01.11.2016

BEAUTYTIPPS 4 verschiedene Falten-Typen: So wird man sie alle los!

Brigitta Langhoff

Die Zeit hinterlässt ihre Spuren. Mit dem Alter kommen automatisch auch die Falten.

Foto: iStock/Stefano Lunardi

Die Zeit hinterlässt ihre Spuren. Mit dem Alter kommen automatisch auch die Falten.

Gegen das Älterwerden kann man nichts tun. Gegen die Anzeichen allerdings schon! Wir verraten, welche Faltentypen es gibt und wie man die Furchen am besten los wird.

Mit dem Alter kommt die Weisheit. Und leider auch die ein oder andere Falte. Die Haut wird schlaffer und die Furchen tiefer. Einige Frauen finden sich damit ab und altern in Würde. Andere Frauen haben damit allerdings ein großes Problem und tun alles, um die Linien in ihrem Gesicht los zu werden. Die ultimative Rettung: Ein Facelift. Doch ein operativer Eingriff birgt immer große Risiken. Und ist oft auch gar nicht nötig, denn es gibt auch mildere Mittel und Wege, die unschönen Falten los zu werden. Zuvor sollte jedoch bestimmt werden, welcher Falten-Typ Sie sind, denn es gibt vier verschiedene und jede Form braucht

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Wie entstehen Falten?

Je mehr die Haut mit den Jahren altert, desto weniger Kollagen und Elastin befindet sich im Gewebe. Der Grund: Die Zellen teilen sich nur noch halb so oft wie in jungen Jahren. Das Unterhautfettgewebe wird demnach immer dünner. Die Haut bekommt tiefe Falten und Runzeln. Darüber hinaus lässt auch die Muskelspannkraft mit dem Alter nach, so dass verstärkt Falten entstehen. Wer sich zudem vermehrt UV-Strahlen aussetzt, muss ebenfalls mit mehr Falten rechnen, denn die dadurch erzeugten Enzyme zerstören die kollagenen Fasern in der Haut.

Welche Faltentypen gibt es?

Falte ist nicht gleich Falte! Wer sein Gesicht straffen möchte, sollte sich erst einmal erkundigen, welche Falten überhaupt stören. Immerhin gibt es vier verschiedene Typen: die dynamischen, die aktinischen, die statischen und die temporären Falten. Nicht alle müssen mit einem Facelift eliminiert werden.

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Dynamische Falten

Sie gehört wohl zu den häufigsten und gleichzeitig nervigsten Falten: Die Glabella-Falte zwischen den Augenbrauen – auch Zornesfalte genannt. Um die Falte wirklich wieder ganz loszuwerden, müsste man Botox oder Hyaluronsäure spritzen. Botox lähmt die Gesichtsmuskeln, ist aber teuer und seine gesundheitlichen Folgen sind noch nicht erforscht. Hyaluronsäure hingegen ist da weniger umstritten, da sie ein körpereigener Stoff ist. Die neuen Injektionen sind zudem schonender und können vom Körper innerhalb von vier bis sechs Monaten abgebaut. Wer nicht zu einer Spritzen greifen will, kann zu verschiedenen Produkten wie Seren oder Cremes mit Retinol, Peptiden (zum Beispiel Argireline), Q10 und Hyaluronsäure greifen.

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Aktinische Falten

Diese lästigen Knitterfältchen bilden sich dank hoher Sonneneinstrahlung häufig um die Augen und die Lippen. Fruchtsäurepeelings und Mikrodermabrasion können zumindest die oberen Hautschichten abtragen, die sich dann neu bilden können. Sonnenschutzcremes mit hohen Filtern sind zur Vorbeugung von Sonnenschäden und Hautkrebs obligatorisch.

Statische Falten

Es beginnt mit kleinen, feinen Fältchen, die sich dann großflächig dort ausbreiten, wo die Haut am dünnsten ist. Da das meist die Augenpartie ist, sind Krähenfüße mit fortschreitendem Alter ganz normal. Sie werden mit der Zeit tiefer und sind auch dann sichtbar, wenn das Gesicht ganz entspannt ist. Diese sogenannten statischen Falten werden von der Schwerkraft beeinflusst. Unterspritzungen können auch hier helfen. Kosmetische Produkte, die gegen Kollagenverlust helfen sollen, erzielen hingegen nur leichte Effekte. Besonders wirksam sind Cremes und Seren, die gegen trockene Haut wirken und zusätzlich mit Anti-Aging-Wirkstoffen angereichert sind.

Temporäre Falten

Morgens nach dem Schlafen zieren gerne mal Knautsch- und Knitterfältchen das Gesicht. Zwar gehen die in jungen Jahren schnell weg, aber: Der Druck des Kissens auf Kollagen- und Elastinfasern in der Haut führt im Laufe der Zeit zu feinen Falten auf Kinn, Wangen und Stirn. In den Vierzigern brauchen sie schon wesentlich länger, um wieder unsichtbar zu werden. Doch es gibt einen Trick, der den temporären Falten den Garaus macht: Seidenkissen! Seide enthält hautidentische Proteine, Aminosäuren und hat denselben pH-Wert wie die Gesichtshaut. So wird im Schlaf das Feuchtigkeits-Niveau stabil gehalten – und die Haut glatt.

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Brigitta Langhoff

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