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Bäume erkennen: Gewöhnliche Eberesche

Veröffentlicht am 22. Dezember 2010

Sorbus aucuparia wird auch Vogelbeere genannt, da seine leuchtenden Früchte die Tiere anlocken.

Merkmale:

Meist kleiner, 5-15 m hoher Baum mit unregelmäßiger, meist offener, rundlicher oder ovaler Krone. Blätter unpaarig gefiedert, bis 20 cm lang, mit 9-17 Fiedern. Blüten cremeweiß, zahlreich in flachen Schirmrispen; Blütezeit Mai-Juni. Früchte korallenrot, kugelig, bis 1 cm groß.

Vorkommen:

Wild fast in ganz Europa in Wäldern, auf Felsen. Oft gepflanzt in Parks und Gärten. Die auffallenden Früchte locken Vögel an.

Wissenswertes:

Der Baum heißt auch "Vogelbeere": Vögel fressen die Früchte im Winter, scheiden die unverdauten Samen wieder aus und sorgen so für ihre Verbreitung. Schon in alter Zeit lockten Vogelfänger ihre Beute mit den Früchten an. Wegen des Reichtums an Vitamin C bezeichnete man die Eberesche im Zweiten Weltkrieg als die "Zitrone des Nordens". Der Name "Eberesche" geht auf die frühere Verwendung zur Schweinemast zurück.

Schon gewusst?

Als Obst für Kompott und Spirituosen lohnt es sich, die sehr ähnliche Mährische Eberesche (Sorbus aucuparia ‚Edulis’) zu pflanzen. Ihre weniger bitter schmeckenden, zuckerreichen Früchte können ungekocht genossen werden.

Quelle:
Welcher Baum ist das?
Margot und Roland Spohn
Fotograf: Frank Hecker
ISBN 978-3-440-10794-2
KOSMOS Verlag

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