nimmerwiedersehen, Teddy! Thommis Schritte hallten durch das Treppenhaus. Ich lief zum Küchenfenster, wollte einen letzten Blick auf den Teddy werfen, Abschied nehmen von einem Andenken an Thommis frühe Kindertage. Es war wie ein Abschied von einem guten Freund. Dass der Junge sich derart emotionslos und leichtfertig von diesem Teddy trennen konnte! Ich war verärgert und ging in die Stube. Es klingelte. Vor mir stand ein kleiner sechsjähriger Junge. Sein Gesichtchen war tränenüberströmt. "Hol den Teddy wieder rauf", sagte ich. Thomas rannte die Stufen hinunter, jagte aus dem Haus und kam nach Luft japsend, aber glücklich zurück. Teddy durfte noch viele Jahre auf dem Kleiderschrank sitzen. Kaum steht ein kleiner Hosenmatz
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mit Füßen fest auf seinem Platz auf seiner Mutter Erde, so fängt er bald zu hopsen an, damit er was erreichen kann von Mutters Küchenherde. So schlich auch einst mein kleiner Sohn, ich sprach derweil am Telefon, hinüber in die Küche. Der Grießbrei stand noch heiß im Topf und es umwehten Kindes Kopf gar liebliche Gerüche. Noch ahnte ich nicht die Gefahr, doch wenn das Kind nicht hörbar war, da führt' es was im Schilde, und zwar beinah ein jedes Mal. Ich warf den Hörer in die Schal' und war sogleich im Bilde: Ein Poltern, Scheppern, Schmerzenschrei erschallte dort, wo heißer Brei noch stand bei einer Platte. Gar laut schrie's Kind "Uaah, uaah!", das ich am Boden liegen sah, wo ich gekocht erst hatte. Doch sagte mir ein zweiter Blick, wir beide hatten großes Glück, denn meinem kleinen Jungen, ihm blieb das Greifen auf den Herd durch dessen Ofentür verwehrt, weil die war aufgeschwungen. Belehrend hob ich's Kindlein auf
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und es verzichtete darauf, es weiter zu probieren. Am Ofengriffe hopste er dann in der Folgezeit nicht mehr - tat anderswo agieren. Damit er mehr bekommen kann als ihm erlaubt, dem kleinen Mann, ging er auf Diebespfade. Er wünschte ein bestimmtes Ei, doch Mutter kaufte allerlei, nur keine Schokolade. Er sah mir beim Bezahlen zu. Das Ei, es ließ ihm keine Ruh, das lag an einer Kasse. Er hopste hin mit flinker Hand, ist aus dem Laden rausgerannt und fand sich richtig klasse. Dort, wo des Ladens Ausgangstür, da sprang und winkte er zu mir mit seiner schönen Beute. Verzweifelt hab für's Ei das Geld ich an der Kasse abgezählt. Es blickten bös die Leute. So lief ich zum missrat'nen Sohn und habe seinen Diebeslohn ihm aus der Hand gerissen. Ich aß die Schokohälften weg warf's Spielzeug in den Müllkorbdreck. Fort war der Leckerbisssen. Das Kind gab laut an meinem Arm
dem Wohnbezirk 'nen Schreialarm, doch hat es unterlassen, in Zukunft bei Gelegenheit in frechester Verwegenheit nach fremdem Gut zu fassen. Und hopst er heute auf dem Flur, so tut er dies ganz harmlos nur. Die Sorgen gehn vorüber, die man als Kleinkindmutter hat mit einem hopsend' Nimmersatt. Einst lächelt man darüber. |
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