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Das Rückenmark befindet sich, geschützt durch die einzelnen Wirbelkörper, im Spinalkanal der Wirbelsäule.
Vermittler zwischen Kopf und Körper Dass der Rückenmarksstrang nur etwa bis zum ersten oder zweiten Lendenwirbel verläuft, kommt der Medizin zugute. Denn so kann mehr oder weniger gefahrlos Rückenmarksflüssigkeit (Liquor cerebrospinalis) entnommen werden (sog. Lumbalpunktion). Dies kann zur Diagnose verschiedener Erkrankungen (z.B. Meningitis, Multiple Sklerose) erforderlich sein. Aber auch Medikamente können hier injiziert werden, zum Beispiel, um eine Betäubung der unteren Körperbereiche (Spinalanästhesie) zu erzielen. Schmetterling im Rücken Im Querschnitt betrachtet enthält das Rückenmark so genannte graue und weiße Substanz, die sich durch ihre Zusammensetzung unterscheiden. Die graue Substanz liegt im Innern des Rückenmarks und besteht hauptsächlich aus Nervenzellen. Die weiße Substanz umgibt die graue Substanz und besteht vor allem aus markhaltigen Nervenfasern. Die graue Substanz bildet im Querschnitt eine schmetterlingsähnliche Figur. Die jeweiligen Vorwölbungen der grauen Substanz im Rückenmarkskanal bezeichnet man nach ihrer Lage als Hinterhörner und Vorderhörner. Im Bereich der Brustwirbel findet sich zudem zwischen Hinter- und Vorderhörnern jeweils ein Seitenhorn. Diese Strukturen enthalten unterschiedliche Nervenzellen, die für Motorik und Sensorik wichtig sind. Im Mark verletzt Immer wieder kommt es nach Verletzungen des Rückenmarks zu Querschnittslähmungen. Abhängig davon, auf welcher Höhe das Rückenmark verletzt wurde, sind alle darunter liegenden Körperbereiche gelähmt. Häufigste Ursache sind Verkehrsunfälle, gefolgt von Erkrankungen (z.B. durch Tumoren), Arbeitsunfällen und Sportunfällen. Alle Tagestipps zum Thema "Faszination Mensch": » Das Nervensystem » Das Großhirn » Das Rückenmark » Das Haar » Die Haut » Die Symmetrie |
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Veröffentlicht von der Familie & Leben-Redaktion
am 01/07/2010 | |||||
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