|
Power für die Knochen: Vitamin K ist besonders für den Blutfluss und die Knochenbildung von Bedeutung. So ist es an der Synthese von Gerinnungsfaktoren beteiligt und unterstützt auf diese Weise die Blutgerinnung. Durch die Zusammenarbeit mit Proteinen und Kalzium beeinflusst Vitamin K auch die Stabilität der Knochen.
Wichtige Vitamin K-Quellen: Spinat, Grünkohl & Co. Vitamin K kann in Form von Vitamin K2 von den Darmbakterien gebildet werden, allerdings nicht in ausreichender Menge. Aus diesem Grund muss das Vitamin zusätzlich über die Nahrung aufgenommen werden. Dessen pflanzliche Form (Vitamin K1) findet sich besonders in grünen Blattgemüsen wie Spinat und Kohlarten wie Sauerkraut, Blumen-, Rot- und Grünkohl. Aber auch andere Nahrungsmittel, wie Fleisch, Leber und Kopfsalat, enthalten viel Vitamin K. Vorsicht ist bei der Lagerung geboten, denn zuviel Licht zerstört Vitamin K. Daher sollte man Vitamin-K-reiche Lebensmittel eher im Dunkeln lagern. Wie viel Vitamin K sollte es sein? Die empfohlene Vitamin K-Tagesdosis beträgt etwa 70 Mikrogramm. Schon 200 Gramm Bratkartoffeln, 30 Gramm Blumenkohl oder 20 Gramm Blattspinat reichen in der Regel aus, um den durchschnittlichen Tagesbedarf zu decken. Bei Osteoporose, erhöhter Blutungsneigung oder bestimmten Erkrankungen wie zum Beispiel Morbus Crohn kann der Vitamin K-Bedarf erhöht sein. Bei Neugeborenen ist die Darmflora noch nicht voll ausgebildet, weshalb sie auch noch nicht ausreichend Vitamin K erzeugen kann. Da die Muttermilch ebenfalls nur sehr wenig davon enthält, verabreicht man Säuglingen zusätzliches Vitamin K. Alle Tagestipps zum Thema "Vitamine & Co.": » Vitamin B2 » Vitamin B12 » Vitamin B1 » Vitamin E » Vitamin C » Vitamin K |
|||||
|
Veröffentlicht von der Familie & Leben-Redaktion
am 25/08/2010 | |||||
|
» (0) |
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||