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Paradox aber wahr: Ausgerechnet das schwächste Glied unserer Körperachse – die Lendenwirbelsäule – trägt die größte Last.
Dank ihr können wir uns zu allen Seiten drehen und nach unten beugen. Auch die Halswirbelsäule sorgt für Beweglichkeit. Mit kleinen Schreibtisch-Übungen halten Sie Hals- und Lendenwirbelsäule fit.
Fehlhaltungen und Fehlbelastungen können die Halsmuskulatur belasten und in ihrer Beweglichkeit einschränken - Kopf-, Nacken- und Schulterschmerzen können die Folge sein. Schon eine kleine Schreibtisch-Übung beugt diesen Beschwerden vor.
Eine entspannte Halswirbelsäule
Setzen Sie sich auf einen Stuhl mit Lehne - wie Ihren Schreibtischstuhl - und legen Sie ihre Hände entspannt auf die Oberschenkel.
- Drehen Sie den Kopf nach rechts und heben Sie das Kinn an. Atmen Sie dabei ein.
- Drehen Sie den Kopf dann nach geradeaus und beugen Sie ihn nach vorn. Dabei atmen Sie aus.
- Anschließend drehen Sie den Kopf nach links und heben wieder das Kinn an. Atmen Sie dabei wieder ein.
Bei dieser Übung ist es wichtig, dass nur der Kopf bewegt wird - der Rumpf ist fixiert. Ratsam ist, diese Übung fünfmal zu wiederholen.
Übung für die Lendenwirbelsäule
Das Risiko für Hexenschuss, Ischiasbeschwerden und andere Rückenschmerzen ist abhängig davon, wie häufig wir uns bewegen und welche Tätigkeit wir ausüben. Wer Fehl- und Überbelastungen vermeidet und zudem regelmäßige Übungen durchführt, kann solchen Problemen vorbeugen.
Setzen Sie sich gerade auf Ihren Schreibtischstuhl und wiederholen Sie die folgende Übung fünfmal.
- Legen Sie Ihre Hände hinter dem Rücken übereinander.
- Drücken Sie Ihre Hände durch Anspannung der Bauch- und Gesäßmuskeln mit dem Körper gegen die Lehne. Dabei atmen Sie ein.
- Anschließend entspannen Sie Ihre Muskeln und lösen den Druck. Atmen Sie aus.
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