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Mal ehrlich: Wem ist nicht schon mal eine unbedachte Bemerkung à la "Du hörst mir nie zu!" rausgerutscht? Solange es ein Ausrutscher bleibt, kein Problem. Gefährlich wird es allerdings, wenn sie zum Dauerbrenner werden... Gefährliche Sätze Immer muss ich alles allein machen
 Sie zweifelt an seiner Hilfsbereitschaft, er sitzt da wie ein begossener Pudel. (Foto: S. Wallocha) | Bedeutet: "Du lässt mich mit allem allein. Wir haben keine Gemeinsamkeiten mehr." Besonders gefährlich: Das Wörtchen "immer" ist eine verallgemeinernde Anklage, die dem "Täter" keinen Ausweg lässt. Besser: "Ich fühle mich oft von dir allein gelassen, vermisse deine Rückendeckung."Das verstehst du ja doch nicht Bedeutet im Klartext: "Du bist zu dumm! Und deshalb gebe ich mir auch nicht die Mühe, dir das Problem zu erklären." Besonders gefährlich dabei: Der Partner wird wie ein Kind behandelt. Besser: "Lass mich dir zeigen, wie es geht. Wir können es auch zusammen machen, dann ist es für dich einfacher."Du hörst mir nie zu Bedeutet: "Du verstehst mich nicht, hast kein Interesse für meine Bedürfnisse." Besonders gefährlich: "Nie" ist ein echtes Killer-Wort. Damit spricht man dem anderen die Fähigkeit ab, sich zu ändern. Besser: "Ich fühle mich von dir nicht verstanden, denn du gehst nicht genug auf meine Probleme ein."Du bist schon wie deine Mutter! Gefährlich: Beide halten sich gegenseitig nur noch ihre "Macken" vor. (Foto: Stephan Wallocha) | Bedeutet: "Deine Mutter ist ein Drachen. Indem ich dich mit ihr vergleiche, will ich dich verletzen." Besonders gefährlich: Das setzt die Familie des Partners herab – und damit auch ihn. Besser: "Dieses Verhalten von dir stört mich. Kannst du das nicht ändern?"
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