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Dicke, rote Äpfel, saftige Kirschen - Obstbäume sehen nicht nur gut aus, sie versorgen Sie auch mit frischen Früchten. Damit die Ernte reichlich ausfällt, sollten Sie Ihre Obstbäume regelmäßig schneiden.
Der richtige Zeitpunkt, um Obstbäume zu schneidenJe nach Region können Sie Ende Januar bis Mitte/Ende Februar damit beginnen, Ihre Obstbäume zu schneiden. Wichtig ist, dass die Tage milder werden und es weitestgehend frostfrei ist. Beschneiden Sie Ihre Bäume auf jeden Fall, bevor es zu warm wird und sie wieder auszutreiben beginnen. Maria Neumüller vom Bayerischen Obstzentrum in Hallbergmoos erklärt: "Gegen Ende des Winters ist die beste Zeit, um Obstbäume zu schneiden. Denn dann wachsen die Bäume wieder und die Wunden, die durch die Schnitte entstehen, wachsen schnell wieder zu. Ein ungünstiger Zeitpunkt ist dagegen der November oder Dezember, da die Schnittstellen nur schlecht verheilen und sich Fäulnis bilden kann."Das richtige Werkzeug, um Obstbäume zu schneidenGutes Werkzeug ist die halbe Arbeit, wenn es daran geht, Obstbäume zu schneiden beziehungsweise Gartenarbeit zu verrichten. Achten Sie darauf, dass Ihre Werkzeuge scharf sind. Dann fällt Ihnen die Arbeit leichter und Sie fügen dem Baum deutlich weniger Schaden zu.Das wichtigste Werkzeug zum Obstbäume schneiden ist eine Bügelspannsäge. Mit dieser schneiden Sie dickere Äste problemlos ab. "Für kleinere Zweige reicht eine gute Baumschere aus", erklärt Maria Neumüller. Lose Borkenstückchen am Baumstamm entfernen Sie am besten mit einem Rindenschrapper. Das ist wichtig, um Schädlingsbefall vorzubeugen.
Kernobst wie Äpfel oder Birnen wird jedes Jahr geschnitten. Kürzen Sie die Leittriebe und die Astverlängerungen jeweils um etwa ein Drittel. Entfernen Sie zudem die parallel laufenden Konkurrenztriebe. Obstbäume schneiden: Steinfrüchte wie Pflaumen & Co. Bei Steinfruchtbäumen wie Pflaumen oder Pfirsichen gehen Sie ähnlich vor, wenn es daran geht Ihre Obstbäume zu schneiden. Bei jungen Bäumen ist es wichtig, dass Sie einen Teil der senkrechten Äste waagerecht abbinden. Bei älteren Bäumen reicht es, wenn Sie die nach innen gerichteten Zweige abschneiden, damit die Krone nicht zu dicht wird. Obstbäume schneiden: Kirschen Kirschbäume neigen zu sogenannten Peitschentrieben, das heißt, Zweige, die nach unten hängen. Entfernen Sie diese, denn an ihnen wachsen keine Früchte, und sie können zudem einen Befall mit der Pflanzenkrankheit Spitzendürre begünstigen. Nach dem Obstbäume schneiden: So verhindern Sie WundstellenWenn Sie Obstbäume schneiden, entstehen sogenannte Wundstellen dort, wo Sie Zweige und Co. entfernt haben. Um dem Baum nicht zu schaden, ist es besser, ganze Ast-Partien zu entfernen statt mehrerer einzelner Äste. Schneiden Sie die Ränder von Sägewunden mit einem scharfen Messer glatt und wischen die Stelle dann mit einem sauberen Tuch trocken. Maria Neumüller: "Im Handel werden verschiedene Mittel wie Wundwachs angeboten, die auf die Schnittstellen gestrichen werden, damit sie schneller heilen. Notwendig ist das allerdings nicht, wenn Sie gegen Winterende Ihre Obstbäume schneiden. Denn dann befindet sich der Baum in der Wachstumsphase und die Stellen regenerieren sich von alleine."Lesen Sie außerdem auf bildderfrau.de: » Frühblüher: Bunte Pracht für Garten, Balkon & Wohnung » Die schönsten Vogelhäuser für Ihren Garten » Die Kunst des Kompostierens db | |||||||||
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Veröffentlicht von der Familie & Leben-Redaktion
am 05/02/2012
Inhaltsverzeichnis Obst
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