Ein Spaziergang im Wald tut Körper und Seele gut, deshalb gehört er auch zu den beliebtesten Entspannungsarten. Aber Sie können daraus noch mehr Nutzen für Ihre Gesundheit ziehen. Die Heilpraktikerin Susanne Fischer-Rizzi gibt Tipps dazu. Birke lindert Hautkrankheiten
 Der Frühling ist die beste Zeit, Blätter und Knospen für die Heilrezepte selber zu sammeln | Der Saft aus dem Baum wirkt stark belebend und reinigend. Äußerlich angewendet ist er ein gutes Heilmittel gegen schlecht heilende Wunden und Hautausschläge. Aber Birke kann noch mehr. Fischer-Rizzi: "Frischer Birkensaft (aus dem Reformhaus oder vom Förster) ist glasklar und schmeckt leicht süßlich. Bei einer Trinkkur gönnen Sie sich zwei Schnapsgläschen pro Tag, bis zwei Liter verbraucht sind. Diese Kur befreit den Körper von Schlacken."Selbst gemachtes Öl gegen Cellulite:Junge, noch leicht klebrige Birkenblätter sammeln, ein Schraubglas zu 2/3 füllen und dann mit etwa 200 ml reinem Jojoba-Öl (Apotheke, Reformhaus) übergießen. Das Glas verschließen und 14 Tage an die Sonne stellen, z. B. an ein Fenster an der Südseite. Gelegentlich schütteln. Dann das Öl durch ein Tuch abseihen, die Rückstände fest ausdrücken. Noch 50 ml Arganöl (Apotheke, Reformhaus) hinzufügen und noch folgende ätherische Öle dazugeben: 10 Tropfen Rosmarinöl, 10 Tropfen Zitronenöl, 5 Tropfen Wacholderöl. Alles gut miteinander vermischen und in eine dunkle Flasche füllen. Das Öl strafft und entgiftet die Haut, macht sie schön geschmeidig.Pappel wirkt gegen Gliederschmerzen"Die Pappel gehört zu den anerkannten Arzneibäumen. Vor allem die Knospen werden verwendet. Die daraus zubereitete Pappelsalbe wirkt sehr gut bei Verbrennungen, Wunden, Akne, Hämorrhoiden und Gliederschmerzen. Tee aus den Knospen hilft gegen Rheuma, Gicht, Blasenleiden und Erkrankungen der Prostata."So wird der Tee zubereitet:1 TL frische oder getrocknete Knospen reicht für 1 Tasse Tee. Knospen mit kochendem Wasser überbrühen, 5 Minuten ziehen lassen. Pro Tag 2 Tassen trinken.
Eberesche kuriert MagenbeschwerdenAuch "Vogelbeere" wird dieser Baum genannt und bei den keltischen Druiden und auch bei den Germanen galt der Baum als Glücksbringer. Immer wieder hält sich das Gerücht, dass der Verzehr von Vogelbeeren den Tod bringt. Susanne Fischer-Rizzi: "Wer viele Beeren frisch vom Baum isst, kann Durchfall bekommen oder sich erbrechen müssen."Aufguss gegen Durchfall:Zwei TL der getrockneten, klein geschnittenen Blätter mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen. Bei Durchfall mehrmals täglich eine Tasse davon trinken. Bei Magenverstimmung sind zwei Tassen täglich die ausreichende Dosis.Tee gegen Husten:Dazu Blüten zu gleichen Teilen mit Thymian und Holunderblüten mischen. 1–2 TL dieser Kräuter mit heißem Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen, abseihen. Etwa drei Tassen täglich davon trinken.
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