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Ein vollkommener Verzicht auf Fett wäre für die Gesundheit fatal. Denn Fette haben verschiedenste Aufgaben im Körper. Wir erklären Ihnen den Unterschied zwischen den einzelnen Fetten.
Sie bauen Zellwände, Hormone und Gallensäure auf und sind Träger der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K.
Darüber hinaus sind sie Geschmacksträger für Aroma- und Geschmacksstoffe. Die „Fettpolster" schützen Organe, dienen als Wärmeisolierung im Unterhautfettgewebe oder werden bei Aktivität zu Energie verbrannt.
Es gibt drei unterschiedliche Fettsäuren (kurz: FS):
1. Gesättigte Fettsäuren sollten nur in kleinen Mengen aufgenommen werden. Sie sind in vor allem in allen tierischen Lebensmitteln wie z. B. in Käse, Sahne, Fleisch, Milchprodukten und Butter enthalten. Generell sollten sie nicht mehr als 10% der Energiezufuhr ausmachen. Dies entspricht ca. 22g bei einer Aufnahme von 2.000 kcal am Tag. Eine zu hohe Aufnahme von gesättigten Fettsäuren fördert langfristig die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen.
2. Einfach ungesättigte Fettsäuren finden sich z. B. in Raps- und Olivenöl, aber auch in Oliven. Der Anteil an der täglichen Energieaufnahme sollte etwa bei 10 bis 13 Prozent liegen. Sie arbeiten am effektivsten gegen das "böse" Cholesterin (LDL).
3. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren finden sich z. B. in Sonnenblumenöl, Sonnenblumenkernen, Sojaöl und Sojaprodukten, aber auch in Meerestieren wie Heringen und Krabben. Sie fördern die Fließeigenschaften des Blutes. So beugen sie Ablagerungen in den Blutgefäßen vor und wirken entzündungshemmend. Ihr täglicher Anteil an der aus der Nahrung aufgenommenen Energie sollte bei 7 bis 10 Prozent liegen, dies entspricht z. B. ca. 23g Walnüssen.
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