08.02.2015

Portulak

Alte Dinge sind nicht immer die schlechtesten. Ganz besonders, wenn es um alte, fast vergessene Gemüsesorten geht. Pastinaken, Steckrüben und Co. bringen neuen Schwung in Ihre Küche und sorgen für ungeahnte Geschmackserlebnisse auf Ihrem Teller.

Der aus Westasien stammende Portulak ist in Deutschland kaum bekannt, dabei wurde er schon im Mittelalter europaweit angebaut. Das leicht nussig-säuerlich schmeckende Gemüse wurde nicht nur als Salat oder zum Würzen verwendet, die alten Ägypter nutzten Portulak auch zu Heilzwecken. Sie bereiteten aus den Blättern einen Tee zu, der wegen seiner harntreibenden Wirkung bei Blasen- und Nierenbeschwerden verabreicht wurde.
Portulak: Lagerung
Wie viele Blattgemüse ist Portulak sehr empfindlich. Verarbeiten Sie ihn so schnell wie möglich. Gut gekühlt und in feuchtes Küchenpapier eingeschlagen, können Sie ihn maximal zwei bis drei Tage lagern. In den Handel kommt er im Frühsommer, ab Mitte Juni.


Verarbeitung von Portulak
Portulak ist wegen seines leicht säuerlichen Aromas eine beliebte Salatzutat. Köstlich schmeckt er auch, wenn Sie ihn fein hacken und dann wie Schnittlauch oder Kresse auf ein Frischkäsebrot streuen. Als Gemüsebeilage können Sie Portulak auch wie Spinat dünsten und mit Knoblauch würzen.


So gesund ist Portulak
Portulak enthält vor allem die Mineralstoffe Kalium, Magnesium und Kalzium, sowie die Vitamine K und C.


Leckere Rezeptideen mit Portulak
Portulak-Salat mit Joghurtsoße



Foto: © dpa picture-alliance

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