01.12.2016

REZEPT-KLASSIKER Omas Nusskuchen: So gelingen die köstlichen Rezepte rund um den wertvollen Energieträger!

Nusskuchen aus der Kasten- oder Springform: Er schmeckt immer und lässt sich immer anders in Szene setzen.

Foto: istock:Olha_Afanasieva

Nusskuchen aus der Kasten- oder Springform: Er schmeckt immer und lässt sich immer anders in Szene setzen.

Nusskuchen mit cremigen Schokoladenstücken und einer zartschmelzenden Glasur: Jetzt fehlen nur noch Kaffee und Tee und die Kaffeerunde im Advent kann beginnen.

 

Neben Mehl, Zucker und Eiern sorgen Nüsse für ein besonderes Geschmackserlebnis in Backwaren. Sie lassen sich direkt in den Teig einarbeiten oder verzieren zerkleinert als oberste Schicht den Kuchen. Für jedes Rezept mit Nüssen lässt sich die natürliche Zutat in zahlreichen Varianten kaufen, die vom feinen Nussmehl bis zu ganzen Wal- oder Haselnüssen reichen.

Dass Nüsse als Backzutat mittlerweile so gefragt sind, liegt an einem wahren Imagewandel. Noch vor wenigen Jahrzehnten galten die meisten Nussarten als Dickmacher, da sie über einen hohen Fettanteil verfügen. Heute wird diese Tatsache als hoher Energiegehalt interpretiert, der mit einigen wertvollen Nährstoffen einhergeht. Jede Nuss beinhaltet eine Reihe lebenswichtiger Vitamine sowie mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die von der modernen Medizin als gute Fette für den menschlichen Körper angesehen werden.

Nussvielfalt für kreative Backrezepte

Neben einheimischen Sorten wie der Hasel- oder Walnuss sind mittlerweile Nusssorten aus der ganzen Welt auch hierzulande problemlos erhältlich. Ideale Anlaufpunkte hierfür sind Bio-Läden und Drogerien. Zum Backen werden meist einheimische Nüsse empfohlen, doch natürlich können Sie auch ein wenig experimentieren und Kuchen mit exotischen Früchten oder anderen Nüssen als im Rezept angegeben zubereiten.

Rezept für Omas traditionellen Nusskuchen

Ein traditioneller Nusskuchen nach Großmutters Art gelingt auch Laien spielerisch leicht. Sie benötigen für den Teig:

  • 200 g Zucker
  • 150 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier
  • 200 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 3 EL Sprudelwasser
  • 100 g geraspelte Zartbitterschokolade
  • 200 g gemahlene Haselnüsse

Rühren Sie Zucker, Butter und Salz mit dem Handrührgerät cremig und geben Sie nach und nach die Eier hinzu. Anschließend die verbleibenden Zutaten abwechselnd mit einem Esslöffel Sprudel unter den Teig rühren. Den Teig in eine eingefettete und dünn bemehlte 26-cm-Springform geben und glatt streichen. Nach einer Backzeit von 50 Minuten (E-Herd: 180 Grad, Umluft: 160 Grad) aus der Form lösen und auskühlen lassen.

Für die Glasur benötigen Sie:

  • 100 g Haselnuss-Kuvertüre
  • 30 g gehobelte Haselnüsse
  • 100 g Schlagsahne
  • 12 Haselnüsse

Erhitzen Sie die Kuvertüre und bestreichen Sie den Kuchen gleichmäßig damit. Bestreuen Sie den Kuchen mit den Haselnüssen und setzen Sie abschließend auf jedes Tortenstück einen Klecks Schlagsahne sowie eine ganze Haselnuss.

Tipp: Wenn Sie Ihren Kuchen gesünder und kalorienärmer zubereiten möchten, können Sie die angegebene Menge Zucker reduzieren und sich bei Mehl und Eiern für Bio-Qualität entscheiden. Zucker lässt sich auch durch Stevia und andere natürliche Süßungsmittel ersetzen. Achten Sie hierbei auf die richtige Dosierung, um die gewünschte Süße in Ihrem Nusskuchen zu erhalten.

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