18.11.2016

ENDLICH HAARFREI Mit diesen Methoden endlich von lästigen Haaren verabschieden

Haare an den Beinen empfinden viele Frauen als lästig, doch es gibt verschiedenen Methoden, sie los zu werden.

Foto: iStock/robertprzybysz

Haare an den Beinen empfinden viele Frauen als lästig, doch es gibt verschiedenen Methoden, sie los zu werden.

Haare an den Beinen, Achseln und im Intimbereich empfinden Frauen oft als störend. bbildderfrau.de verrät, mit welcher Methode man die lästigen Härchen loswird.

 

Okay, der Sommer mag zwar längst vorbei sein, doch das lästige Haarproblem bleibt Frauen auch im Winter nicht erspart. Zwar lassen einige ihre Haare an den Beinen dann einfach wachsen (durch die dicke Winterkleidung sieht es ja eh niemand außer der Ehemann oder Freund), aber so ganz optimal ist das auch nicht, schließlich will man ja auch seinem Partner weiterhin gefallen. Bei den zahlreichen Haarentfernungsmethoden, die es mittlerweile so gibt, verliert man jedoch schnell den Überblick. Rasieren, epilieren, waxen oder doch lieber lasern? Wir verraten, welche Methoden es gibt, welche halten, was sie versprechen und welche nicht!

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Rasieren

Sich die Beine zu rasieren, ist wohl die einfachste und schnellste Lösung, die nervigen Haare loszuwerden. Wirklich langanhaltend ist sie allerdings nicht. Wer einen starken Haarwuchs hat, kann schon am gleichen Abend mit fiesen Stoppeln rechnen. Zu allem Überfluss besteht bei Eile und Hektik auch noch die Gefahr, sich zu schneiden. Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, sollte die Klinge nie in der Dusche aufbewahrt werden, denn durch die ständige Nässe wird das Rasiermesser stumpf und die Rasur unsauberer. Damit man blutige Schnitte verhindert, sollte man sich Zeit nehmen und in Ruhe rasieren. Die anschließende Pflege sollte nicht zu kurz kommen, denn die Haut ist durch die scharfe Klinge strapaziert und neigt zu rauen, trockenen Stellen.

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Epilieren

Wer etwas länger von glatten Beinen oder Achseln profitieren will, aber auf hohe Kosten verzichten will, für den könnte der Epilierer das Richtige sein. Die passenden Geräte gibt es schon ab 30 Euro im Handel zu kaufen und sind kinderleicht in ihrer Handhabung. Beim Epilieren ziehen mehrere im Gerät befindliche Pinzetten die mindestens zwei Millimeter langen Haare einzeln heraus. Idealerweise mit Wurzel, so das bis zu zwei Wochen glatte Beine drin sind. Für Schmerzempfindliche ist das allerdings nichts, denn zupfen bleibt zupfen und das tut weh. Doch wer durchhält wird belohnt: Epilieren wird von mal zu mal angenehmer, da die Haare weicher nachwachsen.

>> 5. Ist Epilieren immer schmerzhaft?

Waxen/Zuckern

Beim Waxen und Zuckern geht es ebenfalls darum, durch das Herausreißen der Haare samt Wurzel möglichst lange glatte Haut zu haben. Der Unterschied der beiden Varianten: Wax wird heißt auf die Haut aufgetragen. Sobald es abgekühlt ist, wird es gegen die Wuchsrichtung der Haare ruckartig abgezogen. Beim Zuckern handelt es sich um eine kalte, kaugummiartige Masse, die über die zu enthaarende Stelle gezogen wird und mit der Haarwuchsrichtung ruckartig abgezogen wird. Genau wir beim Epilieren ist das anfangs schmerzvoll, wird aber von mal zu mal besser, da die Haare weniger werden und feiner nachwachsen. Positiver Nebeneffekt: Waxen und Zuckern ist gleichzeitig ein Peeling für die Haut, weil abgestorbene Hautzellen mit abgezogen werden.

IPL

IPL steht für „Intense Pulsed Light“ und soll für glatte Haut sorgen, in dem es die Wachstumszellen der Haarwurzel zerstört. Wie? Lichtenergie wird zu den Haarwurzeln gesendet und dort in Wärme umgewandelt. Geräte gibt es schon für relativ kleines Geld für Zuhause. Wirklich funktionieren tut es jedoch nur bei Frauen mit dunklen Haaren und vor allem dunklen Haarwurzeln, da das darin enthaltene Melanin die Lichtstrahlen am besten absorbiert. Das Problem: Das große Strahlenspektrum hat zur Folge, dass nicht nur Haarwurzeln, sondern auch Hautgefäße oder Tattoos (dunkle Farbe=hohe Anziehungskraft) der hohen Lichtenergie ausgesetzt sein können und diesen schadet. Grundsätzlich sollte nichts belichtet werden, was nicht Ziel der Behandlung ist.

Laser

Das Prinzip des Lasern ist das Gleiche wie das bei IPL: Der auf die Haut gesendete Lichtimpuls des Lasers gelangt über das Haar an die Haarwurzel. Dort wird seine Energie in Wärme umgewandelt und de Haarwurzel zerstört. Das „Zerstören“ kann anhand eines Verbrennungsgeruchs festgestellt werden. Langfristig sind alle Haare weg und die Beine glatt. Auch hier gilt jedoch: Je dunkler die Haare und je heller die Haut (Kontraste) desto größer ist der Erfolg bei der Haarentfernung. Da aber immer nur ein kleine Areal behandelt werden kann und auch immer vier bis sechs Wochen Pause dazwischen liegen müssen (in der die Haut übrigens keinerlei UV-Strahlung ausgesetzt werden darf!) ist diese Behandlungsmethode sehr zeit- und kostenintensiv. Immerhin kostet eine Unterschenkel-Behandlung ab 129 Euro.

>> Mit Zucker und Laser: Glatte Beine für den Sommer

Fünf verschiedene Methoden Haare zu lassen und trotzdem sollte Interessierten eines klar sein: Keine Haarentfernungs-Variante sorgt ein Leben lang für glatte Haut. Durch die verschiedenen Wachstumszyklen der einzelnen Haare kommen immer mal wieder welche nach. Auch ruhende Haare können plötzlich wieder aktiv werden und nachwachsen. Daher sollte auch nie die Rede von einer dauerhaften Haarentfernung, sondern von einer Haarreduzierung die Rede sein. Und wer sich gar keinen Stress antun will, sollte einfach dem aktuellen Trend folgen: Haare in den Achseln, Haare überall!

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