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Je mehr Eiweiß der Mensch zu sich nimmt, desto mehr Vitamin B6 benötigt er, um es zu verarbeiten.
Da Vitamin B6 (Pyridoxin) sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen Nahrungsmitteln vorkommt, sind die meisten Menschen ausreichend damit versorgt. Der menschliche Körper nimmt das Vitamin über den Darm auf und leitet es ins Blut, in verschiedene Organe und in die Muskulatur weiter. Zu Mangelerscheinungen kann es zum Beispiel während der Schwangerschaft oder durch Einnahme der Antibabypille kommen. Hautprobleme, Entzündungen und Störungen des Immun- und Nervensystems können die Folge sein. Essen Sie sich fit! Sie haben die freie Wahl: Vitamin B6 ist in vielen Nahrungsmitteln enthalten, so zum Beispiel in Fleisch, Fisch, Leber, Milchprodukten und verschiedenen Gemüsesorten wie Brokkoli, Mais, Bohnen, Spinat, Pilzen und Linsen. Auch Kartoffeln, Nüsse, Bananen, Hefe und Vollkornprodukte sind wichtige Vitamin-B6-Lieferanten. Fette, Öle und Zucker enthalten hingegen praktisch kein Vitamin B6. Wie viel Vitamin B6 sollte es sein? Der Tagesbedarf an Vitamin B6 hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel von der Eiweißaufnahme oder der individuellen Verfassung. Durchschnittlich sollte man täglich zwischen 1,2 und 1,9 Milligramm Vitamin B6 mit der Nahrung aufnehmen. Dies entspricht zum Beispiel 400 Gramm Avocado oder 250 Gramm frischem Lachs. Allerdings gibt es auch Studien, die zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen drei Milligramm Vitamin B6 pro Tag empfehlen. Schwangere und Stillende benötigen mehr Vitamin B6, ebenso Menschen, die viel tierisches Eiweiß zu sich nehmen. Alle Tagestipps zum Thema "Vitamine & Co.": » Vitamin B6 » Vitamin B2 » Vitamin B12 » Vitamin B1 » Vitamin E » Vitamin C » Vitamin K |
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Veröffentlicht von der Familie & Leben-Redaktion
am 27/08/2010 | |||||
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