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Zu Käse immer Roten, und Spätlese schmeckt süß. Wir alle kennen solche Wein-Regeln. Doch stimmen sie auch?
Diesen Satz kennt wohl jeder. Beweise gibt es jedoch keine, dass die Trinkreihenfolge einen Einfluss auf die Bekömmlichkeit haben könnte. Das Gleiche gilt für das Durcheinandertrinken verschiedener Alkoholika. 2. FleckenIrrtum: Salz hilft gegen Rotweinflecken.Die Universität Kalifornien hat 2001 verschiedene Mittel zur Entfernung von Rotweinflecken getestet. Sieger war eine Mischung aus Flüssigseife und Wasserstoffperoxyd. Das Bestreuen mit Salz brachte gar nichts. 3. KorkfehlerIrrtum: Korkfehler verfliegen mit der Zeit.Schimmlig-muffiger Geschmack wird in den meisten Fällen durch eine Pilzinfektion im Korken verursacht. Leider verflüchtigt sich dieser keinesfalls nach einiger Zeit. Es bringt nichts, den Wein atmen zu lassen oder zu dekantieren. Im Gegenteil: Oft wird das Aroma dadurch noch verstärkt. 4. SpätleseIrrtum: Spätlesen sind süß.Spätlese ist nichts anderes als ein Prädikat für Qualitätswein. Laut Weingesetz dürfen bei der Spätlese nur vollreife Weintrauben verwendet werden, die bei einer späten Lese geerntet worden sind. Das allein sagt jedoch nichts darüber aus, ob der Wein süß oder trocken ist. Allein der Winzer entscheidet, wie er seinen Wein ausbaut. Eine trockene Spätlese ist daher keine Ausnahme, sondern vielmehr eine Selbstverständlichkeit. | ||||||
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Veröffentlicht von der Kochen & Backen-Redaktion
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Die größten Weinirrtümer
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