Ute Nerge hat sich jahrelang als Kinderkrankenschwester um Patienten wie Alina gekümmert. Und schnell gespürt, dass der übervolle Klinikalltag ihr die Chance nimmt, so umfassend zu helfen, wie sie möchte. Und wie es nötig ist. „Zwischen meinen Schichten habe ich viele Familien ehrenamtlich weiterbetreut. Aber ich wollte mehr verändern.“ Sie träumt davon, schwerstkranken Kindern eine Oase der Würde und Lebensqualität zu schaffen. Ein Kinderhospiz. Über diese Idee spricht sie damals mit einer kleinen Patientin, Jenny. „Sie hat mir gesagt, wie dieses Haus aussehen sollte, damit es Kindern gefällt. Eines Tages meinte sie: ,Für mich ist es zu spät. Für andere nicht – bau endlich dein Haus!‘“ Das gibt Ute Nerge den entscheidenden Ruck. Sie sammelt Spenden und eröffnet im Mai 2003 die „Sternenbrücke“: Wärme und Geborgenheit statt Krankenhaus! 280 Familien waren seitdem zu Gast. 71 Kinder sind im Hospiz gestorben. Alle viel zu früh. Auch Jenny wurde nur neun Jahre. Ihr Foto hängt im Eingang des Hospizes. Und das ist ziemlich genau so geworden, wie Jenny es schön gefunden hätte. Zum Video über Ute Nerge Spendenkonto:
Kinderhospiz Sternenbrücke, Konto-Nr.: 1001 300 787, BLZ: 200 505 50, Hamburger Sparkasse
Schauspielerin Anna Loos (38):
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Veröffentlicht von der Sonstiges-Redaktion
am 30/12/2009 | ||||||||
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