Die richtige Katzennahrung




Die richtige Katzennahrung für den geliebten Stubentiger ist nicht immer einfach zu finden. Frischfutter oder Fertigfutter für die Katze? Bei der Katzennahrung scheiden sich mitunter die Geister.

Katzennahrung ist ein Thema für sich: Viele Stubentiger sind da sehr eigen. - Die richtige Katzennahrung
Katzennahrung ist ein Thema für sich: Viele Stubentiger sind da sehr eigen.

Sieht man sich nur ein wenig im Supermarkt um, muss man erkennen, dass es bei der Katzennahrung eine arg große Vielfalt an Auswahlmöglichkeiten gibt. Nicht verwirren lassen: Grundsätzlich unterschieden wird Katzennahrung nach Trocken- und Nassfutter. Diese beiden Nahrungsformen sind für den Katzenhalter auch das Praktischste: Dose oder Packung öffnen - fertig. Was in der Nahrung allerdings drin ist, wissen die meisten Katzenhalter jedoch nicht.

Katzennahrung: Frisch oder Fertigfutter?

Bei den Katzenhaltern ist es nicht anders als bei den Hundebesitzern: An der Frage nach der besten Katzennahrung scheiden sich die Geister. Es scheint schlichtweg eine Art Glaubensfrage zu sein, ob man seiner Katze Frischfleischnahrung gibt, oder aber das handelsübliche fertige Trocken- bzw. Nassfutter. Manchmal entscheidet aber auch einfach die Katze selbst, was man ihr zu geben hat. Die einen, indem sie sonst einfach das Fressen verweigern, die anderen, weil sie die gegebene Katzennahrung effektiv nicht vertragen und krank werden.

Die Befürworter von frischem Fleisch (was übrigens "Barf" genannt wird, kurz für "Biologisches Artgerechtes Rohes Futter") begründen ihre Wahl damit, dass die heutige Hauskatze von den Wildkatzen abstammt, die ebenfalls rohes Fleisch als Futter erhalten. Deshalb sei diese Ernährungsweise auch die artgerechte Katzennahrung. Im Grunde hört sich diese Methode auch recht sinnvoll an.

 Was die richtige Katzennahrung angeht, sind Mietze & Co nicht selten kleine Feinschmecker.
Was die richtige Katzennahrung angeht, sind Mietze & Co nicht selten kleine Feinschmecker.
Vorsicht geboten ist jedoch mit nicht ganz frischem Fleisch, das mit Bakterien behaftet sein kann, welche der Katze schaden. Dies kann beispielsweise zu einer Salmonellose oder einer Pseudorabies (einer augenscheinlichen Tollwut, welche keine ist) führen. Die Krankheitsfolgen: Erbrechen und Durchfall. Bei der Salmonellose verläuft die Krankheit bei einem zu späten Einschreiten sogar tödlich. Deshalb Vorsicht mit der Haltbarkeit bei Katzennahrung!

Auch ist ein heutiger Katzenmagen nicht mehr das, was er vor ein paar Jahrhunderten oder -tausenden gewesen ist. Die Hauskatze ist auf leichte Katzennahrung getrimmt worden und sofern sie vom Züchter nicht bereits an das Frischfleisch gewöhnt worden ist, fällt die Umstellung zum Teil sehr schwer. Oft fehlen dem Fleisch auch die nötigen Mineralien und Spurenelemente, sowie die Vitamine, die in der Katzennahrung enthalten sein sollten, weshalb es zu Mangelerscheinungen kommen kann - sofern nicht durch Zusätze für genügend Mineralien & Co gesorgt wird.

Trocken- und Nassfutter

Beim Trocken- und Nassfutter hingegen sieht die Sache anders aus: Futterzusätze wie Spurenelemente, Mineralien und Vitamine werden hierbei künstlich hinzugefügt.
Allerdings sind in der handelsüblichen Katzennahrung oftmals auch Bestandteile untergebracht, die mit vernünftiger Katzenernährung nicht mehr viel zu tun haben. Fleisch- oder Knochenmehl ist eine Sache, Rübenschnitzel oder Getreide eine andere. Häufig sorgen diese Sorten für die schnelle Zunahme an Gewicht bei der Katze (was auch teilweise mit der Katzenrasse zusammenhängt). Diese Zusätze sind von vielen Katzenhaltern nicht unbedingt in der Katzennahrung gewünscht, weswegen sie sich für das "Barfen" entscheiden.

Die Mischung macht's

Wer seiner Katze gerne frisches Fleisch geben möchte, sollte es möglichst abkochen. Somit werden Bakterien oder Krankheitserreger, die beim rohen Fleisch vorhanden sind, abgetötet. Das Fleisch für die spätere Katzennahrung sollte allerdings auch nicht zu lange kochen, da sonst alle wichtigen Vitamine, die das Fleisch enthält, verloren gehen.
Auch wenn es der Natur der Katze vielleicht nicht entspricht, kann auch etwas abgekochtes Gemüse gegeben werden, was für die nötigen Ballaststoffe sorgt und den Stoffwechsel anregt. Reis oder Kartoffeln sind ebenso eine sehr willkommene Beilage. Wer sich allerdings bezüglich der Vitamine, Spurenelemente und sonstigen wichtigen Bestandteile der Katzennahrung unsicher ist, sollte sich bei seinem Tierarzt erkundigen oder entsprechend Fachliteratur wälzen, um seinem Stuben-Tiger das beste Futter zu geben.

Wer das Fertigfutter sorgfältig auswählt und auf entsprechende Inhaltsstoffe achtet, kann auch etwas Fertigfutter mitsamt dem frisch gekochten Fleisch als Katzennahrung geben. So ist in jedem Fall gewährleistet, dass der Katzenhalter selbst weiß, was er seiner Katze anbietet.




  

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Veröffentlicht von der Menschen & Leben-Redaktion
am 21/04/2010

Die Lesernote:3/5 
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