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Trockene, warme Heizungsluft ist ein Paradies für Pflanzenschädlinge. Sie vermehren sich jetzt verstärkt und befallen Ihre Zimmerpflanzen. Wir haben jede Menge Tipps für Sie, mit denen Sie Spinnmilben, Woll- und Schildläuse erfolgreich bekämpfen.
Pflanzenschädlinge: SpinnmilbenSpinnmilben sind Pflanzenschädlinge, die viele Zimmerpflanzenbesitzer bereits kennenlernen mussten. Christian Baron vom Gartencenter Dinger´s in Köln bestätigt: „Mit der trockenen Heizungsluft beginnt die Zeit der Spinnmilben. Sie lieben die trockene Wärme und vermehren sich dann besonders schnell.“ Sein Tipp, um einem Befall dieser Pflanzenschädlinge vorzubeugen: „Sorgen Sie für ein bisschen mehr Luftfeuchtigkeit. Das Besprühen der Pflanzenblätter hilft nur wenig. Stellen Sie lieber Schalen mit Wasser auf.“ Was ihre Nahrung betrifft, sind Spinnmilben nicht gerade wählerisch. Laut Pflanzenexperte Christian Baron sind besonders Pflanzen mit dünneren Blättern betroffen. Dazu gehören zum Beispiel Zimmer-Efeu oder die Zimmer-Azalee. Doch auch vor einem Gummibaum machen sie nicht halt.So erkennen Sie Spinnmilben Spinnmilben sind besonders kleine Pflanzenschädlinge: Sie sind nur etwa 0,5 Millimeter groß und damit schwer zu erkennen. Sie setzen sich auf der Blattunterseite fest, stechen in das Blatt und saugen das Chlorophyll, den grünen Blattfarbstoff, heraus. Dadurch kommt es zu hellen Sprenkeln auf der Blattoberfläche. Werden die Spinnmilben nicht bekämpft, dann trocknen die Blätter vollständig aus. So bekämpfen Sie Spinnmilben Sind Ihre Pflanzen einmal von Spinnmilben befallen, dann greifen Sie am besten zu einem chemischen Pflanzenschutzmittel. Im Handel finden Sie die verschiedensten Sorten. Christian Baron: „Pflanzenschädlinge wie Spinnmilben beseitigen Sie idealerweise mit einem Mittel, das Sie aufsprühen. Stäbchen, die in die Blumenerde gesteckt werden, helfen nur bedingt, weil der Wirkstoff nicht so leicht bis in die Blätter gelangt.“ Bei einem leichten Befall mit Spinnmilben können Sie auch zuerst versuchen, Ihre Pflanzen gründlich mit einem nicht zu weichen Wasserstrahl abzuspritzen und so die Spinnmilben abzuwaschen.
So erkennen Sie Wollläuse Wollläuse, auch Schmierläuse genannt, werden drei bis fünf Millimeter groß und setzen sich unter anderem auf Blättern, Blüten und Blattachseln fest. Dort umgeben sie sich mit einem dichten Geflecht aus weißen Wachsfäden, um sich vor Fressfeinden zu schützen. Und genau an diesem weißlichen, klebrigen Belag können Sie Wollläuse erkennen. So bekämpfen Sie Wollläuse Am besten helfen chemische Pflanzenschutzmittel, besonders, wenn die Wollläuse schon ihren weißlichen Belag gebildet haben. Haben sie noch kein Geflecht aus weißen Wachsfäden gebildet, dann reicht es manchmal, wenn Sie die einzelnen Pflanzenschädlinge mit einer Pinzette entfernen. Sie verstecken sich gerne in den Blattachseln. Für die Schädlingsbekämpfung bei Orchideen hat Christian Baron einen besonderen Tipp parat: „Die Blüten von Orchideen dürfen nicht mit einem chemischen Pflanzenschutzmittel in Kontakt kommen. Schneiden Sie befallene Blüten ab. Um den Wollläusen auf Blättern und Blattachseln das Handwerk zu legen, befeuchten Sie ein Wattestäbchen mit dem Pflanzenschutzmittel und betupfen die mit Wollläusen befallenen Stellen mehrmals gründlich damit.“ » Lesen Sie weiter: Schildlausbekämpfung db | ||||||
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Veröffentlicht von der Familie & Leben-Redaktion
am 22/02/2012
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Spinn
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