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Der aus Großbritannien stammende Beagle wurde einst als Jagdhund gezüchtet, der Kaninchen oder Hasen erlegen sollte. Die ihm zugedachte Aufgabe meisterte der kleine Jagdhund bravourös.
Noch heute kann der Beagle seine Wurzeln nicht verleugnen. Er ist verspielt, stöbert für sein Leben gerne im Unterholz herum und immer wieder geht der Jagdtrieb mit ihm durch. Erstmalig erwähnt wurden die Beagle um 1400, die Anerkennung als eigenständige erfolgte im Jahr 1890. Die Fédération Cynologique Internationale (FCI) ordnete den Beagle der Gruppe 6 (Lauf- und Schweisshunde) zu. Aussehen: Die äußeren Merkmale des BeaglesDer Beagle hat dichtes, kurzes Fell. Charakteristisch ist der weiße Untergrund, auf dem - abhängig davon, ob es sich um eine Bi- oder Tricolor- Zeichnung handelt - Farbplatten in roter, brauner oder schwarzer Färbung zu sehen sind. Mit einer Widerristhöhe von 33 bis 41 cm zählt der Beagle zu den mittelgroßen Hunden. Auf die Waage bringt der kompakt erscheinende Beagle zwischen 10 bis 18 kg. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt 13 Jahre. Charakter: Der Beagle ist ausgeglichen und jagdlustig
Zudem sind Beagle ausgesprochen gesellige Vierbeiner. Dort, wo das Leben tobt und viele Familienmitglieder zusammenkommen, fühlt sich der Beagle wohl. Eigentlich der optimale Familienhund - mit einer winzigen Einschränkung. Wenn der Jagdtrieb mit einem Beagle durchgeht, vergisst er alles um sich herum. So friedlich er sich sonst auch zeigt - hat er eine Fährte aufgenommen, wird er zum echten Sturkopf. Pflege und Erziehung: Das benötigt der Beagle
Der Beagle streunt nun einmal gerne durchs Gebüsch und das sind die dazugehörigen „Mitbringsel“. Besondere Aufmerksamkeit gebührt lediglich den Schlappohren, die - bei mangelnder Reinigung - zu Entzündungen neigen. Auch die Erziehung ist eigentlich eine relativ leichte Angelegenheit. Gutmütig und freundlich, wie der Beagle nun mal ist, gehorcht er aufs Wort. Es sei denn, der Jagdtrieb geht mit ihm durch. Und das ist, verglichen mit anderen Jagdhunden, doch recht häufig. Der Beagle muss daher nicht nur liebevoll, sondern auch mit der nötigen Konsequenz erzogen werden. Ehe der Beagle soweit ist, dass er beim Spaziergang abgeleint werden kann, muss einiges an Erziehungsarbeit geleistet werden. Leider wird der Beagle daher ohne böse Absicht unerfahrenen Hundehaltern recht schnell die Grenzen aufzeigen. Wer also plant, sich einen Beagle zuzulegen, sollte im Idealfall schon über ein wenig Erfahrung in puncto Hundeerziehung verfügen. Dann klappt es auch mit dem liebenswerten Sturkopf. Lesen Sie auch auf bildderfrau.de: » Der Mops » Der Pudel » Der Cocker Spaniel » Weitere Themen rund um unsere geliebten Haustiere |
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Veröffentlicht von der Familie & Leben-Redaktion
am 02/07/2010 | ||||||||
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