„Beagle sind sehr freundlich und darum als Versuchstiere so begehrt. Keine andere Rasse wird öfter für Tests benutzt“, erklärt Iris Alberts. „Wir möchten diesen Hunden ein neues Leben schenken. Das sind wir ihnen schuldig.“ Über 400 Beagle hat ihr Verein schon vermittelt. „Wir gucken uns die möglichen Frauchen und Herrchen aber genau an. Ihre neuen Schützlinge haben ja gar nicht gelernt, sich wie ein Hund zu benehmen – zu schnüffeln, zu bellen, die Welt zu entdecken. Sie müssen alles neu lernen, brauchen viel Liebe! Mal eben einen Laborbeagle aufnehmen? Geht nicht!“ Hinschauen, nachfragen, überprüfen: Das gilt auch für die Institute, aus denen die Hunde kommen. „Einige dur‑ften wir besichtigen. Die Tierschutz-Standards werden eingehalten, das Personal ist meistens sehr engagiert. Darum distanzieren wir uns auch von illegalen Befreiungsaktionen“, betont Alberts. Sie weiß, dass gewisse Tests wichtig sind. „Durch Laborversuche konnte zum Beispiel ein Verfahren für an Leukämie erkrankte Kinder entwickelt werden.“ Iris Alberts krault Hundedame „Sally“ zärtlich den Hals. Sie hat noch zwei weitere Beagle aufgenommen, veranstaltet regelmäßig Beagle-Treffen. „Zu sehen, wie sie sich zu normalen, glücklichen Hunden entwickeln – das ist großartig!“ Zum Video über Iris Alberts Spendenkonto:
Laborbeaglehilfe e.V. Konto-Nr.: 522 839, Bankleitzahl: 540 502 20, Kreissparkasse Kaiserslautern
TV-Moderatorin Nina Ruge (selbst Hundebesitzerin):
sicherer, sie machen unsere Medizin besser – und sie leiden dafür oft jahrelang hinter den hohen Mauern von Versuchslaboratorien. Diese Tiere haben unsere Hilfe einfach verdient. Ich finde, wir sind es ihnen schuldig, dafür zu sorgen, dass sie nach diesem tapferen Einsatz in ein zweites glückliches normales Hundeleben starten dürfen. Ein Hundeleben in Freiheit. Iris Alberts und ihre Initiative Laborbeaglehilfe geben den Tieren diese Chance." |
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Veröffentlicht von der Sonstiges-Redaktion
am 30/12/2009 | ||||||||
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