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Hundpflege muss sein. Aber wieviel? Struppiger Rauhaardackel, kurzhaariger Dobermann oder flauschiger Eurasier: Hundefell ist von Hunderasse zu Hunderasse so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Da wundert es auch nicht, dass die einen etwas mehr Aufmerksamkeit brauchen, was ihre Fellpflege angeht, während andere ihr Leben lang kaum eine Bürste zu Gesicht kriegen. Über die richtige Hundpflege.
Egal ob pflegefreudig oder nicht, irgendwann trifft es alle, schließlich kennt jeder Hundehalter das Problem, wenn der Hund nach einem Spaziergang bei Wind und Wetter nass und verdreckt nach Hause kommt oder nach dem Herumstreuen im Gras ein Fell voller Kletten und kleinen Ästchen besitzt. Da ist Hundepflege angesagt. Bei Rassen mit langen Haaren ist die Hundepflege natürlich aufwendiger. Spezielle Bürsten oder Kämme helfen, langes und gelocktes Hundehaar zu bändigen. Spezielle Hundsbürsten gibt es im Fachhandel, die für ein paar Euro erhältlich sind. Hundpflege fürs Fell: Das TrimmenFür die meisten Hunde ist diese Art der Pflege eigentlich schon fast ausreichend. Ist man jedoch Besitzer von beispielsweise einem Cocker Spaniel oder Pudel, sind bestimmte Schnitte vorgesehen, um dem Hund eine schöne Optik zu vermitteln und das Fell in Schach zu halten. Das so genannte Trimmen sollte alle paar Monate vorgenommen werden, egal ob von einem richtigen Hundefrisör oder vom Halter selbst. Die Entscheidung liegt natürlich immer beim Halter, ob er selbst trimmt oder trimmen lässt. Man kann bei der Wahl des Hundefrisörs Glück haben, leider aber auch Pech. So kann ein Cocker Spaniel beispielsweise nach dem Trimmen beim Hundefrisör auch aussehen wie ein Pudel und umgekehrt. Die Kosten belaufen sich auf circa 50 Euro. Wer einmal angefangen hat, Scheren und Bürsten zu kaufen, wird mit der Zeit feststellen, dass immer mehr Zubehör für die richtige Hundpflege notwendig ist. Denn eine gewöhnliche Schere, ein Kamm und die Softbürste tun es meistens nicht. So gibt es mittlerweile viele spezielle Hilfsmittel, wie extra Kämme für die Unterwolle, Trimmmesser, gebogene Pfotenscheren bis zur Hunde-Schermaschine. Einiges davon ist für ein paar Euro erhältlich, die Schermaschine kostet je nach Ausstattung allerdings bis zu 300 Euro. Das Sortiment für Hundepflege ist mittlerweile groß. Hundepflege: Krankheiten vorbeugenSeinen Hund zu pflegen bedeutet neben Fellpflege und dem richtigen Schnitt allerdings auch, ihn Krankheiten zu schützen. So muss sich auch ein Hund von Zeit zu Zeit die Zähne putzen - beziehungsweise putzen lassen! So eine Zahnwäsche gefällt den meisten Vierbeinern zwar nicht besonders, aber sie ist wichtig, um Krankheiten wie Zahnstein vorzubeugen. Der frische Atem des Hundes ist dabei nur ein schöner Nebeneffekt der Pflege. Genauso wichtig ist die Pflege der Ohren. Eine Innenohrentzündung, die bei vielen Rassen mit hängenden Ohren auftritt, kann so vermieden werden. Spezielle Mittel zur Säuberung sind im Fachhandel oder beim Tierarzt erhältlich. Auch das Entfernen von Fell-Knoten im empfindlichen Achselbereich gehört dazu. Gerade bei langhaarigen Rassen sollten Knötchen im Fell entfernt werden, um das Tier vor Ekzemen zu schützen, die durch die Reibung der zarten Haut unter den Achseln schnell entstehen können. Der Hund ein Bademuffel?
Viele Hunderassen sind zwar Wasserratten, jedoch lediglich, wenn es um das Baden in Schlammpfützen oder Bächen geht. Kommt ihnen jedoch eine Badewanne oder Dusche vor die Augen, ergreifen sie kurzerhand die Flucht. Hundpflege ist nicht immer auch beliebt. Manchmal lässt sich ein ausgedehntes Bad allerdings einfach nicht vermeiden - und dann heißt es den Hund überlisten und ins Bad zu lotsen. Da ist das Talent und die Überzeugungskraft des Hundebesitzers gefragt: Mit Leckerchen, gutem Zureden, oder indem man ihn einfach auf dem Arm ins Bad trägt - was natürlich nur bis zu einer gewissen Größe praktikabel ist. Einen Hund zu baden sollte nicht zu oft erfolgen, da es für ihn effektiv starken Stress bedeutet, und dazu auch dem empfindlichen Schutzfilm seiner Haut schadet. Hautkrankheiten oder Schuppen können die Folge sein. Wenn es dennoch mal soweit ist, dass der Hund gebadet werden muss, ist eine nicht zu stark schäumende Seife bzw. ein extra mildes Hundeshampoo unerlässlich - das eigene Haarshampoo ist für die Hundepflege tabu.
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Veröffentlicht von der Familie & Leben-Redaktion
am 21/04/2010
Inhaltsverzeichnis Hundepflege: Waschen, Schneiden, Trimmen
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