Rosen sind die Königinnen unter den Blumen. Nichts wertet einen Garten mehr auf als blühende Rosensträucher, die duftend ihren Charme versprühen. Unterschieden wird bei Rosen in einmal- und öfterblühende Strauchrosen und Kletterrosen. Damit diese auch in Ihrem Garten gedeihen, haben wir Tipps zum Rosen pflanzen für Sie zusammengestellt.
Die beste Zeit zum Rosen pflanzen
Mit den ersten kalten Herbsttagen beginnt die Jahreszeit der Rosen. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der Sie Rosen pflanzen sollten. Von Ende Oktober bis ins Frühjahr hinein können Sie loslegen. Der Herbst ist zum Rosen pflanzen ideal, denn wenn sie jetzt in die Erde gesetzt werden, haben sie ausreichend Gelegenheit, feine Haarwurzeln auszubilden, bevor der erste Frost kommt.
Wohnen Sie in einer sehr kalten Region Deutschlands mit harten Wintern, dann warten Sie mit dem Rosen pflanzen besser bis zum Frühjahr.
Pankraz Gasseling von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen empfiehlt in diesen Fällen: "In kalten Gegenden wie Bayern oder Sachsen sollten Sie mit dem Rosen pflanzen bis zum Frühjahr warten. Immer mehr Gärtnereien ziehen Rosensträucher in Containertöpfen, so dass Sie sie im Frühling ohne Probleme im heimischen Garten pflanzen können und Sie trotzdem einen üppig blühenden Strauch haben."
Der richtige Standort, um Rosen zu pflanzen
Das A und O beim Rosen pflanzen ist der richtige Standort. Denn die duftenden Blumen sind ganz schön anspruchsvoll, was den Boden und die Lichtverhältnisse angeht. "Rosen sind echte Sonnenanbeterinnen", sagt Pankraz Gasseling. Berücksichtigen Sie bei der richtigen Platzwahl deswegen, dass Ihre Sträucher viel Sonne abbekommen. Das hat gleich zwei Vorteile: Ihre Rosen blühen schneller, und sie sind weniger anfällig gegenüber Pilzerkrankungen, da der nächtliche Tau durch die Sonne direkt getrocknet wird.
Achten Sie beim Rosen pflanzen auch darauf, dass der Standort luftig, aber nicht zu windig ist. Zugluft mögen Rosen nämlich nicht. Da die anspruchsvollen Blumen tiefe Wurzeln bilden, sollte der Boden sandig-lehmig mit Humusanteil sein und eine lockere Konsistenz haben. Hier können sich die Wurzeln wunderbar tief eingraben.
So bereiten Sie Ihr Blumenbeet auf Rosen vor
Damit im Frühjahr ein blühender Rosenstrauch Ihren Garten verschönert, können Sie laut Experte Pankraz Gasseling schon im Sommer den Grundstein dafür legen: "Bereiten Sie Ihre Beete auf das Rosen pflanzen vor. Lockern Sie den Boden gut auf, entfernen Sie alles Unkraut, und düngen Sie ihn gut mit Kompost. Damit der Boden bis zum Rosen pflanzen schön feucht bleibt, bedecken Sie ihn am besten mit einer Schicht Humus. Auch frisch gemähtes Gras können Sie dafür verwenden."
Rosen pflanzen: Tipps & Tricks
Legen Sie die wurzelnackten Rosen vor dem Pflanzen etwa einen halben Tag in Wasser. Dann können sich die Wurzeln richtig mit Wasser vollsaugen. Schneiden Sie die Wurzeln dann auf Handlänge zurück. Das ist wichtig, damit die Wurzeln im Pflanzloch ausreichend Platz haben und nicht verbogen werden. Entfernen Sie dabei beschädigte oder abgebrochene Wurzeltriebe.
Nun geht es daran, die Rosen zu pflanzen. Setzen Sie sie etwa 25 Zentimeter vom Beetrand in die Erde. Achten Sie darauf, dass Sie ausreichend Abstand zwischen den Pflanzen lassen. Bei Rosenarten, die nur wenig wachsen, reichen 30 bis 40 Zentimeter Abstand aus. Pflanzen Sie Hochstämmchen, dann lassen Sie am besten einen Meter Freiraum.
Das Pflanzloch sollte ausreichend groß sein und der Wurzel genügend Raum bieten. Je nach Größe sind etwa 40 Zentimeter Breite und Tiefe empfehlenswert. Setzen Sie den Rosenstrauch nun vorsichtig in das Loch, und passen Sie auf, dass die feinen Wurzeln nicht nach oben abgebogen werden. Die Pflanztiefe richtet sich nach der Veredelungsstelle (eine Verdickung unten am Stamm der Rose), die sich etwa fünf Zentimeter tief in der Erde befinden sollte. Füllen Sie das Loch vorsichtig zu Dreivierteln mit Erde oder Komposterde. Am besten ist, Sie halten den Strauch dabei mit einer Hand fest, damit sich die Pflanzposition nicht verändert. Drücken Sie die Erde an, wässern sie gründlich und füllen das restliche Loch mit Erde auf.
Damit Ihr Rosenstrauch vor Wind, Sonne und Frost optimal geschützt ist, sollten Sie nicht nur das Loch mit ausreichend Erde füllen, sondern die Erde noch etwa fünfzehn Zentimeter hoch um den Rosenstock anhäufeln, sodass nur noch die Triebspitzen zu sehen sind. Nicht vergessen: Entfernen Sie diese Erde im nächsten Frühjahr wieder, am besten im April, damit Ihr Strauch ungehindert wachsen kann. Zum Schluss wässern Sie den Rosenstrauch gründlich.
Tipp: Falls Sie einen Rosen-Hochstamm pflanzen, sollten Sie ihn auf jeden Fall abstützen.
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db
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