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Betroffene mit Schüttelfrost verspüren ein Kältegefühl und ihre Muskeln fangen plötzlich an, sich in schnellen und kurzen Abständen zusammen zu ziehen und zu erschlaffen – ohne dass sie etwas dagegen tun können. Vor allem die Oberschenkel- und Rückenmuskulatur sind von diesem sogenannten Zittern betroffen, in manchen Fällen auch die Kaumuskulatur.
Bei gesunden Menschen sorgen in der Regel Stoffwechselvorgänge der Leber dafür, dass die nötige Körpertemperatur von etwa 37 Grad Celsius erreicht wird. Bei bestimmten Infektionen und Krankheiten sorgt ein Regulationssystem aus Muskelzittern und Stoffwechseländerungen für einen Anstieg der Körpertemperatur. Schüttelfrost tritt häufig im Rahmen einer Erkrankung auf, bei der es zu Fieber kommt - sehr oft zum Beispiel bei starken Erkältungen oder einer Grippe. Was Sie gegen Schüttelfrost tun können?Falls Sie von Schüttelfrost betroffen sind - der im Rahmen einer Erkältung oder einer Grippe auftritt - können Sie versuchen, mit einer Schwitzkur oder Wadenwickeln den Schüttelfrost zu bekämpfen. Halten die Beschwerden allerdings länger an, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Denn liegt eine Infektion vor, die durch Bakterien ausgelöst wurde, ist unter Umständen eine Behandlung mit Antibiotika notwendig. |
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Veröffentlicht von der Menschen & Leben-Redaktion
am 04/01/2011 | |||||
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