Traumdeutung

Traumdeutung




Jeder Mensch träumt. Die einen haben plastische Träume, an die sie sich am nächsten Tag noch sehr gut erinnern können. Andere hingegen träumen eher flüchtig und wissen vielleicht noch, dass sie geträumt haben, aber nicht mehr, wovon. Wieder andere leiden unter Alpträumen. Träumen und Schlafen gehört zusammen, und wer sich näher mit dem Thema Traumdeutung befasst, gewinnt erstaunliche Erkenntnisse ...

 - Traumdeutung
Sigmund Freud und das Träumen

Traumdeutung und Traumsymbole gibt es nicht erst seit gestern, denn schon die frühen Naturvölker haben sich mit dem Thema Traumdeutung auseinander gesetzt. Die australischen Ureinwohner - die Aborigines- glauben bis heute daran, schon einmal in einer Traumzeit gelebt zu haben. Sie haben sich mit der Traumdeutung beschäftigt und ihre Träume an Höhlenwände gemalt. Der Feldherr Wallenstein ließ sich von seinem Astrologen Seni nicht nur die Sterne, sondern auch seine Träume deuten.

Die Traumdeutung allerdings als eine Wissenschaft zu sehen, das gelang als einem der Vorreiter dem Wiener Psychoanalytiker Sigmund Freud. Für Freud hatten Träume immer auch einen direkten Bezug zum Denken und Handeln eines Menschen. Er stellte seinen Patienten die Frage, was sie an den Tagen vor dem Traum gemacht haben. Gab es ein Erlebnis das sie besonders beeindruckt hat und wenn ja warum?

Aus den Antworten konnte Freud eine Traumdeutung vornehmen und erklären, warum es ausgerechnet zu diesem Traum gekommen ist. Nach Ansicht von Sigmund Freud kann man sehr viel über einen Menschen und seinen Charakter erfahren, wenn man seine Träume kennt und diese richtig zu deuten weiß. Allerdings ist die Traumdeutung auch immer sehr subjektiv.

Individuelle Traumdeutung

Auch wenn Freud den Grundstein für eine Traumdeutung auf wissenschaftlicher Basis gelegt hat, so kann doch verallgemeinert werden, dass die Träume immer etwas sehr individuelles sind. Jeder Mensch erlebt eine Situation völlig anders - nachzuvollziehen an einem Film oder einem Buch, an dem sich die Geister scheiden. Und so ist es nicht verwunderlich, dass jeder Mensch auch anders träumt.

Das, was für den einen bedrohlich erscheint, erschreckt einen anderen überhaupt nicht. Und dennoch gibt es bestimmte Symbole, die in den Träumen vieler Menschen immer wieder auftauchen. Diese Symbole haben nach Ansicht von Wissenschaftlern eine ganz besondere Bedeutung.

Wer zum Beispiel von einem Vogel träumt, der ist oder war in einer Situation in der er gerne den Überblick behalten will. Alle die von Bahnhof träumen, wollen sich verändern haben aber gleichzeitig Angst davor, sprichwörtlich den Zug - also die Chance - zu verpassen. Ein Traum, in dem ein Baum oder ein Wald vorkommt, macht das Streben nach Gewinn und Glück deutlich und wer im Traum einen Clown sieht, der sollte seine Gefühle mehr zeigen. Lassen sich diese Symbole im Rahmen der Traumdeutung verallgemeinern? Auch daran scheiden sich die Geister und das kann wohl nur jeder für sich selbst entscheiden.

Auch Träume können verfälscht werden

So wie die Traumdeutung von Mensch zu Mensch unterschiedlich ausfällt, so verschieden sind auch die Schlafphasen, in denen man träumt. Normalerweise ist die Wahrscheinlichkeit zu träumen im Halbschlaf am häufigsten. In der Tiefschlafphase träumen die wenigsten Menschen. Zudem kann die Traumphase von äußeren Einflüssen wie Geräuschen, Gerüchen oder Licht beeinträchtigt werden - in diesem Fall spielt die Traumdeutung allerdings keine große Rolle mehr, denn der Traum ist schlicht verfälscht.

Wer sich mit der Traumdeutung beschäftigen möchte, der kann zuerst einmal für ein entspanntes Schlafklima sorgen und sich zudem Block und Stift neben das Bett legen. So lassen sich die Träume am Morgen schnell aufschreiben, ehe sie im Halbschlaf in Vergessenheit geraten. Wie man die Träume jedoch deutet, das bleibt jedem selbst überlassen.

Lesen Sie weiter auf bildderfrau.de:
> Traumsymbole und ihre Bedeutung von A-Z




  

Veröffentlicht von der Familie & Leben-Redaktion
am 17/03/2011

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Die besten User-Kommentare
: « Bereits im Talmud und in der Bibel gibt es viele Hinweise über die Bedeutung der Träume auf dem Weg zu Gott... »
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