11.12.2015

Dessert Naschen erlaubt - köstliche Pralinen einfach selber machen!

Foto: © iStock / tanjichica7

Nicht nur anspruchsvolle Naschkatzen lieben Pralinen! Die edlen Köstlichkeiten eignen sich wunderbar als nette Geschenkidee für zahlreiche Anlässe wie Muttertag, Weihnachten oder auch als kleines Dankeschön. Wir zeigen Ihnen, wie Sie schnell, einfach und mit wenigen Zutaten zauberhafte Pralinen selber machen können.

Ob als hübsch verpacktes Geschenk für Freunde und Familie oder für den eigenen Genuss - Pralinen sind kleine Kunstwerke, die mit einer großen Geschmacksvielfalt begeistern. Wenn Sie etwas Besonderes mit persönlicher Note verschenken möchten, sind selbst gemachte Pralinen eine exzellente Idee.

Für die Pralinenherstellung in der heimischen Küche bietet der Handel zahlreiche Hilfsmittel an. Die Auswahl reicht von fertigen Pralinen-Hohlkörpern über spezielle Fülltrichter bis zu unterschiedlichen Pralinen-Formen. Letztere eignen sich wunderbar zur Herstellung von ungefüllten Formpralinen aus Schokolade. Empfehlenswert für Anfänger sind die praktischen Silikonformen, da die Pralinen nach dem Auskühlen leicht herausgelöst werden können. Wie bei allen Pralinen sollte auch bei Formpralinen auf hochwertige Zutaten geachtet werden. Wenn Sie beispielsweise Zartbitter-Schokolade zur Herstellung verwenden, sollte diese mindestens 70 % Kakaoanteil enthalten.

Sehr wichtig für perfekte Pralinen ist die richtige Temperatur der Schokolade. Stimmt diese nicht, werden sie später fleckig oder sehen stumpf aus und glänzen nicht. Diese Enttäuschungen lassen sich ganz einfach vermeiden. Vor dem Schmelzen sollte die Schokolade zerkleinert und anschließend in einer Edelstahlschüssel im Wasserbad geschmolzen werden. Die ideale Temperatur liegt bei etwa 40-45 °C, empfehlenswert ist eine Überprüfung mit einem Thermometer.

Sie können für gefüllte Pralinen fertige Schokoladen-Hohlkörper kaufen oder diese mit speziellen Pralinenformen selbst herstellen. Für die Füllung der kleinen Köstlichkeiten sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Füllungen mit und ohne Alkohol, cremige Ganache, Marzipan oder Nougat eignen sich ebenso wie fruchtige oder nussige Füllungen. Auch Kombinationen aus mehreren Komponenten sind möglich, beispielsweise Marzipan mit Mandeln oder Pistazien. Besonders edel ist die Füllung mit einer leckeren Ganache. Hierbei handelt es sich um eine Creme, die aus aufgekochter Schlagsahne und Schokolade hergestellt wird. Das Verhältnis von Sahne zu Schokolade ist abhängig davon, welche Schokoladensorte Sie verwenden.

Für eine Zartbitter-Ganache verwenden Sie 200 g Schlagsahne und 200 g Zartbitterschokolade (mind. 70 % Kakaoanteil). Im ersten Schritt kochen Sie die Sahne auf, nehmen den Topf vom Herd und geben anschließend die gehackte Zartbitterschokolade dazu. Wenn die Schokolade geschmolzen ist, etwas abkühlen lassen. Dann mit einem Handrührer kurz verrühren. Die ideale Verarbeitungstemperatur der Ganache liegt bei etwa 30 °C, da sie sich nun leicht verarbeiten lässt und die Schoko-Hohlkörper nicht durch zu große Hitze in Mitleidenschaft zieht. Bei einer Vollmilch-Ganache wird die Zartbitterschokolade durch 300 g Vollmilchschokolade und bei weißer Ganache durch 400 g weiße Schokolade ersetzt. Je nach Größe der Hohlkörper reicht die Masse für etwa 20 bis 30 Pralinen. Die einfachen Grundrezepte können Sie immer wieder neu abwandeln, beispielsweise indem Sie etwas Rum, Orangenblütenaroma und/oder gehackte Nüsse zufügen. Die gefüllten Hohlkörper werden nach dem Befüllen mit geschmolzener Schokolade verschlossen.

Aus festerer Ganache mit höherem Schokoladenanteil können Sie delikate Trüffel herstellen. Zur besseren Verarbeitung sollte die Masse gut gekühlt werden, idealerweise lagern Sie die vorbereitete Ganache über Nacht im Kühlschrank. Formen Sie aus der portionierten Ganache kleine Kügelchen und wenden Sie diese in Kakao, Haselnusskrokant oder gehackten Pistazien. Lassen Sie sich von unseren kreativen Tipps inspirieren und überraschen Sie Ihre Lieben mit selbst gemachten Pralinen!

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