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Seit einigen Jahren steigt die Beliebtheit der braunen Eier, besonders bei gesundheitsbewussten Konsumenten. 60 Prozent der Verbraucher kaufen derzeitig lieber braune als weiße Eier. Aber gibt es tatsächlich so große Unterschiede?
Was brodelt in der Gerüchteküche?
Angeblich strotzen die braunen Eier mit einem höheren Nährstoffgehalt und besserem Geschmack.
Manch einer behauptet, braune Hennen legen braune Eier und weiße Hennen folglich weiße. Hingegen erklären andere, dass Hennen aus der Käfighaltung weiße Eier legen, wohingegen Hennen aus der Freilandhaltung braune Eier legen.
Was macht den Unterschied?
Der Unterschied liegt lediglich in der Farbe der Schale. Der Nährstoffgehalt des Eies ist nicht von der Farbe der Schale, sondern vielmehr von der Qualität und Menge des Futters abhängig. Das heißt, braune Eier sind nicht gesünder oder ungesünder als weiße.
Braune und weiße Eier besitzen auch die gleiche Geschmacksqualität. Auch kann ein weißes Huhn ein braunes Ei legen und umgekehrt. Ebenfalls hat es keinen Einfluss auf die Eierfarbe, ob die Hühner aus Käfig- oder Freilandhaltung stammen.
Die Gene machen den Unterschied!
Ob die Schale des Eies braun oder weiß wird, hängt von den Genen der Henne und somit von der Züchtung ab.
Eine Faustregel sagt aus, dass Hennen mit roten Ohrscheiben vorwiegend braune Eier legen, wohingegen Hennen mit weißen Ohrscheiben meistens weiße Eier legen. Die Ohrscheiben liegen unter den Augen der Henne. Da die Vererbung der Eierschalenfarbe aber von mehreren Genen abhängig ist, trifft auch diese Regel nicht immer zu.
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