AjowanAnis
Apfel Beschreibung: Äpfel sind Früchte des Apfelbaums (Malus communis), der zur Familie der Rosengewächse zählt. Sie bilden sich aus der Blütenachse, sind eher rund und reif etwa 8-12 cm groß. Ihre fleischige Konsistenz schwankt je nach Sorte von mehlig zu fest. Es gibt weit über 15.000 Apfelsorten - allein in Deutschland über 1.000 - die wohl bekanntesten sind Boskop, Braeburn, Cox Orange, Elstar, Gala, Golden Delicious, Granny Smith und Jonagold. Äpfel zählen zu den klimakterischen Früchten, da sie nach der Ernte nachreifen. Extra Tipp: Achten Sie auf eine glatte, unbeschädigte Schale ohne Druck- und Faulstellen. Aber: Der schönste Apfel sagt noch nichts über seinen Geschmack. Greifen Sie mal zu zweiter Wahl. So können Sie oft schmackhafte Äpfel günstiger bekommen. Sie sind auch sehr gut für Apfelmus, -kompott oder sogar Apfelwein geeignet. Lagern Sie Äpfel kühl, trocken und nicht zu dicht, damit sie keine Druckstellen bekommen und nicht faulen. Herkunft: Die Abstammung des Kulturapfels ist nicht nicht genau geklärt. Neuere gentechnische Untersuchungen weisen auf eine Abstammung vom Asiatischen Wildapfel hin. Ursprüngliche Heimat des Kulturapfels war daher möglicherweise Asien. Nach Mitteleuropa gelangte er wahrscheinlich durch Händler, die die dem Apfel nachgesagte Heilkraft für ihre Geschäfte nutzten. Geschmack: Je nach Sorte wechselt der Geschmack zwischen süß, sauer, würzig und Mischformen davon. Verwendung: Ein Apfel kann – bis auf einige Sorten – roh oder gegart verzehrt werden. Das Auspressen zu Apfelsaft ist ebenfalls sehr verbreitet. Gut für: Das Kernobst gilt mit Provitamin A, den Vitaminen B1, B2, B6, E und C, sowie Niacin und Folsäure als sehr vitaminreich. Neben der Regulierung der Darmtätigkeit ist der Apfel ein Allroundtalent: Seine Ballaststoffe wie z. B. Pektine senken den Cholesterinspiegel, seine Spurenelemente (z. B. Kalium) regulieren den Wasserhaushalt und die so genannten Katechine senken sogar das Krebsrisiko und wirken antioxidativ. Dabei sitzen 70 % seiner Inhaltsstoffe sowie Eisen, Magnesium, ungesättigte Fette und bioaktive Substanzen in oder unter der Schale, sie sollte also immer mitverzehrt werden. Dem Apfel werden daher lebensverlängernde Kräfte als Heilmittel nachgesagt, denn „an apple a day keeps the doctor away“.
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