02.12.2016

INNOVATION Hässliche Dehnungsstreifen? Ein Tattoo kann helfen!

Viele Frauen leiden unter Dehnungsstreifen. Doch es gibt einige Methoden, sie los zu werden.

Foto: iStock/xavierarnau

Viele Frauen leiden unter Dehnungsstreifen. Doch es gibt einige Methoden, sie los zu werden.

Bisher gibt es kaum Möglichkeiten, Dehnungsstreifen unsichtbar zu machen. Eine neue Tattoo-Methode könnte jetzt Abhilfe verschaffen!

 

Sie sind lästig und unschön und rauben einem manchmal den letzten Nerv – vor allem im Sommer! Die Rede ist natürlich von Dehnungsstreifen. Egal ob am Bauch, Oberschenkel, Busen oder Hüften, kaum eine Frau bleibt von den unschönen Hautveränderungen verschont.

Doch jetzt scheint eine neue Methode Abhilfe zu schaffen! Wie? Mit einem Tattoo! Der brasilianische Tätowierer Rodolpho Tatuador zeigt auf seinem Instagram-Profil, dass bereits mehr als eine Millionen Follower hat, wie er Frauen zu einem schöneren Hautbild verhilft.

Sein Trick: Er tätowiert mit Hautfarbe einfach die Dehnungsstreifen über. Das Ergebnis ist verblüffend perfekt. Auf den Vorher-Nachher-Bildern ist dank der Camouflage-Methode kaum noch ein Unterschied zu sehen.

Der einzige Haken: Sobald man sich im Sommer am Strand bräunt, werden die Streifen wieder sichtbar, denn dort, wo tätowiert wurde, wird die Haut nicht mehr braun. Doch wie kommt es eigentlich zu Dehnungsstreifen?

So entstehen Dehnungsstreifen

Das Bindegewebe in der Lederhaut, welches für die Elastizität der Haut verantwortlich ist, besteht aus einem Netz von kollagenen Fasern. Wird das Bindegewebe überdehnt, beispielsweise durch eine starke Gewichtszunahme oder aber eine Schwangerschaft, führt das zu irreparablen Rissen in der Unterhaut, die zu äußerlich sichtbaren, blaurötlichen Streifen werden. Im Laufe der Zeit verblassen die Streifen zwar, bleiben jedoch als helle Narben weiterhin sichtbar. Wer von Haus aus eine schwaches Bindegewebe hat, ist erst recht betroffen.

Was hilft noch gegen Dehnungsstreifen?

Die Dehnungsstreifen über zu tätowieren ist zwar die neuste Möglichkeit, aber bei weitem nicht die einzige. Die effektivste Methode, um Dehnungsstreifen zu entfernen, ist die Laserbehandlung. Der Laser erzeugt winzige Lichtblitze, die tief in die Haut eindringen und so die Aufbereitung von Kollagen anregen. Dadurch entsteht neues, gesundes Gewebe.

>> Was hilft, wenn die Haut reißt

Auch Ultraschall kann helfen, die Narben zu minimieren. Durch die Schwingungen entstehen Zwischenräume im Gewebe, die eine Aufnahme regenerativer Wirkstoffe erleichtern kann. Gleichzeitig kommt es durch die Stimulation von Stoffwechselprozessen zu einer verbesserten Durchblutung, was das Erscheinungsbild deutlich verbessert.

Vitamin-A-Säure in Cremes kann die Narbenrückbildung ebenfalls positiv beeinflussen, darf während der Schwangerschaft jedoch nicht verwendet werden, da sie zu Behinderungen beim Kind führen kann. Das gilt auch für die Stillzeit. Wer es kostengünstiger mag, kann auf Narbenpflegeöl und die Einnahme von Zink zurückgreifen. Die Streifen verschwinden dadurch zwar nicht vollständig, werden farblich jedoch deutlich abgeschwächt.

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