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Am Mops scheiden sich die Geister. Die einen lieben den kleinen Hund, die anderen können dem zerknautschten Gesellen nicht viel abgewinnen.
Tatsächlich haftet dem erstmals vor 2000 Jahren in China gezüchteten Mops eine Aura des Besonderen an. Sein Besitz war nur Adligen erlaubt und es galt schon als Privileg, einen Mops streicheln zu dürfen. Im Lauf des 16. Jahrhunderts tauchte der Mops erstmalig in europäischen Gefilden auf, als Ursprungsland wird seither Großbritannien angegeben.
Die Fédération Cynologique Internationale (FCI) ordnete den Mops der Gruppe 9 (Gesellschafts- und Begleithunde) zu. Innerhalb dieser Gruppe wiederum gehört der Mops der Sektion der „kleinen doggenartigen Hunde“ an. Was hat der Mops mit den Doggen zu tun? Eine ganze Menge, denn aus verschiedenen Doggenmischungen wurde er einst in Asien gezüchtet.
Aussehen: Die äußeren Merkmale vom Mops
Der Mops hat ein so charakteristisches Aussehen, dass er sogar von Hundeunkundigen erkannt wird. Mit einer Widerristhöhe von 35 cm ist er sehr klein und dank seines kompakten Körperbaus wirkt er nahezu quadratisch. Zudem ist der Mops mit seiner kurzen Schnauze, den riesigen Kulleraugen und dem typischen Faltenwurf einfach einzigartig.
Das Fell dieser Hunderasse ist kurz, gängige Farbnuancen sind schwarz oder schwarz-beige. Auf die Waage bringt der kleine Mops 7 bis 10 kg. Die durchschnittliche Lebensdauer des Hundes beträgt 16 Jahre.
Charakter: Der Mops ist ein kleiner Frechdachs
Das behäbige Aussehen führt leicht in die Irre, denn der Mops ist beileibe kein fauler Sofahund. Tatsächlich bewegt er sich sehr gerne und legt Wert auf seinen täglichen Spaziergang. Eine Sportskanone wird er allerdings nie werden. Ein Mops lässt es gemächlich angehen. Der Mops ist ein kluges und intelligentes Kerlchen, sehr anpassungsfähig und seinen Besitzern treu ergeben.
Mit dem kinderlieben Mops kommt nicht nur Leben ins Haus, sondern Lebensfreude. Tatsächlich scheint dem Mops der Schalk im Nacken zu sitzen und wer einmal auf den Mops gekommen ist, bleibt dem Hund treu. Loriot bekannte angeblich einst: Ein Leben ohne Mops ist möglich - aber sinnlos.“
Pflege und Erziehung: Das benötigt der Mops
Der Pflegeaufwand, bezogen auf die Fellpflege, ist gering. Der Erziehungsaufwand darf allerdings nicht unterschätzt werden. So klein der Mops ist, so tyrannisch kann er sich zeigen, wenn man es denn zulässt. Wer seinem Mops jedoch klare Regeln setzt und dafür sorgt, dass diese auch befolgt werden, hat nichts zu befürchten.
Klare Regeln müssen auch im Bezug auf den Fressnapf gelten. Was kommt hinein und noch viel wichtiger: wie viel? Der Mops frisst gut, gerne und leider mehr, als er es von seiner Konstitution her verträgt. Eine gesunde Ernährung ist unerlässlich. Schließlich sieht das Übergewicht beim Mops nicht nur unschön aus, sondern führt auch zu Folgeerkrankungen.
Häufige Krankheiten vom Mops
Leider hat der Mops einige Schwachstellen, die immer wieder zu Krankheiten führen. Vor allem Probleme mit der Haut oder den Augen sind charakteristisch für den Mops. Zudem kann die eingedrückte und kurze Schnauze Atembeschwerden forcieren, die in tierärztliche Behandlung gehören. Und wenn des Nachts geschnarcht wird, dann kann das durchaus schon mal aus dem Hundekorb kommen.
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