Dem Stier geht leicht mal was "an die Nieren". Und wenn dem Schützen eine Laus über die Leber läuft, kocht ihm schnell die Galle über. Wie die Sterne unser Leben beeinflussen und wie man typischen Krankheitsbildern präventiv entgegen wirken kann, lesen Sie hier.
 Der Stier handelt langsam, aber mit Bedacht. Bild: Fotolia | Sein Motto:
"Sich Zeit lassen."
Der Stier bewegt sich zwar langsam und behäbig, aber wohlüberlegt, mit Bedacht und stetig. Er steht mit beiden Beinen auf der Erde und lernt aus seiner Erfahrung.
Planet und Eigenschaften
Die Venus ist der Herrscherplanet des Stiers (und auch der Waage). Der Stier ist erdbetont und liebt den Genuss. Oftmals wird ihm sogar Genuss-Sucht nachgesagt. Auf alle Fälle ist der Stier zielstrebig und ausdauernd. Belastbarkeit und Geduld bringen ihn zu seinem Ziel. Außerdem glaubt er an das Gute im Menschen, ist aber dabei auch sehr leichtgläubig. Seine zentrale Lebensaufgabe: Auf dem Boden bleiben, um nicht dem Materialismus zu verfallen.
Element Erde: Temperament und Organzuordnung
Das Element Erde steht für Bodenständigkeit und Verbundenheit. Verwurzelung, Stablität und Wirklichkeit sind wichtige Charaktereigenschaften des Stiers. Der Wunsch nach Stabilität und Sicherheit kann manchmal auch als phlegmatisch interpretiert werden. Allerdings kann das Temperament des Stiers auch sanguinisch und leidenschaftlich sein. Stiere können nämlich fast alles, nur nicht aufhören. Sein astrologisches Organzeichen ist die Niere, das Filterorgan des Körpers. Wenn Probleme also nicht verarbeitet werden, dann verweigern die Nieren die Funktion. Die Nieren stehen auch für Partnerschaft und Beziehung und regulieren den Säure-Basen-Haushalt des Körpers. Stiere brauchen das Duale, wie die Nieren im Körper. "Gemeinsam sind wir stark", das ist der Lebensgrundsatz des Stiers.
Stiere lieben das Deftige und Herzhafte. Eine ausgewogene Ernährung, die vor Übersäuerung schützt, ist deshalb besonders wichtig für sie. Besonders wichtig: Kartoffeln, Rote Beete, Blumen- und Rosenkohl, Süßkartoffeln, Grünkern, Vollwertweizen, Dinkel, Äpfel, Birnen, Erdbeeren, Pflaumen, Zwetschgen.
Energiesteine des Stiers
Der blaue Achat und der Smaragd wirken energetisierend und ausgleichend. Achate helfen bei Magenbeschwerden, Venenschwäche und Darmproblemen. Ein Bad im Achatwasser stärkt.
Aromatherapie für den Stier
Stiere sind Duftmenschen. Rosmarinöl ist erdgebunden und passt daher gut zu den Stieren. Es wirkt Blähungen vor und hemmt schädliche Bakterien und Schimmel. Auf der Haut aufgetragen fördert es die Durchblutung und entspannt die Muskeln. Schwarzer Pfeffer ist ein perfekter Nahrungsergänzer für den Stier. Er fördert die Aufnahme von Vitaminen.
Schüßlersalze für den Stier
Calcium phosphoricum Nr. 2, also Kalziumphosphat ist wichtig für die Körperzellen und die Knochen. Es ist wichtig für den Bewegungsapparat des Stieres und die Muskulatur. Auch als Salbe gut bei Ekzemen.
Bachblüten für den Stier
Chicory- (Wegwarte) Tropfen sind gut, um übertriebene innerliche Besitzansprüche einzudämmen. Red Chestnut (Rote Kastanie) ist wiederum vertrauensstärkend und reduziert übertriebene Sorgen und Ängste.
Bekannte Stiere
David Beckham, Tony Blair, Jack Nicholson, Al Pacino, Michelle Pfeifer, William Shakespeare, Barbara Streisand
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